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Corona-Gipfel im Kanzleramt"Bremsen rechtzeitig, bevor wir gegen die Wand fahren"

Durch Scheiben getrennt nehmen Kanzler und Gesundheitsminister an dem Corona-Gipfel im Kanzleramt teil. Regierung weist den Vorwurf zurück, dass Österreich virologisch "gegen die Wand fährt."

© APA/BKA/Dragan Tatic
 

Überschattet vom türkis-grünen Koalitionskrach haben sich Bundeskanzler Sebastian Kurz, Vizekanzler Werner Kogler und Gesundheitsminister Rudolf Anschober heute im Bundeskanzleramt zum Corona-Gipfel eingefunden. Aus virologischen Gründen waren Kurz und Anschober durch Scheiben voneinander getrennt. Ob die Spannungen der letzten Tage informell angesprochen wurden, steht in den Sternen. Ein Augen- und Ohrenzeuge der Sitzung meinte lediglich: "Es geht sehr gesittet zu."

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Danke für Ihr Verständnis.

Lodengrün
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Wenn man davon ausgeht

das Herr Kurz eine Inzidenz von 50 ausgerufen hat dann frage ich mich in welchen Realitäten er sich bewegt.

Mein Graz
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@Lodengrün

Ach, er wollte doch 500 sagen und hat sich nur versprochen. Oder es wurde falsch gehört, falsch interpretiert, so nicht gesagt.................

voit60
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Wo ist eine Erklärung der sonst so PRgeilen Regierung

Zur Situation des Impfstoffes AstraZ? Wäre wohl mehr als notwendig hier Stellung zu nehmen, wie es zum Beispiel die Deutschen heute taten. Halb Europa setzt den Impfstoff aus, und wir hier impfen brav weiter. Wie werden die Menschen wohl verunsichert sein, die für die nächsten Tage einen Impftermin haben.

wkarne2
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Bremsen rechtzeitig

Ihr seit doch noch gar nicht von der Bremse gestiegen. Was wollt Ihr noch mehr bremsen, der scheiß Virus wird uns so oder so noch lange begleiten.
Impft zuerst die Leute die Arbeiten gehen müssen, das wäre der erste richtige Schritt.

hbratschi
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wann wird man endlich begreifen,...

...dass das ein virus ist, das es auch schafft menschen umzubringen. aber nicht das ist das problem sondern unser umgang damit. da helfen diese ganzen "maßnahmen" nichts. im gegenteil, sie schaden mehr als sie nutzen. hände waschen, abstand halten und impfen, alles okay aber die täglichen "horrormeldungen" sind entbehrlich. die gesellschaft wird gespalten, die sozialen und wirtschaftlichen folgen sind unabsehbar, und was bringt es? nichts. wir sollten wieder damit umgehen können, dass das leben tödlich ist und diese pandemie nicht das von vielen befürchtete ende der menschheit sein wird...

ber
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Ob aufgesperrt oder zugesperrt wird,

ist mir inzwischen schon so etwas von egal. Das ganze Theater hängt mir zum Hals raus.

Ich gehe erst wieder in einen geschlossenen Raum außerhalb meines Hauses und außerhalb meines Arbeitsplatzes, wenn ich alles ohne Maske machen kann. Mir egal, wie lange das noch dauert.

Der nächste Supermarkt natürlich ausgenommen.

DavidgegenGoliath
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@ber

Dann werden sie nie mehr ihr Haus verlassen können!

hfg
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Man muss endlich

Eine professionelle Task Force einrichten und einen Plan „B“ und eventuell „C“ entwickeln, denn das Ende des Tunnels ist noch lange nicht erreicht. Wie Anschober jeweils zu sagen pflegte sind immer die nächsten Wochen die schwierigsten - seit einem Jahr und vermutlich noch einige Jahre. Das Problem ist nur mit den nicht funktionierenden Maßnahmen und dem nicht zur Verfügung stehendem Impfstoff stehen wir das nicht durch, weder gesundheitlich, psychisch noch wirtschaftlich. Corona wird nicht enden und auch nicht verschwinden - es müssen nur bessere Lösungen und der Umgang erlernt werden.

