Kurz vor Mitternacht kam sie, die erlösende Nachricht im Gruppenchat der WAC-Spieler und Betreuer: „Morgen frei.“ Trainer Didi Kühbauer höchstpersönlich hatte sie von der Trainerkabine aus versendet, während seine „Burschen“, wie er sie immer nennt, bereits weitergezogen waren. Und das, obwohl er nach der Bierdusche, die er bei der Pressekonferenz erhalten hatte, noch striktes Straftraining angeordnet - wohl doch nicht ganz ernst gemeint. Die Burschen hatten auch, früher als geplant die Lokalität wechseln müssen. Weil nach dem Feuerwerk, das bei der Mannschaftsankunft am Stadiondach gezündet wurde, einige Brennkörper noch heiß waren und in weiterer Folge das Dach des VIP-Klubs in Brand gesetzt hatten, verließen die Kicker fluchtartig das Areal und verlagerten die Party ins Innenstadtlokal „Embassy“. Als Fahrer stellten sich vor allem die Jüngeren gerne zur Verfügung, so kutschierten etwa der Assistgeber zum Siegtreffer, Ervin Omic, oder auch Thierno Ballo jeweils eine Gruppe an Spielern in die Bar. Davor hatte aber Präsident Dietmar Riegler in der „Wolfslounge“ noch sein Versprechen, nämlich „eine Party mit den Nockis“, wahrgemacht und gemeinsam mit Gattin Waltraud „Schwarzer Sand von Santa Cruz“ intoniert.
WAC-Pokalfeier
Spaß, Schlager und Champagner: Das war die Wolfsberger Partynacht
Reportage.
Die WAC-Spieler erhielten die Erlaubnis zum Feiern. Und dann hatte der Zug auch keine Bremse mehr. Wer die größten Feierbiester waren und wo zelebriert wurde.
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