Ein Hintergedanke der Derby-Startelf des GAK war, es gegen die von Legionären dominierte Millionentruppe des SK Sturm bewusst mit zehn Österreichern, darunter fünf Steirer, zu probieren. Man kann Trainer Gernot Messner wahrlich nicht vorwerfen, dass er es nicht in aller Regelmäßigkeit mit neuen Reizen versucht, um seine Mannschaft aus der Krise zu führen. Mal rotiert er das Personal, mal ändert er das System. Einzig der Umstand, dass sich das Schlusslicht am Weg zu besseren Resultaten zu oft selbst im Weg steht, änderte sich in dieser Spielzeit bislang kein einziges Mal. Oder wie es Messners Frau mit einer Kurznachricht nach dem Spiel in zwei Worten auf den Punkt gebracht hat: „Wie immer…“
Derby-Aufarbeitung
Nach der Derby-Niederlage stellt sich beim GAK auch die Trainerfrage
Geht es beim GAK mit Trainer Gernot Messner weiter oder braucht es einen neuen Reiz? Für den Coach ist es aktuell wie verhext.
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