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Ski-Weltcup-AuftaktSturz von Schild! Hubschraubereinsatz war notwendig

Erst einmal hat Mikaela Shiffrin den Weltcup-Auftakt in Sölden gewonnen, das war 2014. Heute greift sie im Ötztal nach ihrem zweiten Sieg, aber die Neuseeländerin Alice Robinson lauert.

SKI-ALPINE-WORLD-AUT
© APA/AFP/JOE KLAMAR
 

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Sollte es Zweifel daran gegeben haben, wer die beste Skifahrerin der Welt ist, dann sind diese schon nach dem ersten Lauf der neuen Saison beseitigt:Mikaela Shiffrin legte gleich im ersten Durchgang von Sölden eine Latte, an der sich alle die Zähne ausbissen. Obwohl die Sensation des Auftakts eine Läuferin war, die an der Überlegenheit von Shiffrin kratzte: Alice Robinson, der Teenager aus Neuseeland, kam Shiffrin bis auf 14 Hundertstelsekunden nahe, führte sogar nach dem ersten Abschnitt. Im zweiten Lauf kämpfen die beiden um den Sieg.

Der Rest? Lag zurück. Die Italienerin Federica Brignone (ITA) verlor 0,84 Sekunden, Sölden-Vorjahressiegerin Tessa Worley (FRA) gar schon 1,24 Sekunden. Die Österreicherinnen? Waren als Außenseiterinnen gestartet und blieben das auch. Bernadette Schild verlor als Zwölfte 1,96 Sekunden, Katharina Truppe (19./+2,16) Ricarda Haaser (23./2,46 Sekunden) und Eva-Maria Brem (25./+2,52) und auch Ramona Siebenhofer (27./+2,60) und Franziska Gritsch (28./+2,66) verloren jeweils über zwei Sekunden auf Shiffrin, sind aber in Lauf zwei dabei. Das gelang Elisa Mörzinger bei ihrem Weltcupdebüt (+4,66), Nadine Fest (+4,71) und Rosina Schneeberger (+5,00) nicht. 

Die Ausfälle von  Stephanie Brunner, Anna Veith und Katharina Liensberger, machen sich also sehr bemerkbar. Die ÖSV-Damen warten seit dem Erfolg von Eva-Maria Brem am 7. März 2016 in Jasna auf einen Weltcup-Sieg im Riesentorlauf - der wird auch heute nicht gelingen.

Shiffrin: "Ich bin superhappy"

Shiffrin war mit ihrem Lauf natürlich "superhappy": "Ich hatte schon im Training ein gutes Gefühl, ich konnte einfach so fahren, wie ich Skifahren will", meinte die 24-Jährige, die auch von Alice Robinson "nicht wirklich überrascht" war: "Ich habe sie im Training gesehen. Und sie war am Ende der Vorsaison ja schon sehr, sehr stark!" Die erst 17-jährige (!) Neuseeländerin, die seit Sommer von den  beiden Ex-Trainern von Lindsey Vonn trainiert wird, überraschte alle bei ihrer Sölden-Premiere. Sie blieb cool: "Ich war mir nicht sicher, was ich zeigen kann. Aber es ging ganz gut. Der Hang? Sölden halt, aber zu aufgeregt war ich deswegen nicht. . ."

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Danke für Ihr Verständnis.

AndiK
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Saison aus

und Karriereende würde ich sagen.
Sehr schade.
Gute Besserung!

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satiricus
0
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Berni Schild:

Das hat nicht gut ausgesehen mit dem verdrehten Knie :-(
Hoffentlich nicht der nächste Saisonausfall.

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satiricus
0
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Für den ORF-Pariasek und die Meissi ist dies....

... wieder einmal der "schwierigste RTL der Saison".
Haha - ja, vielleicht für die beiden Dramaturgen, aber sicherlich nicht für die Rennläuferinnen :-))

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Geerdeter Steirer
5
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Ja, ja die ÖSV Läuferinnen und Läufer, ..................

wenn der Fisch vom Kopf her stinkt kann nix anderes herauskommen !!

Der alte geld und machtgierige "Muppet" von Schröcksi sollte mal schleunigst verduften bevor mit verfahrenen Ideologien und kontraproduktiven Weisheiten noch mehr Schmach angerichtet wird.

Die Sportler sind eingeengt und fehlgeleitet in vielen Dingen und Situationen, die sind nicht die Hauptbeteiligten sondern nur "die Waggons hinter einer stotternden Lok".

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brosinor
3
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Schirennen im Oktober

KRANK

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freeman666
3
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Blamieren sich die Österreicherinnen wieder?

Im Riesentorlauf der technisch schwersten Disziplin, sieht man am ehestens den jahrelangen Rückstand zur Weltspitze.

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Neolithikum
4
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Tja, hätte man nur eine junge, dynamische und sehr talentierte Läuferin zur Hand - ach ja, die lässt man ja nicht fahren...
Ich hoffe der ÖSV fällt wieder mal auf die Nase, evtl. könnte Liensberger versuchen in einer anderen Top-Nation unter zu kommen, und unseren dann um die Ohren fahren. Ich würde es ihr wünschen.

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satiricus
2
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Ein Nationenwechsel wäre mW. gar nicht so einfach.

Wenn der ÖSV seinen Sanktus NICHT dazugibt, müsste man mW. eine Stehzeit/Sperre von 2 Jahren in Kauf nehmen.
Das Leben unserer SchisportlerInnen ähnelt wohl stark einem modernen Sklaventum - dank Schröcksi und seinen ÖSV-Regularien.

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