Schweizer Eishockey in Reinkultur gab es an diesem verregneten Abend in der Horten-Arena zu bestaunen. Temporeich dank hoher eisläuferischer Qualität, technisch versiert, spektakuläres und blitzschnelles Umschaltspiel, körperbetonte Spielweise sowie hohe Effizienz versetzte den KAC permanent unter Stress. Selbst gealterte Hünen wie Kapitän Julien Sprunger zeigten sich extrem beweglich und flink, vom Rest ganz zu schweigen. Und Fribourg-Gottéron mit einem Gesamtbudget von etwa 25 Millionen Euro bewies, warum die Eidgenossen zurecht der Welt-Elite des gepflegten Pucksports zuzuzählen sind. Am Ende mussten sich die Rotjacken mit 0:4 beugen.