Der erste und langjährige Trainer von Österreichs Diskuswerfer Lukas Weißhaidinger, Sepp Schopf, ist am Mittwoch im Alter von 72 Jahren verstorben. Der Oberösterreicher galt als Entdecker von Weißhaidinger: Er hat den jungen Athleten einst im Alter von 13 Jahren übernommen und ihn fortan zu zahlreichen Erfolgen im österreichischen Nachwuchs geführt. Auch nachdem Gregor Högler im Jahr 2015 die Betreuung des späteren Olympia-Bronzemedaillen-Gewinners (2021) übernommen hatte, blieben der Leichtathlet und Schopf stets eng verbunden.
Auch Siebenkämpferin Ivona Dadic hat Schopf seit ihrer Kindheit begleitet. „Seine herzliche, aber auch klare und fordernde Art hat ihn zu etwas ganz Besonderem gemacht. Sepp war nicht nur ein herausragender Trainer, sondern auch ein Mensch mit einer unglaublichen Leidenschaft für die Leichtathletik. Diese Begeisterung hat er an so viele von uns weitergegeben und damit Spuren hinterlassen, die bleiben werden“, schreibt die Leichtathletin auf Facebook.
Der Oberösterreicher hat in der Österreichischen Leichtathletik Spuren hinterlassen. Helmut Baudis, der Generalsekretär des österreichischen Verbandes, drückte den Hinterbliebenen sein Beileid aus. „Wir werden Sepp Schopf immer ein ehrendes Andenken bewahren und drücken an dieser Stelle unser Mitgefühl gegenüber seiner Familie und den Hinterbliebenen aus. Danke Sepp für alles, was du für die Leichtathletik gemacht hast. Wir werden dich nie vergessen.“