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SondersitzungRücktrittsaufforderungen an Blümel verhallten, Misstrauensanträge abgelehnt

Die FPÖ ortet "saure Wiesen, so weit das Auge reicht", SPÖ und Neos forderten den Rücktritt von Blümel und Schmid. In den Augen Blümels gehe es der Opposition nur um "Skandalisierung und öffentliche Vorverurteilung". Die Misstrauensanträge wurden abgelehnt.

IBIZA-U-AUSSCHUSS: BLUeMEL
© APA/HELMUT FOHRINGER
 

FPÖ-Abgeordneter Christian Hafenecker brachte die Dringliche Anfrage an Finanzminister Gernot Blümel ein, und die Zeit wurde ihm zu kurz, um alle "Kunststücke" der ÖVP rund um das Werden der Öbag, der staatlichen Beteiligungsgesellschaft, zu benennen: "Saure Wiesen, wohin das Auge reicht." Die für ihn auch in Corona-Zeiten bemerkenswerteste Inzidenz sei die Zahl der Korruptionsaffären im Dunstkreis der ÖVP. "Sie gehören von der Regierungs- auf die Anklagebank, die Regierung gehört in den Lockdown geschickt." Es brauche einen "nationalen Schulterschluss" zur "Entfernung der ÖVP von der Macht".

Blümel wehrte sich: Er sei gerne im Parlament, aber den Abgeordneten im U-Ausschuss und auch bei der Sondersitzung im Parlament gehe es nicht um die parlamentarische Kontrolle, sondern "um Skandalisierung, Polarisierung und öffentliche Vorverurteilung".

Datenschutz und Persönlichkeitsrechte würden mit Füßen getreten von jenen, die dies sonst so gerne hochhielten. Die Skandalisierung von Personalentscheidungen schade nicht nur der ÖVP, sondern der gesamten Politik.

Die Maske der Opposition sei schon im U-Ausschuss gefallen. Er sei jederzeit bereit, alle Vorwürfe aufzuklären, "aber ich bezweifle, dass der U-Ausschuss oder das Plenum hier der richtige Kreis ist".

Steier wieder im Parlament

Im Zuge der heutigen Nationalratssitzung wurde der Steirer Mario Lindner als neuer Abgeordneter zum Nationalrat der SPÖ angelobt. Der 39-Jährige folgt damit dem ausgeschiedenen Thomas Drozda nach. Lindner, der auch Vorsitzender der sozialdemokratischen LGBTIQ-Organisation SoHo ist, nimmt künftig die Funktion des SPÖ-Bereichssprechers für Gleichbehandlung, Diversität und LGBTIQ ein.

Zum Umbau der Beteiligungsgesellschaft ÖBIB zur ÖBAG meinte der Finanzminister, diese sei kein Geheimnis gewesen und letztlich mit den Stimmen von ÖVP, FPÖ und SPÖ mit Zweidrittelmehrheit im Parlament beschlossen worden. Der Finanzminister - damals noch Hartwig Löger (ÖVP) - habe dabei eine entscheidende Rolle gespielt. Schmid als Generalsekretär habe führende Verantwortung dafür gehabt.

Zum Abschluss "kann man auch gratulieren, und das habe ich auch getan", so Blümel. Schmid habe ihm auch sicher erklärt, dass er sich für den Vorstandsposten bewerbe, und er sei sicher der Meinung gewesen, "dass ich ihn für sehr qualifiziert halte". Die Entscheidung habe aber der zuständige Aufsichtsrat getroffen.

Fragen zu Kontakten zum Bundeskriminalamts-Chef Andreas Holzer verneinte Blümel, und auch mit dem suspendierten Justiz-Sektionschef Christian Pilnacek sei er nicht in Kontakt gewesen. "Ich habe nicht einmal die Handynummer von Sektionschef Pilnacek", sagte der Finanzminister. Von seiner Einvernahme und Hausdurchsuchung im Zusammenhang mit den Bestechungsermittlungen der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft in der Causa Novomatic habe er Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) selbstverständlich informiert. Um Hilfe gebeten habe er ihn aber nicht.

