Es sind Aufnahmen, die man lieber nicht sehen will: Vincent Wieser flog am Mittwoch bei der Europacup-Abfahrt in Crans Montana nach einem guten ersten Abschnitt ab – und wie. Er wurde bei einer Bodenwelle ausgehoben, fädelte dann bei einem Tor ein und startete einen schier unendlichen Flug mit unsanfter Landung. Doch darf man aufatmen: Wieser postete ein „Mir geht es gut“ unter das Video, auch wenn der Sturz natürlich nicht ganz ohne Folgen geblieben ist. Noch am Mittwoch war der Schladminger Richtung Heimat gebracht worden, dort begab er sich am Donnerstagmorgen schon selbst ins Krankenhaus zur weiteren Kontrolle – und die ergab: Der kleine Mittelhandknochen der rechten Hand ist gebrochen, dazu ist die Patellasehne eingerissen. Zudem erlitt Wieser eine leichte Gehirnerschütterung und vor allem zahlreiche Hämatome, die aktuell schmerzen.