Bobby_01
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Wann

wird nun endlich die Notbremse gezogen. Vor einigen Wochen hat Kurz und Anschober gesagt, dass 200 die Grenze sei. Wenn dies erreicht wird erfolgen Gegenmaßnahmen.
Nun haben wir bereits 209 und es geschieht nichts!
So geht das nicht. Die Regierung muss sich an die eigenen Vorgaben halten!

rehlein
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@Bobby 01

Heute steht in irgendeinem Artikel, dass bei einem Inzidenzwert von 400 Konsequenzen folgen. Bei 400!!!

Man darf sich also wieder auf volle Intensivstationen freuen, und danken, dass dann wieder so spät reagiert wurde.
Hatten wir ja schon mal.

Die Deutschen Intensivmediziner geben schon Alarm bei einer Inzidenz von 100, und wir warten wieder bis wir die weltweit höchsten Zahlen haben.

mikai
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Vergleich

Die Inzidenzen sind halt nicht vergleichbar: wir testen über 20x so viel wie Deutschland. Solange man diese Zahl nicht in Relation zur Anzahl der Tests setzt, sagt sie nichts über die Infektionslage aus. Gerade eben auf ORF - heute vor einem Jahr hatten wir eine Inzidenz von 10! Bei wie vielen Tests? Bei wie vielen Personen im Krankenhaus?

Bobby_01
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Rehlein

Anscheinend wissen die nicht mehr was sie tun.
Das ständige hinaufsetzen der kritischen inzidenzzahl ist grob fahrlässig!
Zuerst heißt es Öffnung ab 50, dann wird bei mehr als 100 schon geöffnet.
Und man sagt bei 200 wird die Notbremse eingelegt.
Und nun geschieht nichts?
Das ist höchst riskant. In Graz werden schon wieder spitalsbetten und intensivbetten hierfür frei gemacht. Natürlich müssen andere geplante Termine abgesagt werden.
Offensichtlich sind die Deutschen vernünftiger.

Markie2
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Na und...

Na und, was ist dabei, wenn auch Jüngere geimpft werden, die jüngeren müssen arbeiten gehen!!! Die ältere Generation kann zu Hause bleiben! Und was ist dabei, wenn einmal einige Mitbürger außer der Reihe eine Impfung erhält. Aber unsere vertrottelte Gesellschaft ist lieber dafür Impfdosen wegzuwerfen, was ja mitunter geschieht, bevor sich manche einer medialen Verfolgung aussetzen!

blackpanther
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Sie sind ja ein

Altersrassist! Aber bedenken Sie nur, auch Sie werden einmal alt werden!

Mein Graz
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@Markie2

Ist deine nächste Frage dann: "Was ist dabei, wenn die Alten sterben, die haben eh lang genug gelebt und tragen nix mehr bei sondern verursachen nur Kosten"?

Und stell dir vor: auch die ältere Generation (ab wann ist man das? Ab dem Zeitpunkt der Pensionierung, oder erst ab 70, 75, 80...?) muss mal aus dem Haus, um etwa Lebensmittel einzukaufen oder für einen Arztbesuch.

Und was dabei ist, wenn "einmal EINIGE Mitbürger außer der Reihe" (es waren NICHT nur "einige"!!!) geimpft werden? Es gibt eine Reihung - Punkt.
Bist du auch dafür, dass Menschen die auf eine OP warten von Vordränglern "überholt" werden, weil sie jemanden kennen der jemanden kennt....?

KEINER unserer "vertrottelten" Gesellschaft ist dafür, Impfdosen wegzuwerfen, denn dann wären wir ja wirklich vertrottelt.
Es wäre so einfach gewesen, diese Diskussion gar nicht erst aufkommen zu lassen. Die Impfkoordinatoren hätten auf zu erstellenden Listen bei Ausfällen diejenigen verständigen können, die als nächste dran sind - und im Bedarfsfall auch holen lassen können!

