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Hintergrund und ReaktionenWas die EU-Agrarreform für Österreichs Bauern bedeutet

EU-Agrarreform: Insgesamt gibt es für Österreich um 5 Millionen Euro pro Jahr mehr. Bauern fordern praxistaugliche Maßnahmen und will nicht biologische gegen konventionelle Landwirtschaft ausspielen.

© APA/Harald Schneider
 

Während in großen Agrarländern wie Deutschland schon im Vorfeld Bauern mit Traktoren in Berlin gegen höhere Umwelt- und Tierwohlauflagen auffuhren, zeigte sich in Österreich die Agrar-Branche über die Einigung auf eine EU-Agrarreform erleichtert, „dass unser Weg, schon früh mit Umweltprogrammen zu beginnen, nicht umsonst war, sondern künftig auch berücksichtigt wird“, sagt Landwirtschaftskammerpräsident Josef Moosbrugger, am Traktor fahrend, im Gespräch mit der Kleinen Zeitung. Um das Ziel zu erreichen, dass künftig 20 Prozent der Direktzahlungen mit Öko-Leistungen verknüpft werden, pocht der Vorarlberger nun auf einen „möglichst praxistauglichen Strategieplan“, der möglichst viele Landwirte mit an Bord holt. „Wir müssen ein modulares System schaffen, das nicht die Bereiche bio und konventionell gegeneinander ausspielt, sondern es durch attraktive Anreize beiden Seiten ermöglicht, ihren Betrieb möglichst nachhaltig auszurichten.“

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