Stimmung in TokioDie „Magie des Sports“ soll doch noch helfen

Kaum ein Land der Welt hat schon so häufig Olympische Spiele veranstaltet wie Japan. In der stolzen Sportnation erinnert man sich gerne an die Sternstunden. Kritische Kapitel werden lieber vergessen.

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Einige wollen sich die Stimmung zu Olympia von Corona nicht verderben lassen
Einige wollen sich die Stimmung zu Olympia von Corona nicht verderben lassen © AFP
 

Am Nationalstadion im Zentrum Tokios hat während der Olympiavorbereitungen ein großes Banner gehangen: „Lasst uns den Traum von 1964 noch einmal erleben!“ „Tokyo 2020“, wie die Spiele nach der pandemiebedingten Verschiebung um ein Jahr weiterhin genannt werden, soll an ein großes Erbe anknüpfen. Als die japanische Hauptstadt Mitte der 1960er Jahre erstmals Olympia veranstaltete, wirkte das Sportereignis wie ein Befreiungsschlag. Mit der Magie des Sports, so dokumentieren es Geschichtsbücher heute, haben man endlich die Wehen des Krieges überwunden.

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