Du trittst hier für Egoisten ein, die sich vordrängen und dann eine fadenscheinige Ausrede erfinden, um sich rein zu waschen.
Das wirft kein gutes Bild auf dich selbst.

UHBP
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@mark...

Du darfst von dir nicht auf andere schließen.

andy379
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Ist das schon die wichtigste Schlagzeile des Gipfels?

"Es geht sehr gesittet zu"???

lexi
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Impfreihenfolge

Endlich wird hier den Landesfürsten eine Grenze aufgezeigt. Warum der nationale Impfplan bisher nicht verpflichtend war, ist nicht einzusehen.

Das Ergebnis sehen wir, es sind Bürgermeister, Verwaltungspersonal in KH und Gesundheitsamt, Zivildiener, Kindergärtnerinnen, Kontaktpersonen von Schwangeren und bald auch Lehrer geimpft. Jedem möge es vergönnt sein, warum aber Ü85 und vorallem Hochrisikopatienten mit Attest, die seit einem Jahr freigestellt oder im Home-Office sind nicht wie vorgesehen am die Reihe kommen und nichtmal einen Termin in Aussicht haben, ist eine Schweinerei.

UHBP
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@lex..

"Warum der nationale Impfplan bisher nicht verpflichtend war, ist nicht einzusehen."
Da das die Kurz-Regierung nicht auf die Reiche gebracht hat, hat sie die Verantwortung den Ländern übertragen. Also es sind nicht die Länder, sondern die Regierung, die das im Vorfeld versemmelt hat.

lexi
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Richtig

Ja, natürlich hat es ursprünglich die Regierung versammelt und die heiße Kartoffel der Impfdurchführung den Ländern überlassen. Das hätte nie geschehen dürfen und wird jetzt hoffentlich korrigiert.

Balrog206
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Genau uh

Und deswegen haben wir gleich wieder 9 verschiedene Varianten !!!

hortig
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@uhbp

Vollkommen falsch. Die Laender wollten Eigenverantwortung. Siehe Wien, wo letzten Montag mit den Risikogruppen aller Altersstufen begonnen wurde. In der Steiermark werden jetzt Lehrer und Aufsichtspersonal geimpft, von den Risikogruppen weit und breit keine Spur

Mein Graz
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@hortig

Die Länder wollten.
Na klar. Und die Regierung macht immer das, was die Länder wollen...

hortig
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@Mein Graz

In diesem Fall machte es Sinn allein die verschiedenen logistischen Systeme die due Laender haben. Das ganze Datenmaterial etc.
Erklären Sie einmal wie das der Bund bewältigen hätte sollen.

Mein Graz
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@hortig

Das wär doch eine gute Gelegenheit gewesen, endlich mit den verschiedenen Systemen aufzuräumen - oder zumindest damit zu beginnen.

Und nur weil die Länder was wollen heißt das nicht, dass der Bund springen muss.

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@hortig, nichts ist falsch, ausser deine Wortmeldung!

Die Länder wollen immer irgendetwas. Die Frage ist, was steht ihnen zu, was können sie durch den Föderalismus selbst, oder was überlässt man ihnen freiwillig! Genau das ist der Punkt.
Die Impfstrategie ist klar Bundesverwaltung und Anschober hat den Ländern diese Sache freiwillig übergeben und das war falsch. Wenn der Bund den Ländern immer das geben würde was sie wollen, na bravo.
Anschober hat diesen Fehler begangen, in der Falschannahme, dass die Länder am besten wissen was es in ihrem Land braucht, doch das ist gar nicht zu verurteilen, da es ja durchaus einen Versuch wert war.
Zu kritisieren ist der Umstand, dass es schon wieder so lange gedauert hat, bis Anschober reagierte und die Sache wieder rückgängig machte. Dieses elendslange Zusehen und auf ein Wunder hoffen ist nicht auszuhalten. Genau wie im Herbst, als bezüglich Eigenverantwortung auf ein Wunder gehofft wurde, statt früh und zeitgerecht etwas zu unternehmen.

 
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