Ein Viertel des Grazer Fernwärmebedarfs soll der gigantische Wärmespeicher künftig abdecken, der in einem Basaltsteinbruch in Weitendorf bei Wildon entstehen soll. Wie mehrfach berichtet, plant die eigens gegründete Wärmespeicher Weitendorf GmbH, den noch aktiven Steinbruch mit Wasser zu füllen, dieses mittels Solarkollektoren und Biomasseverfeuerung zu erhitzen und mit einem schwimmenden Deckel zu versehen. Mindestens 330 Gigawattstunden klimafreundliche Wärme würde die Anlage dann jährlich ins Netz der Energie Steiermark einspeisen und die Grazer Fernwärmeversorgung einen großen Schritt weg vom Erdgas führen, wie die Projektwerber Heimo Ecker-Eckhofen und Gilbert Frizberg vorrechnen.
Fernwärme-Projekt
Wärmespeicher Wildon würde geschützte Fossilien fluten
Kritiker fürchten durch geplanten Fernwärmespeicher in Wildoner Steinbruch Zerstörung eines Naturdenkmals. Projektwerber hält mit Gutachten dagegen: Fossilien würden konserviert.
© Wärmespeicher Weitendorf Gmbh