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Mattersburg - Sturm 3:3Andreas Gruber bringt Sturm in letzter Minute um drei Punkte

In einem turbulenten Spiel in Mattersburg gab es zwar viele Führungswechsel, aber keinen Sieger. Ex-Sturm-Spieler Andreas Gruber traf doppelt.

Andreas Gruber (links) bescherte Mattersburg gegen Sturm einen Punkt
Andreas Gruber (links) bescherte Mattersburg gegen Sturm einen Punkt © GEPA pictures
 

"Wenn's wir sind, höchstwahrscheinlich", sagte Sturm-Trainer Nestor El Maestro, als er in einem Sky-Interview gefragt wurde, ob denn jene Mannschaft das Spiel gewinnen werde, die das erste Tor erzielt. Weder der SK Sturm noch der SV Mattersburg konnten in der laufenden Spielzeit einen 0:1-Rückstand drehen, beide Teams gewannen ihre Spiele nach 1:0-Führung. Bereits früh musste der Cheftrainer mitansehen, dass nicht seine Mannschaft das erste Tor erzielt.

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Nach nur neun gespielten Minuten brachte Ex-Sturm-Spieler Andreas Gruber einen Freistoß in den Strafraum, der an allen Spielern vorbei den Weg ins Tor fand. Die Schwarz-Weißen reklamierten Abseits von Nedeljko Malic, der den Ball zwar nicht berührte, Jörg Siebenhandl aber auf den Fuß stieg und ihn irritierte. Da der Videobeweis in Österreich aber vermutlich erst 2021 eingeführt wird, zählte der Treffer. Damit trafen die Burgenländer nun bereits im fünften Heimspielduell in Folge. Zwischen Juli 2003 und Oktober 2008 erzielten die Mattersburger gar in elf Heimspielen gegen Sturm immer mindestens einen Treffer.

Sturm geht mit Führung in die Pause

Sturm, das in der laufenden Saison nur ein Gegentor in der ersten Halbzeit erhalten hatte, ließ sich vom frühen Rückstand aber nicht beirren und schlug postwendend zurück. Zuerst konnte Markus Kuster zwar noch einen Distanzschus von Bekim Balaj entschärfen (19.), wenige Minuten später war er nach einem Kopfball von Anastasios Avlonitis (21.) jedoch chancenlos. Nach einem Eckball von Startelf-Debütant Kiril Despodov konnte der Grieche sein erstes Tor für Sturm erzielen. Despodov war es auch, der nur drei Minuten später von der anderen Seite erneut eine Ecke hereinbrachte. Von Philip Erhardt sprang der Ball unglücklich ins eigene Tor und bescherte dem Neuzugang aus Cagliari seinen zweiten Assist.

Die ereignisreiche erste Halbzeit war damit aber noch nicht vorbei. Nach einem Kontakt im Sturm-Strafraum zwischen Patrick Bürger und Otar Kiteishvili, der gemeinsam mit Juan Dominguez die Doppelsechs bildete, entschied Schiedsrichter Josef Spurny auf Elfmeter. Jörg Siebenhandl erriet aber das Eck und konnte fünf Minuten vor Ende des ersten Durchgangs den Strafstoß des Gefoulten parieren.

Im zweiten Durchgang machte es Bürger besser. Nach knapp einer Stunde nahm der Stürmer den Ball im Sechzehner gut an und schloss sehenswert aus der Drehung ab. Jörg Siebenhandl war ohne Chance. Beinahe gelang Sturm im Anschluss aber der erneute Führungstreffer. Despodov leitete die Chancenflut um die 70. Minute per Direktfreistoß ein, den Kuster gerade noch zum Eckball abwehren konnte. Die brachte der Bulgare in den Strafraum, wo Dominguez zunächst nur die Stange traf. Den Despodov-Nachschuss konnte Kuster gerade noch von der Linie kratzen.

