OlympiaPlattform für politischen Protest

Viele Sportler nutzen die Olympischen Spiele, um Missstände aufzuzeigen.

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Die schwedischen Fußballerinnen knieten nieder © AFP
 

Fast 20 Jahre arbeitete Win Htet Oo für sein großes Ziel: die Olympischen Spiele. Der Schwimmer trainierte fast täglich an Technik, Kraft, Ausdauer, um einmal die Atmosphäre im Olympischen Dorf zu genießen. Doch Win Htet Oo entschied sich dagegen. Seine Begründung: „In der Parade der Nationen werde ich nicht unter der Flagge eines Landes marschieren, die eingeweicht ist im Blut meines Volkes.“ Win Htet Oo stammt aus Myanmar. Sein Olympia-Boykott ist ein Protest gegen das Militär, das in seiner Heimat die Macht übernommen hat. Hunderte Menschen sind seither bei Demonstrationen ums Leben gekommen, darunter die Taekwondokämpferin Ma Kyal Sin.

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