Am Parkplatz drehen die Autos schon Runde um Runde, durch die Drehtür kommen Menschen mit übervollen Einkaufswägen und an den Kassen reicht die Schlange bis weit in die Dekoabteilung zurück. „Das war klar, dass jetzt alle günstig einkaufen kommen“, zuckt eine Mitarbeiterin wenig überrascht mit den Schultern, „jetzt, wo wir in allen Medien waren“. 35 Jahre lang ist sie bereits beim Kika in Graz-Webling beschäftigt, und damit ein ganzes Arbeitsleben. Die Konkursmeldung und die damit auch verbundene Schließung der letzten beiden steirischen Standorte in Graz – betroffen ist auch der Leiner in der Annenstraße, beim Hauptbahnhof – kam für sie höchstens etwas schneller als erwartet: Seit der Insolvenzmeldung im November hatte man damit schon gerechnet.