"Wehleidigkeit" und "sadistisches Outing"

Danach griff FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl in die Vollen: Blümels Weihleidigkeit werde ihn noch "den Heldenstatus bei Thomas Schmid kosten": "Sie werden keine Bussis mehr geschickt bekommen." Kickl beschwor die Doppelgesichtigkeit der ÖVP, die ein blitzsauberes Bestellungsverfahren behaupte und doch nur ihre eigenen Schäfchen ins Trockene gebracht habe. Kickl delektierte sich auch an einzelnen Mails, an der "Schmähung höchster Kirchenvertreter", für Kickl ein "sadistisches Outing", Ausdruck von Machtmissbrauch und Hybris. "Wie reden Sie zum Beispiel über Ihre eigenen Landeshauptleute? Da darf man gespannt sein!"

Kickl ließ es sich nicht nehmen, die Mitglieder der "ehrenwerten Familie" aufzuzählen - Kurz, Blümel, Parlamentspräsident Sobotka, die Generalsekretär Schmid und Pilnacek - die ihn persönlich nur noch an die "cosa nostra" erinnerten. Wofür er einen Ordnungsruf kassierte. Kickl abschließend: "Die Füße derer, die Sie hinaustragen werden stehen schon vor der Tür, es sind die Füße der Justiz und der Wähler."

Danach kamen SPÖ und Neos zu Wort. SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner: Sie skizzierte in ruhigen Worten die Versatzstücke der Öbag-Affäre: Postenschacher, der Wunsch nach "steuerbaren" Funktionären, die Öbag als Selbstbedienungsladen und "türkise Spielwiese", die Kirche im Würgegriff der Politik, die Frauenfeindlichkeit: "Eine solche Politik ist unreif und verantwortungslos."

"Schmid muss gehen"

Die Schlussfolgerung für Rendi-Wagner: "Ein Vorstand, der sich nur sich selbst verpflichtet fühlt, muss gehen. Ein Vorstand, der keine Autorität mehr hat und nicht mehr handlungsfähig ist, muss gehen. Und zwar jetzt, nicht erst in einem Jahr. Blümel sei als Finanzminister der Hauptaktionär, der die Verantwortung dafür trage: "Sorgen Sie dafür!" Nachsatz: Ohne Anstand funktioniere unsere Demokratie nicht. "Der Staat ist darauf angewiesen, dass die Politiker nicht nur die Verantwortung für sich selbst sondern für die Gesellschaft, das Gemeinwesen tragen, umso mehr in Zeiten der Krise."

Neos-Klubchef Beate Meinl-Reisinger stieß ins selbe Horn und legte in Richtung Blümel noch nach: "Mit jedem Tag, den Sie im Amt bleiben, beschädigen Sie dieses Amt noch weiter." Eigentlich müsste man in einer gemeinsamen Kraftanstrengung an der Bewältigung der Krise arbeiten, "aber wir müssen heute und hier auch über die Öbag diskutieren, weil wir es den Menschen schulden, die sonst nur die Macht und Allmachtsphantasien der Politik sehen, und ihre Ohnmacht, die Ohnmacht derer, die nicht Mitglied der türkisen Familie sind."

SPÖ-Klubvize Jörg Leichtfried brachte dann den Misstrauensantrag gegen Blümel ein, die FPÖ einen Antrag auf sofortige Abberufung von Öbag-Vorstand Thomas Schmid. Beide Anträge bekamen keine Mehrheit.

"FPÖ-Vorgehen ist dreist"

Schwerer als die Vertreter der Oppositionsparteien hatte es die Grüne Klubchefin Sigrid Maurer: Sie verwies darauf, dass die FPÖ jedenfalls die letzte Partei sei, die gegen die Parteibuchwirtschaft innerhalb der ÖVP vom Leder ziehen dürfe: "Das ist dreist, denn nie zuvor ist Freunderlwirtschaft so plump betrieben worden wie von der FPÖ, wo Leute in Positionen gehievt wurde, die nicht ansatzweise qualifiziert waren."

"Einfach nur niederträchtig"

Die Verfehlungen der Vergangenheit seien von der Justiz hartnäckig und konsequent aufzuklären. Die Grünen stünden dafür, dass Korruption heute und morgen durch Transparenz und Kontrolle verunmöglicht werde, durch das Informationsfreiheitsgesetz, das Sponsoring- und Spendenverbot für die Glücksspielindustrie, das Parteienfinanzierungsgesetz, das in der Pipeline sei, durch die Kontrolle durch Parlament und Rechnungshof

Ihrer Empörung über die frauenfeindlichen Chats verlieht die SPÖ-Mandatarin Eva Maria Holzleitner Ausdruck: Sie zitierte "Scheiß Weiber", "Scheiß Quote", "steuerbare" Frauen und erklärte: "Diees Chats sind einfach nur niederträchtig und respektlos. Das haben die Frauen nicht verdient." Und vor allem: "Es hat bis heute keine Entschuldigung dafür gegeben."

