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Tragödie jährt sichJenny Ertl: "Die erzwungene Stille ist am schlimmsten"

Badmintonspielerin Jenny Ertl (23) holte bei ihrem Einzel-Comeback in Mödling Gold. Die Klagenfurterin gibt nach ihrem Überraschungssieg Einblicke in ihre Gefühlswelt. Der tragische Autounfall wird immer Teil ihres Lebens bleiben.

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Jenny Ertl (in Gelb) gewann bei den Bundesmeisterschaften mit ihrer Schwester Conny im Damen-Doppel auch noch Silber. Rechts Jenny mit ihrer Mutter am Dobratsch bei Sonnenaufgang
Jenny Ertl (in Gelb) gewann bei den Bundesmeisterschaften mit ihrer Schwester Conny im Damen-Doppel auch noch Silber. Rechts Jenny mit ihrer Mutter am Dobratsch bei Sonnenaufgang © KK/Norbert Karrer; KK/Privat
 

Am 28. September 2019 jährt sich der tragische Autounfall von Badmintonspielerin Jenny Ertl, bei dem ihre Kollegen Antonia Meinke und Chee Tean Tan ums Leben kamen und sie schwerst verletzt überlebte, zum ersten Mal. Dieser Schicksalsschlag wird für die 23-Jährige Teil ihres Lebens bleiben, da die jüngste Vergangenheit regelmäßig in ihrem Kopf herumkreist. „Es ist seltsam, da ich mich relativ wenig an diese Zeit bewusst erinnere. Es ist so viel passiert, andererseits ist alles noch so unreal. Ich kann es nicht richtig in mein Leben einordnen. Es hat sich alles verändert, ich hab mich verändert. Ich war lange Zeit weg, bin zurückgekommen und nichts ist, wie es einmal war. Für meine Psyche ist es schwierig, da meine Freunde nicht mehr da sind“, gibt Ertl persönliche Einblicke in ihre Gefühlswelt und spricht an, dass sie weiterhin in psychologischer Behandlung ist. „Es gab Phasen, in denen ich gezittert und geschwitzt habe, doch ich hatte zum Glück keine schlaflosen Nächte.“

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