Und plötzlich ist die Orientierung weg. Eine Unachtsamkeit, ein kurzes Blackout und „schnell kann es passieren, dass man nicht mehr genau weiß, wo man ist“, sagt Hannes Pacher und lacht dabei. Egal, ob eine verpasste Abzweigung in der Stadt oder eine Unachtsamkeit im Gelände – selbst einem alten Fuchs wie ihm mit 66 Jahren geschieht das ab und an wieder. „Dann dauert es ein bisschen, bis man sich wieder gesammelt hat.“ Das macht aber nach Jahrzehnten in diesem Sport neben der körperlichen Ertüchtigung und dem Wettstreit den Reiz aus, erzählt er. Dass es eben nicht immer „einfach so“ geht. Mit der SU Schöckl lädt Pacher ab Freitag zu den „Austrian O-Days“, einem Etappenrennen über einen Prolog und sechs Stationen in Graz, der Oststeiermark und dem Burgenland.
Orientierungslauf
Sechs Tage auf der Suche zwischen Graz und Hartberg
Zum zweiten Mal finden ab Freitag die „Austria O Days“ statt. Gelaufen wird in Graz, St. Jakob im Walde, Rauchwart, Greinbach und Buchschachen.
© KK