Der Auslöser: Die Chats

Die umstrittenen Chats rund um die Bestellung von ÖBAG-Vorstand Thomas Schmid sind Basis der von der Opposition einberufenen Sondersitzung des Nationalrats heute, Freitag. Die Freiheitlichen richten dabei eine "Dringliche Anfrage" an Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP), der aus den bekannt gewordenen Nachrichten als Förderer Schmids hervorgeht. Auch ein Misstrauensantrag der Opposition gegen den Ressortchef ist zu erwarten.

SPÖ, FPÖ und NEOS betonen seit Tagen Postenschacher, der aus den Chats herauszulesen sei. Dazu zählt auch eine Botschaft von Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP), in der er Schmid die Erfüllung von dessen Wünschen in der ÖBAG zusichert. Dem Allein-Vorstand selbst hat die Affäre mittlerweile eine längere Zukunft in der Beteiligungsgesellschaft verbaut. Schmid erklärte zuletzt vor dem Aufsichtsrat, seinen Vertrag auslaufen zu lassen.

In der Anfrage ortet die FPÖ "Freunderlwirtschaft, Postenschacher und Korruption" und sieht am Beispiel ÖBAG einen Leitfaden, "wie Sebastian Kurz die Republik zur Kurz AG umbaut". Von einem "dichten Netzwerk schwarzer Affären" ist da die Rede. Das "ÖVP-Machtkartell" ist nach Ansicht der Freiheitlichen im Innen-, Justiz- und Finanzministerium zugange. "Diese drei Ministerien definieren den tiefen schwarzen Staat, den sogenannten 'Deep State', der abseits der öffentlichen Wahrnehmung agiert, der Geschäfte macht, der Personen in Positionen hievt und der zur Not auch hart zuschlagen kann", heißt es in der Anfragebegründung.

Nach einer Chronologie der Ereignisse aus FPÖ-Sicht, in der ausführlich aus den Chats zitiert wird und die bereits medial bekannten Vorwürfe wiederholt werden, folgen dann 58 Fragen. Aufklärung wollen die Freiheitlichen zur Bestellung Schmids zum ÖBAG-Chef und zur Involvierung der ÖVP darin. Blümel soll etwa beantworten, warum er im Dezember 2018 "SchmidAG fertig" geschrieben, ob und was er im Vorfeld der konstituierenden Aufsichtsratssitzung mit verschiedenen involvierten Personen besprochen hat, was es mit dem Wunsch nach "steuerbaren" Aufsichtsräten auf sich habe. "Ist es üblich, dass sich ÖVP-nahe Personen Jobs in der Republik aussuchen können und sich dann auch noch ein Gesetz dafür schreiben?", lautet eine der Fragen.

Blümel soll bekanntgeben, ob er oder Kurz Schmid den ÖBAG-Vorstandsposten zugesagt haben und welche Rolle der Kanzler bei der Auswahl der ÖBAG-Aufsichtsräte gespielt hat. Wissen will die FPÖ zudem, welche "delikaten Angelegenheiten" im Niederösterreich-Netzwerk Aufsichtsrätin Susanne Höllinger erfüllt habe und ob es dabei um die "Erwin-Pröll-Stiftung" gegangen sei.

Weiters geht es den Freiheitlichen auch um jene Chat-Nachricht Blümels an Schmid, in der ihm dieser "Du bist Familie" geschrieben haben soll. Der Minister soll beantworten, wem er sonst noch familiäre Posten verschafft habe und ob Schmid "Dreh- und Angelpunkt der Personalversorgung der ÖVP" gewesen sei.

Zuletzt soll der Minister noch beantworten, ob er Kontakt zu Andreas Holzer vom Bundeskriminalamt und zum suspendierten Justiz-Sektionschef Christian Pilnacek gehabt hat und ob er Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) gebeten habe, im Zusammenhang mit seiner Einvernahme und Hausdurchsuchung bei Pilnacek zu intervenieren. Auch ob er Kurz von Einvernahme und Hausdurchsuchung informiert hat und ob dieser deswegen seinen Brief an die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft gerichtet hat, soll der Finanzminister beantworten.

