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"Herumgesäge unanständig"Haimbuchner spricht über Corona-Erkrankung und verteidigt FPÖ-Chef Hofer

"Es war wirklich knapp", sagt der stellvertretende Landeshauptmann Oberösterreichs nach seiner schweren Corona-Erkrankung. FPÖ-Chef Hofer verdiene seiner Meinung nach "größte Loyalität".

"Ich war in Lebensgefahr", sagt Haimbuchner
"Ich war in Lebensgefahr", sagt Haimbuchner © APA/ROLAND SCHLAGER
 

In seinem ersten Interview nach seiner lebensbedrohlichen Covid-Erkrankung samt mehrtägigem Aufenthalt in der Intensivstation erzählt der oberösterreichische Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ) nun über die schweren Tage.

"Es war wirklich knapp", "ich war in Lebensgefahr", sagt Haimbuchner in der "Krone" (Sonntagsausgabe). Er nimmt auch Stellung zu den innerparteilichen Debatten bei den Freiheitlichen und stellt sich hinter FPÖ-Obmann Norbert Hofer.

Haimbuchner stimmt Hofers Aussage von der "Selbstüberhöhung über andere Menschen" in Bezug auf nicht maskentragende Abgeordnete im Parlament zu: "Die Leute müssen ja, wenn sie einkaufen gehen, auch Maske tragen. Die verstehen deshalb diese Diskussion nicht."

"Ich bin dankbar für mein zweites Leben"

Der oberösterreichische FPÖ-Chef vermeidet jeden direkten Angriff auf Klubobmann Herbert Kickl, er bekennt sich aber klar zum zuletzt innerparteilich stark unter Druck geratenen Bundesparteiobmann Hofer, wenn er sagt: "Ich halte dieses Herumgesäge für absolut unanständig. Der Obmann verdient größte Loyalität. Und die hat er von mir, solange er Obmann sein will."

Auch eine neuerliche Bundespräsidentschafts-Kandidatur Hofers kann sich Haimbuchner vorstellen: "Ich würde mir jedenfalls einen Bundespräsidenten Hofer wünschen. Auch, wenn ich den derzeitigen Präsidenten durchaus schätze."

Gegen Hofer stellt sich am Samstag Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. In einem Interview mit "oe24TV" betont er, selbst gerne in die FPÖ zurückkehren zu wollen.

Haimbuchner erzählt auch detailreich über den Verlauf seiner Erkrankung. Er habe nach einer Corona-Infektion eine "bakterielle Superinfektion" bekommen. Anfangs habe er sich nichts dabei gedacht, dann sei aber alles ziemlich schnell gegangen.

Er sei auf Anraten seines Arztes ins Spital und sei dort in den künstlichen Tiefschlaf versetzt worden. Dieser habe fünf Tage gedauert. "Es war eine schwere Zeit", so Haimbuchner. Er spricht von Grenzerfahrung und will sich nach dieser künftig mehr Zeit für die Familie nahmen. "Ich bin dankbar für mein zweites Leben, das mir geschenkt wurde."

Kommentare (13)
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Irgendeiner
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Naja, in der Pandemiefrage hat er doch was

gelernt, wenn auch sehr hart,ist auch schwer ein Virus zu leugnen wenn es einen fast umbringt,
Und nur weil ein tauloser Studienabbrecher eine Pandemie die bald 10.000 Österreichern das Leben gekostet haben wird zum Eigennutz instrumentalisiert und Unfug erzählt ist es trotzdem mindestens so schlimm denselben Schmarrn von der anderen Seite zu versuchen und das Ding zu leugnen und Maßnahmen zu desavouieren.Und wenn man Fakten, Daten und Theorien nicht versteht,schweigt man besser, sonst gibts allseitig die Narrenkappe.

schteirischprovessa
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Hofer ist schon lange eine Marionette des rechtsradikalen Kickl.

Das hat der Maskenstreit einmal mehr bestätigt.
Und Hainbuchner kann strampeln wie er will. Er wird im Herbst in OÖ eine ordentliche Niederlage einfahren, aber nicht wegen Strache, der ist Vergangenheit sondern wegen der Gegenwart der FPÖ und die ist Kickl.

future4you
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Während draußen das Virus wütet

und sehr viele bis an die Grenzen fordert, setzt die FPÖ eigene Prioritäten:
-Der Zahntechniker biedert sich aufs peinlichste an, wieder in seine alte Heimat der „Untreuen“ zurückzukehren, weil dort mehr zu holen ist, als wenn er arbeiten müsste.
- Der Ex-Innenminister kann es nicht verkraften, dass er (zu Recht) vor die Türe gesetzt wurde. Um seine Hasstiraden zu verstärken, braucht es auch die entsprechende Mimik dazu. Dafür aber ist die Maske im Weg.
- Der Möchtegernpräsident trägt Maske, denn der interne Konkurrent soll nur sehen, was alles möglich ist.
- Hainbuchner schielt auf die kommenden Wahlen und hat erkannt, wie schnell ihm die Luft ausgehen kann.
-Ein Grüppchen FPÖ-Parlamentarier war in Paraguay. Brauchten sie eine Auszeit von den eigenen Leuten, oder sie hatten sich beim Reiseziel vertan und wollten ihren Freund Bolsonaro Sauerstoff bringen?
Jaja, wenn einem zur schlimmsten Pandemie seit 100 Jahren nichts einfällt, muss man sich halt andere Prioritäten setzen.

georgXV
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FPÖ

wer hat eigentlich diesen Ausflug nach Paraguay genehmigt und bezahlt ?
Wieder wir Steuerzahler ???

future4you
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Bleiben wir

bei der Unschuldsvermutung.

Saufnix
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Eventuell

könnte das der Anfang vom Ende dieser Fraktion sein. Die positiven Ereignisse 2021 sind noch dürftig, das würde das Ergebnis nach vorne pushen....

Lodengrün
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Solche

Treueschwüre zu Obmann und Regierung hat einst auch Kurz abgegeben. Später meuchelte man dann Mitterlehner und putschte die Regierung.

panasonic11
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Haimbuchner

Halten Sie als Ehrenmann weiter zu Hofer . Kickl nicht einmal ignorieren !!!!!

tannenbaum
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Ehrenmänner u. Frauen

wird man im Umfeld der FPÖ nicht finden!

Mein Graz
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@panasonic11

Ehrenmann?
Hier ein paar Aussagen/Tatsachen zu deinem "Ehrenmann":

„Ich halte vom Mauthausen Komitee nichts.“

Er ehrt SS-Brigadeführer Anton Reinthaller im Rahmen eines Festaktes.

Spricht von „linker Reichshälfte“

28. Juni 2017: „Ich will nicht, dass der Franz den Lois heiratet damit sie den Sepp adoptieren können“ obwohl dieses Recht schon seit 1.1.2016 gesetzlich verankert ist.

Lodengrün
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Ehrenmann?

Man bedenke er ist ein Freund von Salvini. Ein anderer Blauer der uns für doof hält und uns den Liebling mimt.

Patriot
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Ein Juxhaufen der Weltklasse!

.

Leop
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LKA

Ich würde sagen ein plannloser Haufen die Partei ist einfach aus den Fugen geraten ein Fphrungskampf Hofer und Kickel über so lange Zeit kann nicht gut sein