Der Höhepunkt kommt ganz am Schluss: Mit dem SK Sturm, dem WAC und der Wiener Austria haben in der letzten Runde der Fußball-Bundesliga noch drei Klubs die Chance auf den Meisterteller. In Graz ist alles bereit für die erhoffte erfolgreiche Titelverteidigung des SK Sturm ab 17 Uhr. Bereits ab den frühen Morgenstunden wird für die „Saisonabschlussfeier“ gearbeitet, die im besten Fall zur Meisterfeier wird. Was ist heute vor allem rund um die Merkur-Arena zu beachten?

An- und Abreise, Straßensperren und Öffi-Verkehr

Anreise. Veranstalter Sturm empfiehlt eine frühzeitige Anreise, wenn möglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Achtung: Der Straßenbahn-Verkehr kann aufgrund großen Andrangs am Stadionvorplatz vorzeitig unterbrochen werden.

Abreise. Nach Schlusspfiff ist eine Abreise mit der Straßenbahn nicht möglich – ein Schienenersatzverkehr wird eingerichtet.

Straßensperren. Rund um das Stadion kommt es vor und nach dem Spiel zu Straßensperren. Ab 4 Uhr früh ist die Ulrich-Lichtenstein-Straße (Bahnübergang) gesperrt, hier wird die Bühne für die Feier aufgebaut. Sämtliche andere Straßen (Conrad-von-Hötzendorf-Straße ab Evangelimanngasse sowie Liebenauer Hauptstraße ab Liebenauer Tangente Richtung Süden) werden „anlass- und lagebedingt gesperrt“, sagt Polizeisprecher Markus Lamb und erklärt: „Der Stadionvorplatz und die angrenzenden Straßen werden polizeilich als Veranstaltungsareal gesehen und so gesichert.“ Die Sperren nach dem Spiel sind vorerst bis 24 Uhr anberaumt.

Sicherheitsbereich. Die Landespolizeidirektion Steiermark, Sicherheits- und Verwaltungspolizeiliche Abteilung, verordnet gemäß § 49a Abs. 1 Sicherheitspolizeigesetz einen Sicherheitsbereich von 24. Mai, 13 Uhr bis 25. Mai, 1 Uhr, rund um die Merkur-Arena.

Tiefgarage. Die Einfahrt ist auch über die Nordseite möglich, solange der Ansturm nicht zu groß ist und die Tiefgarage ausgelastet. Die Ausfahrt der Tiefgarage ist allerdings ausschließlich über die Liebenauer Hauptstraße möglich.

Liveticker ab 12 Uhr

TV/Public Viewing/Liveticker. Das Spiel wird auf Sky und ORF 1 live übertragen, auf www.kleinezeitung.at ist man via Liveticker dabei. Ein „Public Viewing“ gibt es nicht. Wer keine Karte hat, die Atmosphäre aber auf dem Stadion-Vorplatz miterleben will, kann via „bundesliga on ear“ live mithören.

Tickets. Das Saisonfinale ist seit Wochen ausverkauft. Im Auswärtssektor sind 700 WAC-Fans (ausverkauft) mit dabei.

Meisterteller. Heute sind zwei „Schalen“ dabei: Eine Trophäe in der Merkur-Arena, die zweite in Wien-Favoriten.

Bühne. Die Bühne steht vor dem Bahnübergang der Ulrich-Lichtenstein-Straße. „Es wird eine große Bühne geben und eine kleine für unsere VIP-Gäste. Alle Mitarbeiter im Verein arbeiten seit Tagen auf Hochtouren, damit es eine gelungene Veranstaltung wird. Wir rechnen mit rund 19.000 Besuchern auf dem Ivica-Osim-Platz“, sagt der für die Feier verantwortliche Sturm-Sicherheitschef Bruno Hütter. Es gibt Essen- und Getränkestände und WC-Anlagen.

Rahmenprogramm. Los geht es ab 13.30 Uhr. Zu sehen sind Videos der Saison, dazu gibt es Interviews, u. a. mit Präsident Christian Jauk. „Egon7“ sorgt für musikalische Unterhaltung. Nach dem Schlusspfiff geht es weiter: Im Fall der erfolgreichen Titelverteidigung kommt die Mannschaft mit dem Meisterteller frühestens um 20.30 Uhr auf die Bühne. Eine Saisonabschlussfeier gibt es in jedem Fall.

Szenarien. Die Grazer verteidigen den Titel, wenn sie gegen den WAC zumindest einen Punkt holen. Der WAC wird mit einem Sieg in Graz Meister, wenn die Austria nicht gegen Blau-Weiß Linz gewinnt. Die Austria erobert mit einem Sieg über Linz den Titel, wenn der WAC zugleich Sturm besiegt. Die Austria wäre im Fall des Titels übrigens auch ohne Punkteteilung Meister geworden. Wird der WAC Meister, wäre es erstmals seit der Einführung der Teilung 2018/19 der Fall, dass ein Klub mit weniger „Nettopunkten“ den Titel erobert.

Europacup. Der Meister spielt im Champions-League-Play-off, hat als einziger ÖFB-Klub einen Platz in einer Ligaphase sicher. Für das „Minimumpaket“, die Europa League, gäbe es dank Play-off-Prämie und Europa-League-Startgeld rund 10 Mio. Euro. Der Vizemeister steigt in der 2. Qualifikations-Runde der Champions League ein. Sollte Cupsieger WAC auch Meister werden oder Platz 2 belegen, steigt der Tabellendritte in der 3. Qualifikationsrunde der Europa League ein. Wird der WAC Dritter oder Vierter, spielen die Kärntner als Cupsieger in der 3. Qualifikationsrunde der Europa League. Bleibt der WAC in den Top drei, spielt der Vierte gegen den Sieger des Europacup-Play-offs um einen Platz in der 2. Quali-Runde der Conference League.