Zehn Runden sind gespieltAustria Klagenfurt: Der Bonus, unterschätzt zu werden, ist dahin

Austria Klagenfurt geht nach zehn Runden und 13 Zählern auf dem Konto in die Länderspielpause. Von Euphorie ist man aber weit entfernt.

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Austria-Spielmacher Patrick Greil
Austria-Spielmacher Patrick Greil © GEPA pictures
 

Sie spielen etwas anders als andere Bundesligamannschaften. Dieses Statement fällt in den letzten Wochen vereinzelt. Gemeint ist Bundesliga-Aufsteiger Austria Klagenfurt. Während die meisten Teams in die Richtung tendieren, entweder offensiv zu agieren, nach vorne hin attackieren oder eher defensiver aufgestellt sind, wählen die Violetten das unberechenbare Mittelding, sodass sie beim ein oder anderen Gegner für Überraschungen sorgen. Die Austrianer spielen defensiv in einem 4-1-4-1-System und lassen den Gegner relativ weit kommen. Die Kompaktheit der Kärntner in der Abwehr macht dieses Unterfangen erst realisierbar. Nach einem möglichen Ballgewinn versuchen die Klagenfurter, so schnell wie möglich nach vorne zu spielen. Sie setzen die Vorgabe, rasch umzuschalten und mit Pass- oder Laufspiel vor das gegnerische Tor zu gelangen, sehr gut um.

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