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Debüt gegen RiedNeo-WAC-Trainer Stary holt die Aussortierten wieder zurück in die Mannschaft

Unter Überganstrainer Roman Stary trifft der WAC heute (14.30 Uhr) auswärts auf Ried. Die Wolfsberger kehren zurück zu alten Tugenden - und zum alten System. Liendl, Novak und Wernitznig sind wieder Teil der Mannschaft.

Stary sitzt heute das erste Mal als Cheftrainer auf der Bank © WAC
 

Spielen sie oder spielen sie nicht? Vor dem Cup-Halbfinale gegen den LASK hat Ex-WAC-Trainer Ferdinand Feldhofer das Trio Michael Liendl, Michael Novak und Christopher Wernitznig auf die Tribüne verbannt. Letzten Endes hat das dem Steirer den Job gekostet bzw. ihn zum Rücktritt veranlasst. WAC-Sportkoordinator und jetzt auch Übergangstrainer Roman Stary hat die drei zurück in die Mannschaft geholt. Sie stehen gegen Ried im Kader. Liendl und Novak werden in der Startelf erwartet.

„Es war auch Teil meiner Aufgabe, die drei wieder in die Mannschaft zu integrieren“, spricht Stary auch von einer mentalen Belastung bei den Spielern nach den ereignisreichen vergangenen Tagen. Die mentale Belastung im Team sei zu spüren gewesen. Das könne man nicht einfach per Schalter ausblenden. Zu lösen versucht wurde die Situation mit vielen Einzelgesprächen. „Dabei ist es aber nicht darum gegangen, was passiert ist. Das ist nicht meine Aufgabe“, sagt Stary. Der 47-Jährige will nach vorne schauen und dabei auch auf Altbewährtes zurückgreifen. Vor allem, was das System betrifft. Für heute ist daher mit einer Raute vor der Viererkette und zwei Stürmern zu rechnen. Es geht zurück zu dem, was die Spieler kennen. Die Umstellung auf eine Dreierkette habe bei den Spielern für Unsicherheit gesorgt. „Wir wollen heute unsere alten Tugenden wieder wecken. Selbstsicher und mit breiter Brust auftreten. Kein Angsthasenfußball“, wünscht sich Stary, der auch Wert darauf legt, zu sagen, dass unter Feldhofer nicht alles schlecht gelaufen ist. Im Gegenteil: Man habe große Erfolge gefeiert. 

Eine erste schwere Entscheidung musste vom neuen Cheftrainer bereits getroffen werden. Cheikhou Dieng machte die Fahrt nach Ried nicht mit. Für ihn kommt Eliel Peretz in den Kader der Lavanttaler. Der Israeli habe nach seiner Einwechslung gegen den LASK eine starke Leistung gezeigt und soll das in der Josko-Arena wiederholen. Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass heute nicht viel passieren darf. Die direkten Konkurrenten um einen Platz in den Top-Sechs (Hartberg, WSG Tirol) haben gepunktet. Man fahre auch nach Oberösterreich, um zu gewinnen.

Kommentare (3)
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metropole
20
2
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Niederlage

stary hat sich wenn die Revoluzzer spielen den spielern ausgeliefert und hat die Spieler für ihr vereinsschädigendes Verhalten noch belohnt.sein nächster schritt . sofortige Liendl Vertragsverlängerung !

wollanig
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6
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Nein, keine Revoluzzer

sondern tolle Spieler, die für den Verein und den Erfolg eintreten.

Hapi67
0
18
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Kein Angsthasenfussball mehr

Bin schon gespannt auf die heutige Vorstellung-die Zeit für Ausreden ist durch den Trainerwechsel und der angesprochenen Rückkehr zum bekannten System vorbei.
Jetzt heißt es liefern.

Viel Erfolg