 

Kommentare (31)
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Irgendeiner
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Naja,Herr Renner meint heute,an der ÖVP würde trotz des Sittenbildes noch länger kein Weg politisch vorbeiführen,aber das ist entlang des Links-Rechts-Schemas gedacht,das immer zu einfach ist.Naja und der neue Stil hat auch die Roten erreicht,die haben jetzt auch Populisten,Doskozil oder Ludwig,der letztere ,der Leaker konnte jüngst öffentlich sagen daß er bekannt dafür sei vertraulichen Gespräche nicht nach außen zu tragen,vielleicht solltma Kern fragen,ich red hier von der Unverschämtheit frech und fröhlich kontrafaktisches vor sich hinzuplappern und der Messias der Bewegung heißt Basti,es plappert sich.

Und die Aufregung der Blauen ist auch lustig, das ist ja nicht neu,Kurz hat ja immer Leute gesucht,die compliant sind,bei CETA,beim 12 Stunden Tag und 60 Stunden Woche und er hat sie gefunden und Basti tat was die Spender wollten, die Blauen taten was Basti wollte und so geschah es.Ach und da gleich in einem Atemzug dazugesagt an jene die vor Freunde tobten als die Mindestsicherung gekürzt wurde wegen der Flüchtlinge,es wird schwierig mit Corona,wenn dann statt der Flüchtlinge ihr das Elend spürt,schaut in den Spiegel, da seht ihr einen Esel.
Mit einem Wort,wir haben kein Problem mit Ideologie,die Konservativen haben ihre in türkisem Mumpitz restlos aufgelöst, die Roten bröseln kräftig ins Populistische und die Blauen irren tobsüchtig aber ohne jedes Ziel durch eine Pandemie, wir haben kein ideologisches Problem,wir haben ein Problem mit Charakter,Anstand und Wahrheit und der neue Stil breitet sich über politische Grenzen aus,aber ich weiß wer ihn brachte.

UHBP
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Lustig finde ich,

Wie die Türkislinge den Postenschacher und Freunderlwirtschaft verteidigen.
Wohl Angst, bei objektiven Auswahlverfahren unter die Räder zu kommen.

bam313
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Wozu wählen wir eigentlich noch?

Die Frage ist ernst gemeint.
Diese werte Herrschaften machen doch eh was sie wollen ...

GanzObjektivGesehen
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Sie glauben also noch an die Basisdemokratie...

... und daran das die Macht vom Volk ausgeht ? Wenn sie von der realen Welt enttäuscht sind empfehle ich Ihnen die "Matrix"...

Es läuft in Österreich sicher nicht perfekt, aber wir haben Glück in einem stabilen, sicheren und wohlhabenden Land zu leben. Fast jeder hat genug zu essen, eine gute medizinische Versorgung, Meinunhgsfreiheit, Wahlrecht.
Dieses Gejammer das seit einem Jahr zu hören ist findet auf so einem hohen Niveau statt, dass es schon fast menschenverachtend ist.
.

Leop
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LKA

Was geht in den Köpfen mancher Leute hier vor dass sie die Arbeit noch als gut befindeb? Zu Mag.Blümel der ist ein politisches Auslaufmodell der kann und wird sich nicht halten können was zuviel ist ist zuviel

Lodengrün
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Niemand

verlässt von denen die Bühne. Geht ja nicht denn dann gehts in den luftleeren Raum. Nichts studiert zu haben, keine Fähigkeiten auf irgendeinem Gebiet ist ja nicht unbedingt der Hit.

zeus9020
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LOGISCHE SCHLUSSFOLGERUNG!

