Es ist ein Wandel – und zwar gleich ein dreifacher, der seit einigen Jahren die Friedhöfe in der Steiermark einholt. Da wäre erstens die Tatsache, dass immer weniger Kinder am selben Ort wie ihre Eltern wohnen, der Weg zu deren Grab oft ein weiter ist. Zweitens sind die Sommer zuletzt heißer und trockener geworden. Fungierte der Regen früher als natürliche Gießkanne, lässt heute die Sonne so manchen Blumenschmuck verdorren. Und drittens finden sich gleich wie in vielen anderen Bereichen immer weniger Ehrenamtliche, die bereit sind, sich um den Friedhof zu kümmern, den Rasen zu mähen, die Sträucher zu schneiden oder im Winter Wege vom Schnee freizuschaufeln.
Neue Trends
Lösungen gesucht: Grabpflege ist aufwändiger geworden
Neue Familien- und Sozialstrukturen sowie der Klimawandel fordern Pfarren und Grabbesitzer.
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