Öffnungszeiten neu?Regierung verspricht mehr Geld für Kindergärten

Die Regierung verspricht mehr Geld für die Elementarpädagogik. Wie viel mehr es sein wird, wollte Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) bei einem Presse-Statement vor dem Ministerrat noch nicht sagen. Die Verhandlungen seien erst am Beginn.

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© APA/HERBERT NEUBAUER
 

Aktuell ist die Stimmung unter den Kindergartenpädagoginnen weniger prächtig. Für kommende Woche ist etwa in Wien eine große Protestaktion geplant. Vor allem fehlende Ressourcen werden beklagt.

Umso mehr war die Koalition am Mittwoch bemüht, Wertschätzung für das Personal auszudrücken und mehr Geld zu versprechen. Ziel sei, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter zu verbessern, wie Familienministerin Susanne Raab (ÖVP) ausführte. Besser werden müsse man folgerichtig bei den Öffnungszeiten. Auch die sprachliche Frühförderung soll im Sinne möglichst früher Integration gestärkt werden.

"Fleckerlteppich homogenisieren"

Grünen-Klubobfrau Sigrid Maurer will die Länder auf gewisse Standards verpflichten, redete also einer Vereinheitlichung das Wort. Ins Detail ging sie dabei nicht. Ihr Ziel teilt aber Faßmann. Es gehe auch darum, den in Österreich herrschenden "Fleckerlteppich zu homogenisieren".

Für die Verhandlungen will man sich durchaus noch Zeit nehmen. Denn die aktuelle 15a-Vereinbarung zwischen Bund und Ländern läuft erst Ende 2022 aus.

Kommentare (1)
wischi_waschi
1
0
Lesenswert?

Fassmann

Solange Kinder mit einen Mundschutz in die Schule gehen müssen, halte ich von diesen Herrn nichts. Bitte treten auch Sie zurück....