Gegen Teamkollege Oscar Piastri war für den WM-Führenden Lando Norris beim Großen Preis von China nichts zu holen. Der Brite fuhr nach einigen Duellen mit George Russell im Mercedes auf Platz zwei und sammelte wichtige Punkte für die Fahrer-Weltmeisterschaft ein. Dennoch war der 25-Jährige im Ziel alles andere als euphorisch über den 50. Doppelsieg seines Rennstalls in der Formel 1. „Oscar ist heute richtig gut gefahren. Ich habe versucht, ranzukommen, aber es ging nicht. Es sind super Punkte für das Team und ich bin froh darüber“, meinte Norris.

Nach dem Auftakterfolg in Australien tat sich der fünffache Grand-Prix-Sieger in Shanghai oftmals schwer. Im Qualifying für den Sprint lag er zurück, kam deshalb im verkürzten Rennen nicht über Platz acht hinaus. Auch die Quali für das Rennen am Sonntag verlief mit Startplatz drei nicht unbedingt nach Wunsch.

Norris hatte große Probleme

Wirklich problematisch waren dann die letzten Runden im Grand Prix für Norris. Technische Probleme mit dem Bremspedal machten einen Angriff auf Sieger Piastri unmöglich. Runde für Runde verschlimmerte sich die Situation, wie Norris schilderte. „Da bekommst du schon Angst“, meinte der WM-Führende. „Das ist der schlimmste Albtraum. Ein Ausfall der Bremsen macht dich nachdenklich.“ Kein Wunder, haben die Formel-1-Stars in China am Ende der langen Gerade weit mehr als 300 km/h auf dem Tachometer.

Am Ende ging für Norris alles gut aus und er rettete Platz zwei ins Ziel. „Ich habe dann zwei, drei Sekunden pro Runde verloren und versucht, irgendwie zu überleben. Natürlich hätte ich gerne mehr Druck auf Oscar ausgeübt, aber das ist dennoch ein tolles Ergebnis für das Team.