Gruber trifft in letzter Minute

Auf der anderen Seite war Andreas Kuen nur wenig später bereits an Siebenhandl vorbei, Thomas Schrammel warf sich aber in den Abschluss des Mattersburgers und konnte mit der Ferse eine erneute Wende des Spiels verhindern. In der 78. Minute war es dann ausgerechnet der langjährige Mattersburg-Spieler Thorsten Röcher, der den Burgenländern mitten ins Herz traf. Nach einer perfekten Flanke von Schrammel stand die Ingolstadt-Leihgabe wenige Meter vor dem Tor völlig blank und köpfte zur 3:2-Führung für Sturm.

Nur kurz darauf hätte Balaj allein bereits drei Mal alles klar machen können. Zuerst rettete Malic in höchster Not vor dem einschussbereiten Albaner, zehn Minuten vor Schluss köpfte dieser ans Lattenkreuz, nur eine Minute später knapp neben das Tor. Das rächte sich. In der letzten Minute der regulären Spielzeit zeigte Spurny nach Handspiel von Schrammel erneut auf den Efmeterpunkt. Andreas Gruber trat an und verwandelte sicher zu seinem Doppelpack. So setzt es letzten Endes nach einem turbulenten Spiel für beide Teams das erste Remis in der laufenden Saison. Sturm hält nach acht Spielen nun bei 13 Punkten und könnte bei einem morgigen Sieg von Hartberg gegen den WAC von den Oststeirern überholt werden.

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blick
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Tumultartige Szenen nach dem Spiel

Eine Schande so einen Trainer zu haben auch andere verbale Entgleiser haben Sturm keinen guten Dienst erwiesen. Es ist eine Tatsachenent-
scheidungung die nicht rückgängig gemacht wird auch wenn es eine Fehlentscheidung war. Sich Luft machen ist schon ok doch nicht vor dem TV und Medienleute. Andere SR die künfitg die nächsten Spiele mit Sturm Beteilung leiten sind gewarnt was auf sie zu kommt wenn sie Fehler begehen. Sturm soll auf diesen Trainer verzichten der sich nicht
benehmen kann - Kneissl und Siebenhandel Entschuldigung nimmt
ihnen niemand ab - Wiederholungstäter.

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Juran
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Recht hat Maestro

Die schiri Leistung heute und auch in den letzten spielen waren unter aller sau.

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wahlnuss
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Wie sich der Herr Trainer benimmt,

ist sehr bedenklich. Vielleicht hat einer der Vorstände oder der nicht sehr erfolgreiche Sportdirektor den Mumm, dem Herrn zu sagen, dass man von einem selbsternannten Maestro auch eine Vorbildwirkung erwarten könnte. Ansonsten stellt sich die spannende Frage, wer bei diesem Verein die erste Geige spielt.

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tintifax
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wie gesagt:

die selbsternannte bezeichnung (künstlername??) "el maestro" legt die latte ziemlich hoch. jedoch: die hochgesteckten erwartungen wurden bisher absolut nicht erfüllt.

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tintifax
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ich würde dem sturm-vorstand dringend empfehlen

den wikipedia-artikel über den herrn "el maestro" durchzulesen und ernstzunehmen: ... "Da er jedoch nicht genug Talent für eine Fußballkarriere hatte, entschied sich El Maestro im Alter von 15 Jahren, Trainer zu werden." ... oder ... "Zur Saison 2006/07 verpflichtete der FC Schalke 04 El Maestro als Co-Trainer. Vorgestellt wurde er allerdings unter seinem Geburtsnamen Jevtić, da es dem Verein schwerfiel, zu erklären, „dass Schalke einen 23-Jährigen als Co-Trainer verpflichtet, der auch noch El Maestro heißt“. ... und so weiter und so fort ...

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vanhelsing
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Braucht eine Mannschaft Selbstvertrauen...

schickt Sturm!!!

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tintifax
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hochtrabende erwartungen von herrn "maestro"

aber wieder mal ziemlich laues lüfterl, genannt "sturm" ...

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tintifax
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man kann sich als selbsternannter "el maestro" auch überschätzen,

herr nestor jevtić (serbisch: Нестор Јевтић)

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