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Sieg gegen Sturm Ein spätes Goldtor bringt den WAC zurück ins große Geschäft

Michael Liendl verwandelte einen Elfmeter zum 1:0-Sieg des WAC über Sturm. Trainer Roman Stary wechselte die Entscheidung ein. In der Meistergruppe scheint plötzlich wieder (fast) alles möglich.

SOCCER - BL, Sturm vs WAC
In der letzten Minute der regulären Spielzeit fiel in der Merkur-Arena der einzige Treffer des Abends © GEPA pictures
 

War das bereits der viel zitierte Trainereffekt? Am Tag der durchaus überraschenden Verkündung von Robin Dutt als neuem WAC-Chef nehmen die Wolfsberger bei Sturm Graz drei hart umkämpfte Punkte mit Heim über die Pack. Die Mannschaft ist gestern anscheinend für einen Trainer auf der Seitenlinie und den zweiten daheim vor dem Fernseher gelaufen. Ein später Treffer vom Elfmeterpunkt durch Michael Liendl wurde in der Merkur Arena zum Goldtor. 

Die 90 Minuten davor lieferten einander beide Mannschaften ein Derby mit mehr Ballbesitz für den WAC und den besseren Chancen und deutlich mehr gewonnenen Zweikämpfen für Sturm. Jakob Jantscher traf in der zweiten Halbzeit einmal die Querlatte und einmal die Stange. Beim WAC verzeichnete Matthäus Taferner die beste Chance des Spiels.
Trainer Roman Stary hat seine Mannschaft unverändert zum 2:0-Sieg zum Sonntag gegen Tirol aufs Feld geschickt. Manuel Kuttin bekam erneut den Vorzug gegenüber Alexander Kofler und hielt seinen Kasten zum zweiten Mal in Folge sauber.

Das und ein Doppeltausch in der 84. Minute ebneten den Weg zum Sieg. Stary brachte Cheikhou Dieng und verhalf Adis Jasic zum Debüt in der Bundesliga. Wenig später legte der erst 18-Jährige einen Traumpass in die Mitte. Dieng vergab im ersten Versuch und ließ sich im zweiten von den Beinen holen. Sturm-Verteidiger Niklas Geyrhofer flog wegen Notbremse vom Platz.

„Es war eine offene und rassige Partie, in der wir auch etwas Glück hatten. Es war klar für mich, dass wir gegen Ende Räume bekommen werden. Deshalb haben wir auch umgestellt“, sagt Stary, der seine Mannschaft gestern Vormittag bei einer Besprechung über den neuen Trainer informiert hat. 

Der WAC rückte mit dem Sieg bis auf einen Punkt an die Grazer heran. Durch einen überraschenden Sieg gegen Salzburg ließ sich die WSG Tirol aber nicht abschütteln. „Es war sehr wichtig, den Anschluss zu Sturm zu herzustellen. Wir haben jetzt sechs interessante Spiele vor uns. Es ist noch alles drinnen“, sagt Stary, der dem WAC nach dem bevorstehenden Trainerwechsel in seiner „alten“ Funktion als Sportkoordinator erhalten bleiben soll.

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