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LeitartikelDas Rendi-Votum offenbart die tiefe Spaltung der SPÖ bei der Migration

Die Parteichefin kann man austauschen, in der Migrationsfrage scheinen die Differenzen unüberbrückbar zu sein.

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Einen Tag nach dem dramatischen Streichkonzert gegen die Parteichefin verharrt die SPÖ immer noch in Schockstarre. Ein Viertel der knapp 600 Delegierten versagten Pamela Rendi-Wagner am Samstag in der Wiener Messehalle die Gefolgschaft. Mehr als 140 (!) Funktionäre votierten auf dem Bundesparteitag gegen ihre Wiederwahl. Für eine Bewegung, der die Einigkeit nach außen ein so zentrales Anliegen ist, die anders als die frühere Volkspartei ihre Konflikte immer nur intern ausgetragen hat, eine mittlere Katastrophe.

Kommentare (4)
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strohscw
5
28
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Aus der Vergangenheit nichts gelernt,

anstatt geeint eine Alternative zu dieser Buberl- und Mäderlpartie zu geben verlieren sich diese Leute in Selbstzerfleischung.
Zeigt leider zu deutlich, dass es diesen Damen und Herren nicht mehr um die Sozialdemokratie und schon gar nicht mehr um die Arbeiterschaft geht, sondern um ihre eigenen kleinkarierten Machtspielchen.
Aus gehabtem Schaden nichts gelernt!
Und so gebaren sie sich als die besten Wahlhelfer der ÖVP.

DergeerderteSteirer
2
10
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@strohscw,.......


Deinem kommentieren stimme ich vollkommen zu, da brauche ich nichts beifügen, hast den Nagel auf den Kopf getroffen!!

stprei
5
31
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Feigheit

Auch wenn manche es Feigheit nennen: Schon die Reaktion der SPÖ-Granden zeigen, dass die "Streicher" wohl harten Sanktionen ausgesetzt wären. Genau deshalb gibt es ja die geheime, freie Wahl.

Offene Kritik und Widerspruch wird in der SPÖ nicht geduldet, Doskozil und Voves geben Beispiele für sehr einflussreiche SPÖler an, denen der Widerspruch nicht erlaubt war und die dann isoliert im Bundesland verblieben. Dass einfache Funktionäre da nicht den Kopf hinausstrecken, ist nachvollziehbar.

Jene, die allzu gern "demokratiepolitisch bedenklich" rufen, sollten sich in ihrer eigenen innerparteilichen Demokratie bei der Nase nehmen.

heri13
16
2
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Sie verwechseln die Sozialdemokraten,mit der Türkisen Mafia.

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