Mutations-HotspotRegierung kann Land nicht überzeugen: Tirol bleibt vorerst offen

Keine Einigung bei Gesprächen über verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung der Südafrika-Variante.

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++ THEMENBILD ++ CORONA: INNSBRUCK / TIROL
Innsbruck. © APA/EXPA/ERICH SPIESS
 

Vertreter der Bundesregierung und des Landes Tirol sind in der Nacht auf Montag ohne Ergebnis auseinandergegangen, was die Frage betrifft ob das Land ganz oder zumindest teilweise isoliert werden soll. Damit treten heute auch in Tirol sämtliche Lockerungen in Kraft, Handel, Dienstleistungen und Museen dürfen aufsperren - wie auch der Tiroler Wirtschaftskammerpräsident Christoph Walser Sonntagabend in der ZiB2 bestätigte.

Aus dem Landhaus hatte es gegen Mitternacht gelautet, die Gespräche seien vertagt worden, der weitere Fahrplan stehe noch nicht fest. Dieser werde vom Bund bestimmt und voraussichtlich am Montag besprochen. Der Verhandlungsmarathon dürfte sich mehr als gespießt haben und kontrovers verlaufen sein. Ein Streitpunkt soll allein schon die Faktenlage gewesen sein - etwa was die Verbreitung der südafrikanischen Mutation angeht. 

Zuletzt war sogar eine Isolation bzw. Quarantäne oder eine Lockdown-Verlängerung für Tirol im Raum gestanden. Seitens Anschobers hatte es geheißen, dass bis Sonntagabend "Bilanz" gezogen und dann eine Entscheidung bekanntgegeben wird.

Wie das Land mitteilte, lagen mit Stand Sonntagabend weiter nur acht aktiv-positive Fälle der "Südafrika-Mutante" vor. Die Gesamtzahl der zum Großteil im Nachhinein festgestellten Südafrika-Mutationen in Tirol lag bei insgesamt 165 bestätigten Fällen. Diese Zahlen wurden auch bereits am Samstag kommuniziert. Bei 230 weiteren Fällen liege ein Mutationsverdacht vor - davon seien 118 Fälle bereits teilsequenziert. Der Verdacht wird laut Land gemäß den von der AGES vorgegebenen Standards weiter abgeklärt. Bei den restlichen 112 Fällen liege der Verdacht aus einer PCR-Testung vor, wurde der Bericht der ZiB2 am Sonntag bestätigt. Dieser Verdacht ergebe sich aus einer Vorsequenzierung, so das Land. Bei den 118 teilsequenzierten Fälle sei die Sequenzierung jedoch bereits etwas detaillierter erfolgt.

Tiroler Politik machte sich gegen Abschottung stark

Indes wuchs der politische Druck aus Tirol am Wochenende - und vor allem am Sonntag - stetig an. Die schwarzen Präsidenten von Arbeiter-, Landwirtschafts- und Wirtschaftskammer sowie alle Tiroler ÖVP-Nationalratsabgeordneten machten mobil, sprachen sich gegen Verschärfungen aus und forderten dieselben "bedachtsamen Öffnungsschritte" für Tirol analog zum Bund. "Die Zahlen geben weder eine Verlängerung noch eine Abschottung Tirols her. Es kann doch nicht sein, dass man die Tiroler bestraft, weil wir hier schneller und vorsichtiger als andere agiert haben. Wir waren die ersten, die zu sequenzieren begonnen haben und nun darf uns daraus kein Strick gedreht werden", erklärte Landwirtschaftskammerpräsident Abg. Josef Hechenberger.

"Die Menschen im Lande haben über Monate alle Maßnahmen geduldig über sich ergehen lassen - jetzt ist aber wirklich genug", meinte AK-Chef Erwin Zangerl in Richtung Türkis-Grün in Wien. Und Wirtschaftskammerpräsident Christoph Walser, der bereits am Samstag Gesundheitsminister Anschober scharf attackiert hatte, ließ wissen, eine Abschottung wäre ein "Schlag unter die Gürtellinie" und würde das Vertrauen in die Entscheidungsträger zerstören. "Wir dürfen und werden uns das nicht gefallen lassen", so Walser, schließlich liege man bei allen Zahlen unter dem Bundesschnitt.

