Schon lange wurde darüber spekuliert, nun dürfte es endgültig fixiert sein – Liam Lawson muss seinen Platz bei Red Bull Racing nach nur zwei Rennen in der neuen Formel-1-Saison räumen. Mehrere Medien, darunter auch der niederländische „De Telegraaf“, berichteten über den fixierten Wechsel beim Team von Weltmeister Max Verstappen. Demnach dürfte die Entscheidung darüber bei einem Meeting in Dubai am Dienstag gefallen sein, dem Wohnort von Red-Bull-Haupteigentümer Chalerm Yoovidhya.
Berichten zufolge sei auch der Motorenhersteller Honda involviert. Die Japaner sollen den Deal mit finanzieller Unterstützung ihres Schützlings interessanter gemacht haben. Während Sergio Perez also eine Galgenfrist von mehreren Monaten bekam, ist für Rookie Lawson bereits jetzt Schluss. Beim Großen Preis von Japan in Suzuka sitzt Lokalmatador Tsunoda im RB21.
Tsunoda übernimmt in Japan
Der Neuseeländer tat sich in diesem Jahr an der Seite von Weltmeister Verstappen ab der ersten Runde schwer. In Australien schied er nach einem schwachen Qualifying im Rennen aus und auch in Shanghai kam er nach schwachen Vorstellungen am gesamten Grand-Prix-Wochenende nicht in die Punkteränge. Tsunoda hingegen überzeugte bei den Racing Bulls und hat bereits drei WM-Punkte auf dem Konto, weshalb bereits direkt nach dem Großen Preis von China Gerüchte über einen Fahrerwechsel aufkamen.
Diesen dürfte der britisch-österreichische Rennstall im Laufe der Woche öffentlich machen. Am Donnerstag steht im Standort in Milton Keynes eine weitere Krisensitzung auf dem Programm, in der es vor allem um die Performance des Autos geht. Mit am Tisch sitzt dann auch Titelverteidiger Verstappen. Man wolle so schnell wie möglich über Verbesserungen am Auto reden und wie diese zeitnah gelingen, verriet Motorsportberater Helmut Marko in Shanghai.