Petrus meinte es nicht gut mit den Rallyepiloten und machte ohne Unterlass das Rebenland zum „Regenland“. Von der ersten Sonderprüfung bis zur Powerstage war die zweite Rallye im österreichischen Kalender eine Schlammschlacht. Schon nach dem ersten Fahrer wurde die Asphaltrallye im Großraum Leutschach zur Schotter- und Schlammrallye. Beim „Cuten“, dem Schneiden der Kurve, schleuderten die Boliden Kies und Gatsch auf die Straße. Simon Wagner nutzte die Gnade der niedrigen Startnummer aus und bretterte mit Höchstgeschwindigkeit in seinem nigelnagelneuen Hyundai i20N über die Strecke, während sich die steirische Speerspitze einer nach dem anderen verabschiedete. Defekte und Fahrfehler sorgen für zahlreiche „DNFs“ (Did not finish) in der Ergebnisliste. Insgesamt sahen 26 Piloten mit ihren Co-Piloten das Ziel in Leutschach nicht durch die Windschutzscheibe.