Walser: "Wir sperren auf"

In der ZiB2 legte Walser nach. "Wir sperren morgen auf", meinte er. Tirol wolle einfach nur gleich behandelt werden wie alle anderen Bundesländer. Hinsichtlich der Corona-Zahlen warf er dem Gesundheitsministerium ein falsches Spiel vor: Er glaube, dass "massiv falsch informiert" bzw. mit falschen Daten gearbeitet werde, so Walser und wies auf die lediglich acht aktiv positiven Fälle hin.

Tirols WK-Präsident drängt auf Öffnung
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Und schließlich stimmten am Sonntag auch die Tiroler ÖVP-Nationalräte Kira Grünberg, Alexandra Tanda, Rebecca Kirchbaumer, Franz Hörl und Hermann Gahr in den Chor ein und ließen die Parteifreunde und den Koalitionspartner im Bund wissen: "Wir stehen zu unserem Land und lehnen überschießende und sachlich nicht begründbare Schikanen ab. Die Betrachtung darf nicht nur aus virologischer Sicht passieren, sondern muss gesamtgesellschaftlich erfolgen. Diese Position werden wir auch in Wien in aller Klarheit vertreten."

Die Verschärfungs-Debatte ins Rollen gebracht hatte die Innsbrucker Virologin Dorothee von Laer, die sich für eine Isolation sowie einen verlängerten Lockdown ausgesprochen hatte. Landeshauptmann Platter erteilte solchen Maßnahmen jedoch eine Absage, man setze stattdessen auf die mit dem Bund abgestimmten Maßnahmen wie etwa flächendeckende Tests und intensiviertes Contact-Tracing.

Kommentare (82)
Sabine Braun
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genaue Daten

Warum erschrecken alle über die angeblich so hohen Mutatutionszahlen, warum schaut niemand auf die genaue Anzahl der Sequenzierungen?
Ist es nicht so dass Deutschland, ohwohl 10x so groß wie Österreich, deutlich weniger sequenziert und deshalb natürlich auch weniger Mutationen feststellt.
Warum bringt niemand diese Zahlen (Einwohner/Anzahl Tests/Anzahl Sequenzierungen) in eine richtige Relation?
Unter https://orf.at/corona/daten/oesterreich können täglich viele Daten abgelesen werden, in sehr übersichtlichen Diagrammen werden u.a. die Anzahl der belegten Intensivbetten dargestellt?
Und da schneidet Österreich im Vergleich zu Deutschland hervorragend ab!!!

Frohsinnig
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Agieren statt ind der ZiB hilflos tun

Bezeichnend ist dass es offenbar keine rechtlich saubere Lösung gibt um hier einzuschreiten? Warum nicht? Gibt es in Wien keine Juristen um gesetzliche Vorsorge zu treffen.? Diffuses Tirol-Bashing wirds nicht bringen zumal man das Land ja auch in anderen gesundheitlichen Fragen wie zB Transitbelastung allein lässt.

Irgendeiner
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Naja, Frohsinnig,Du hast natürlich beim Transit recht und ich habe hier nachweislich zigmal gesagt,

daß es ein Irrsinn von Klima war, sich auf einen Vertrag einzulassen der ersatzlos ausläuft,denn wir hätten starke Karten durch die Topographie gehabt,mit der Schweiz nebenan und alles was durchgeht auf die Bahn zwingen können,ich hätte auch noch die zumindest Teilfinanzierung des Ausbaus gefordert,denn um uns rumfahren zu müssen hätte Betriebswirten anderswo unerträgliche Schmerzen bereitet und da hat Du Recht, da waren die Tiroler das größte Opfer.Nur passiert ist das,weil die üblichen Verdächtigen wieder das Primat der Wirtschaft vor den Menschen forderten und ihr nicht aufgestanden seid,weil Geld nicht adelt und man sich die Regeln nicht von Taulosen aufs Auge drücken läßt, ob da IV oder Adlerrunde drübersteht,Krämer sollen bei ihren Leisten bleiben und nicht Viren verbreiten oder Quarantänezeiten verkürzen.Nur weißt Du,das ist kein Gegensatz wie du meinst,das Motiv warum die Tiroler,nicht nur aber primär,den Transit um den Hals haben war genau dasselbe aus dem heraus sie selbst jetzt krakeelen und Mutanten verteilen wollen,das Primat wirtschaftlichen Vorteils vor Menschen,es trifft jetzt nur wen anderen.Der Unterschied liegt nur darin,der Transit demoliert Lebensqualität,Viren gleich das Leben selbst,denk drüber nach.