In Zeiten, als es noch nicht zur Schande verkommen war, einen Politiker zu kennen, wäre es undenkbar gewesen, dass eine derartige Figur wie dieses Blümerl sich noch länger als eine Stunde nach Bekanntwerden der Vorwürfe gehalten hätte; dass Derartiges heute katastrophaler Weise normal erscheint, zeichnet das vorhandene verheerende Sittenbild nach, welches heute vorliegt

Lodengrün
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Der Ton dieser Tage

Wenn ein Bundeskanzler von "Vollgas" spricht und quasi der Kirche an den Karren fahren will und wenn sich die anderen Kraftausdrücke wie "Weiber" vor Augen führt, dann frage ich, auf welchem Niveau wir uns befinden. Herr Kurz hat vor Kurzem auf den Umgangston hingewiesen, nun betrachtet muss man sagen, dass sich da gerade der Experte hervortut. Und dann kommt auch noch Khol und will die moralische Instanz sein. Ich denke rückblickend auf alle seine verbalen Ausrutscher, soll gerade er den Ball flach halten.

GanzObjektivGesehen
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Beim "Umgangston" hebt sich Frau PWR angenehm heraus. Die Ausnahme der Regel.

Auch wenn sie viel jammert und kritisiert, sie macht es mit Niveau.
Aber sonst fällt mir auch in der Opposition niemand mehr ein der zu einer normalen Wortmeldung fähig ist. Und bei dem was im Parlament offen gesagt wird möchte ich gar nicht wissen, was im Hintergrund geredet und geschrieben wird....

Lodengrün
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Auch

wenn ich hier gleich wieder gesteinigt, Linker oder Sozi genannt werde so sage auch ich das sie noch, was immer auch ist, die Umgangsformen immer hoch gehalten hat. Auch hat sie, und sie hätte es nicht tun müssen, immer Anregungen bezüglich Pandemie einfließen lassen. Aber was soll’s. Da kommt noch Ludwig und unmittelbar darauf wird’s auch hinter ihr finster.

GanzObjektivGesehen
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Politik hin, Freunderlwirtschaft her.

Fakten wären interessant. Wie geht es der ÖBAG. Wie wird von Fachleuten die ÖBAG und deren Vorstand und Aufsichtsrat beurteilt. Ich kenne nur leeren Worthülsen der Oppositionsparteien.
"Millionengrab", "nicht Handlungsfähig", "keine Autorität".
Woran ist das zu erkennen, Frau PWR. Bitte erklären sie.

Und zum Quotensager: Die Gleichberechtigung von Frauen sollte jedem ein Anliegen sein.
Die Quotenregelung hingegen ist schwachsinnig. Ein solcher Zwang ist ein Akt der Willkür und widerspricht einem gerechten und objektiven Auswahlverfahren.

Patriot
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@Ganz...: Einem Auswahlverfahren,

wie es der Herr Schmid von der ÖBAG durchlaufen hat?

voit60
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Es sollten sich die Parteien zusammen tun

den Grünen ein Angebot machen und so die Familie zum Teufel jagen. Entweder Konzentrations- oder Expertenregierung bis zum Ende der Pandemie. Für die Grünen ist in der Regierung nichts zu ernten, da es der Kurz und seine Familie bestens versteht die Schuld anderen zuzuweisen.

voit60
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Apropos Familie

Steiner einer der engsten Kurz Berater ist der Bruder vom Nationalbankdirektor und Schwager von der Thanner.

Patriot
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@voit: Familie eben!

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hortig
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Rendi Wagner

Wenn die SPÖ ueber Postenschacherei redet und sich aufregt, kommt mir das so vor, als wenn Carl Benz über Autos aufregen würde.

Patriot
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@hortig: Viel mehr Niveau als Kurz und seine Marionetten hat sie allemal!

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Stubaital
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Sondersitzung

Diese Opposition ist einfach ein Skandal. Die hirnlosesten FPÖ Mandatare ohne Masken 🎭, Neos Abgeordnete, die auch nur Kritik üben können , und eine untereinander nicht einige SPÖ präsentieren im Parlament eine richtige Kasperltruppe.
Armes Österreich 🇦🇹

voit60
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Kohlschwarzen Tiroler wer sagt das,

dass sich die Roten nicht einig sind, nur weil der stimmlose Minimundus-LH immer wieder seinen Senf abgibt. Der Typ ist eh ein blaues Kuckuksei. Lass ein paar Wahlen bei den Türkisen den Bach runter gehen, angefangen IN OÖ, dann wird nichts mehr merken von der Harmonie.

dieRealität2020
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Bis dato gibts keine nicht einmal im Geringsten strafrelevante Handlungsweisen.

