Schonfrist gab es keine für die erste blau-schwarze Koalition in der Steiermark. War die neue Regierung doch gleich mit einem Budgetdefizit 2024 von 900 Millionen Euro konfrontiert. Die Zahlen waren noch schlechter als befürchtet. Verstrichen sind die 100 Tage mit dieser Woche dennoch. Die Opposition geht mit der Koalition hart ins Gericht. SPÖ-Chef Max Lercher fordert: „Schluss mit der Symbolpolitik.“ Jetzt müsse die ernsthafte Arbeit fürs Land beginnen. Neos-Klubchef Niko Swatek sieht in dem von Landeshauptmann Mario Kunasek (FPÖ) und dessen Stellvertreterin Manuela Khom (ÖVP) für 1. April angesetzten Deregulierungsgipfel mit den Sozialpartnern einen Aprilscherz: „Die Menschen und die Wirtschaft warten auf Entlastung und der Landeshauptmann gründet einen Arbeitskreis.“
100 Tage im Amt
Alles, nur keine Schonfrist: Was Blau-Schwarz bisher erreicht hat
Die erste Zwischenbilanz der neuen steirischen Koalition nach 100 Tagen. LH-Bürochefin Angelika Unger übernimmt Entbürokratisierungsagenden in der Landesamtsdirektion.
© APA / Erwin Scheriau