Der Rote Teufel ist an sich jemand, den man beim GAK gerne mit sich in Verbindung bringt. Aktuell dürfte dieser die Athletiker jedoch gegen deren Willen in seinen Fängen haben, scheinen sie in dieser Saison doch offenbar in einem ewigen Teufelskreis gefangen zu sein. Auch nach dem zweiten Trainerwechsel in dieser Spielzeit sind es dieselben leidigen Themen, mit denen sich die Verantwortlichen herumzuschlagen haben. Auf gute Phasen folgt die Ernüchterung, sei es über mehrere Spiele gesehen oder auch nur heruntergebrochen auf eine einzige Partie, wie etwa beim 0:3 gegen Hartberg am Dienstag. Mit Eigentoren, verschuldeten Elfmetern oder – wie gegen den TSV – mit Roten Karten macht sich der GAK das Leben selbst schwerer, als es ohnehin schon ist. Dazu gesellt sich aktuell zum wohl ungünstigsten Zeitpunkt der Saison eine offensive Torflaute. Fünf Runden vor Saisonschluss ist es höchste Zeit, sich aus den Klauen des Teufels zu lösen und aus dessen Kreis auszubrechen.