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Im Prinzip eine einfache Sache im demokratischen Rechtsstaat Österreich. Der UsA kann sich sofort auflösen, alle Unterlagen wo sie denken, dass es hier straf relevante Straftaten gibt an das zuständige Gericht mit einer Anzeige (keiner Sachverhaltsdarstellung) senden.
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Die Behörde das Gericht ermittelt und stellt fest ob tatsächlich straf relevanten Tatbestände gegeben sind. Die STA sichtet und wenn sie in der Lage sind Anklage zu erheben, stellen sie an das Parlament den Antrag um Aufhebung der Immunität. Im Rechtsstaat Österreich eine einfache Sache. Hat es auch schon einige male gegeben.
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Dann kann im Parlament bezüglich der Auslieferung abgestimmt werden. Tatsachen sind der Gerichtsakt der die Schuld von Verdächtigten und Angeklagten aufzeigt. So kann sich jeder Österreich über die betreffenden Personen ein Urteil bilden und überlegen, ob er noch diese Person wählen würde.
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Schöne Sache eigentlich. Warum geschieht das nicht? Sondern es werden nur Millionen für im Endeffekt wertlose und bedeutungslose UsA abgehandelt bei denen es letztendlich keine Konsequenzen gibt.
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Nur dann würde es keinen persönlichen noch parteilichen Geltungs- und Darstellungsdrang der Mitglieder geben, die nach dem Ende wieder in der Versenkung verschwinden.

Pelikan22
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Mein Gott!

Es wird schon was hängen bleiben! Und wenn die Frau Belakovic an Herzkasperl kriagt, dann is die Regierung schuld!

argus13
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Wenn

Blümel strafrechtliche Verfehlungen begangen hat gehört er bestraft- bis dahin gilt wie für alle die Unschuldsvermutung! Alle leiden unter Amnesie - Gedächtnisschwund. Jahrzehntelang wurden die Posten bei GrKo rot und schwarz aufgeteilt - mit oder ohne Fähigkeiten! Da hat niemand etwas dabei gefunden! Aber auch die grüne Gewessler hat sofort statt Glock eine enge (grüne?) Mitarbeiterin zur AustroControl geschickt. Drozda, der Gemäldesammler bekommt ob seiner Fähigkeiten einen Topjob. Jahrzehntelang wurden GD und Obmann bei der GKK von roten Gewerkschafter aus der Holz, Metall.... Branche ohne Ausschreibung oder Hearing besetzt. Weiß das Leichtfried nicht??? Die FPÖ hat es genau so gemacht (ASFINAG). Natürlich werden Posten von der Regierung mit Vertrauensleuten besetzt- das war immer so. In der Steiermark genauso! Diese Heuchelei unserer Politiker ist furchtbar. Wie sagt doch die vornehme Krisper "Des geht ma am A.. vorbei" welchen sie gemeint hat ist unklar!

heri13
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Nur zusammengewürfelter Unsinn.

Jetzt reden wir von den Gaunereien des Blenders und seinen Kumpanen.
Lustig wird es wenn die Türkisen über den Konsum ,bawag usw reden.
Sie vergessen dabei das den dreck den die övp am Stecken hat bei weiten größer ist.
Nur einige Zuckerl:Wohnbau Skandal,strengberg Skandal,usw.
Aber das zählt jetzt nicht.
Zur Zeit geht es um die Gaunereien von kurz und co.

mahue
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Manfred Hütter: zawas

Was hat die heutige Sitzung gebracht. Für uns Wähler einen zweiten Villacher Fasching 2021 im April. Die Aufzeichnung im Fernsehen wurde auch nicht so gut, von manchen bewertet.
3 Stunden zuschauen für mich, nur Schlagwörter wie oben im Bericht geschrieben, mit Nährwert null, und keiner konstruktiven Information für uns Wähler. Vielleicht können es meine lokalen Politiker in der Stadtgemeinde egal welcher Partei erklären, dass ich es verstehe.

PiJo
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"Scheiß Weiber", "Scheiß Quote", "steuerbare" Frauen

Da hätte ich gerne die Reaktionen und Kommentare der Grünen gehört und gesehen wenn sie in Opposition wären und nicht "speichellecken" müssten

seierberger
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Trauring

Das Ende einer großen Liebe.

Aber das ist halt das Schicksal, wenn sich zu junge Menschen zu früh binden.

Aber irgendwie wird es schon weitergehen. Sind ja im weitesten Sinne doch Familie.

 
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