Es war eine regelrechte Zitterpartie, doch am Ende strahlte er über das ganze Gesicht. Der Oberösterreicher Clemens Millauer qualifizierte sich nämlich für das Herren-Finale (Top Zehn) am Sonntag. „Wenn man daheim fährt, ist es richtig ungut. Das wünsche ich niemandem. Aber hier im Finale zu sein, ist echt ein Traum“, verdeutlicht der 30-Jährige, dessen erster Sprung „spitze gewesen ist. Nachdem ich gesehen habe, dass einige gestürzt sind, habe ich strategischer gespielt und genau da setzte es mich rein, im Training hatte ich den sicher“, erzählt der Millauer, der sich richtig geärgert hat. „Ich habe gemerkt, dass die Nerven mit mir durchgehen. Ich konnte mich dann zusammenreißen und hab‘s hinbekommen.“