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Agrarministerin KöstingerKeine Förderung mehr für neue Schweineställe mit Vollspaltenboden

Mit 120 Millionen pro Jahr sollen nur noch neue Ställe für Schweine und Geflügel gefördert werden, die über die gesetzlichen Mindeststandards hinausgehen. Auch für den Neubau von Anbindeställen gibt es ab 2021 keine Förderung mehr.

© Jürgen Fuchs
 

Tierschützer, die gegen Vollspaltenböden in der Schweinehaltung protestierten, waren in den letzten Monaten und Wochen oft unangemeldete Begleiter bei Auftritten von Agrarministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP). Nun aber kommt Bewegung in die immer lauter werdende Tierwohl-Debatte in Österreich, am Mittwoch präsentierten die Ministerin und einige Branchenvertreter einen millionenschweren "Tierwohl-Pakt".

Kommentare (13)
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Patriot
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Es ist eine riesengroße Sauerei, dass Vollspaltböden und Anhängeställe bisher und noch weiter bis 2022 gefördert wurden bzw. werden!

Da gehört ein GESETZ her, das das verbietet!!!
Der Bauernministerin Köstinger ist das Wohl der Tiere aber wurscht, Hauptsache ihre Bauern werden gefördert, gefördert, gefördert, .......!

beneathome
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Diskontnetzwerke aufbrechen

Langfristig erfolgreich im Naturschutz ist man nur dann, wenn diese machtvollen internationalen Diskontketten aufgebrochen werden. Dann zahlt sich die industrielle Tierhaltung und Massenproduktionen nicht mehr aus. Und vielleicht wird der Mensch einmal reif genug, sich nicht als der alleinige Mittelpunkt im Universum zu sehen, dank primitiver Religionen.

ma12
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OK

DAS wäre natürlich die beste Idee. Wenn aber alle Regierungen, so wie unsere "tolle" in Österreich, von den Multis gekauft ist, wird das nicht stattfinden. Der Fisch stinkt immer "vom Kopf weg".

herwig67
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Richtiger Schritt, aber der Konsument

hat's in der Hand. Wenn man im Supermarkt ein Fleisch kauft, sollte man nach der Herkunft fragen. Ebenso den Gastwirt, woher das Schnitzerl kommt. Man merkt es ohnehin am Geschmack. Auch der Kandwirt als Produzent muss entsprechend einen Erlös für sein Produkt erzielen, was wiederum ein Aus für wahnwitzige Aktionen der Supermärkte bdeutent Aber es gilt: Lieber etwas weniger Fleisch, dafür eine gute heimische Qualität kaufen, es zahlt sich aus.

melahide
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Ich

kauf seit Jahren nur noch Bio-Fleisch und das von einer Fleischerei, die regional ist. Leider gibt es in Graz da ja eigentlich nur eine einzige... kauf nicht im Supermarkt.

Leider wollen viele Menschen billiges Fleisch. Also lt einer „Studie“ kaufen wir entweder ganz billig oder Bio! Der billige Preis zwingt die Bauern dazu in Masse zu produzieren ... nur wir Konsumenten können das steuern

Hieronymus01
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Sowas wurde noch gefördert!?

Es ist ein Skandal dass solche Arten der Massentierhaltung bis heute noch unterstützt werden.
Es ist gut dass diese nun abgeschafft sind.
Jedoch würde ich diese Förderung kleinlaut ohne viel Medientrara abstellen.

melahide
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Und

Die Menschen kaufen das auch noch brav

SagServus
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Die Menschen kaufen das auch noch brav

Die Menschen kaufen das was in den Supermärkten im Regal ist.

Die Masse kennt die Tierschutzgesetze nicht und können in einer gewissen Sphäre somit auch nicht beurteilen ob das Schwein jetzt entsprechend untergebracht wurde oder nicht.

In dem Falle müsste man auch die Politik fragen, wie man über 26 Jahre lang eine verbotene Schweinehaltung geduldet hat.

melahide
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Aber

Sie denken, wenn der Konsument das Schweineschnitzerl um 90 Cent und das kg Äpfel auch um 90 Cent kauft kommt er nicht ins Grübeln?

Wir denken ja falsch. Fleisch, Obst, auch Brot - alles was der Mensch regional mit Arbeitsaufwand machen kann, „muss“
billig sein... 200 Gramm Schokolade ist teurer als 200 Gramm Fleisch, 200 Gramm Brot ... und das zahlt der Mensch gern. Also für „Luxus“ gibt man gerne Geld aus, zur Nahrung nicht?

SagServus
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Sie denken, wenn der Konsument das Schweineschnitzerl um 90 Cent und das kg Äpfel auch um 90 Cent kauft kommt er nicht ins Grübeln?

Wenn er ins Grübeln kommen würde, dann würde das Kilo Hendlfleisch wohl eher 30€/kg kosten und Fleisch so wie früher wirklich nur als Sonntagsbraten auf den Tisch kommen. Unter der Woche würds Restl vom Sonntag geben bzw. hauptsächlich Gemüse oder andere "einfache" Gerichte.

melahide
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Das

das Kilo wohl nicht ...aber ein Schnitzerl Rind vom Beiried, Bio, kostet pro Kilo beim Fleischer auch schon mal 35 Euro ... Schwein ist mit 12 Euro pro kg dabei. Das sind Preise wo man sagt: Gut, Sonntagsbraten vom Rind, einmal Faschiertes und einmal Schweineschnitzel in der Woche, bisschen Wurst oder ein Aufstrich ... kommt man durch. Und der Bauer kann da wohl auch leben

umo10
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Unglaublich

Für was alles der Steuerzahler sein Geld geben muss! Man müsste mal eine excel-Liste aller Förderungen veröffentlichen, bei der jeder online ja/nein abstimmen kann; nicht um es perse abzustellen,sondern um Aufklärung beim Steuerzahler zu erreichen

ma12
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HaHa

Die Offenlegung wurde schon öfter gefordert. Die "Gieblkreuzler" haben es immer zu verhindern gewusst! Da kämen Förderungen zu Tage, bei denen uns die Haare zu Berge stehen würden.