je1
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Das wird noch ein lustiges 2021...

Ich denke, wir sind nun an dem wohl schwierigsten Punkt der bisherigen Pandemie gekommen: Nämlich der Politik zu verklickern, warum gewisse Maßnahmen trotz sinkender Zahlen trotzdem Sinn machen und dass Naturkatastrophen keinen Halt vor Grenzen machen. Letztlich bin ich überzeugt, dass der in den letzten Jahren zunehmende gesellschaftliche Nationalismus in Sachen Pandemie leider ein schlechtes Instrument zu sein scheint. Trotz Staatengemeinschaft kein einheitliches Vorgehen (gibt's die UNO eigentlich noch?) und alle machen was sie wollen (die Folgen sind v.a. in Brasilien gut zu sehen). Und im kleinen gilt das auch für Österreich, wo jede föderale Struktur einen Schreikrampf wie ein kleines Kind bekommt, wenn es schlechter gestellt werden soll als andere. Tirol hat insofern richtig gehandelt, dass es früh mit der Sequenzierung begonnen hat, nur scheinen sinnvolle Schlüsse aus dem Ganzen einfach negiert zu werden. In Tirol kursiert die Südafrika-Mutation. Österreich setzt auf den Astra Zeneca Impfstoff, aktuell hat Südafrika diesen wegen des Verdachts auf mangelnde Wirksamkeit nach erfolgter Impfung vor Ort nicht mehr im Einsatz. Und was wird gemacht? Nicht Mobilität reduziert, sondern noch gesteigert. Wird ein lustiges Jahr für alle, wenn die Impfstoffe nicht so gut wirken sollten.

Irgendeiner
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Ach,ich seh, der Ehrenkodex des österr..Presserats ist genauso

forenregelwidrig wie die Forenregeln selbst,zum zweiten Mal, Gott sind die streng,die lassen aber auch gar nichts durch,jetzt versteh ich warum manche nur noch stricheln, aber das merk ich mir pro futurum vor,ich hab schon lang nicht mehr so gelacht..

Irgendeiner
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Anschober,Anschober,guten Morgen,Wissen Sie Anschober,der Versuch mit Leuten die betroffen sind einen Konsens zu erzielen ist gute grüne Tradition und mir ist auch klar, daß sie den Vorstellung der grünen Geschichte folgend ebendas versuchen,keine Kritik daran.Und naja, der oberste Studienabbrecher hat jetzt nur die Wahl,sich in Tirol unpopulär zu machen oder im Rest ,da steht er dazwischen wie Buridans Esel und da er nichts tut was irgendwo dem Image schadet, denn das Image ist das höchste und bei ihm und er ist das Image immerdar, der

wird nichts tun und abtauchen wie immer,auf den setzens mal besser nicht.Und wissen sie Anschober,auch der Wunsch aus den grünen Reihen, Demos zu verbieten,weil der Inhalt kompletter irrsinn ist,ist verfehlt,wir können die Meinungsfreiheit nicht qualitativ beschränken,außer der Wunsch ist rechtswidrig,auch genuin Dumme haben sie und dasselbe Anschober gilt natürlich für Damen in Tirol aus der Hoteliere die ihre Ahnungslosigkeit öffentlich zu Schau stellen wollen,nur Anschober,wenn einer das tut der als Polizist ein Amt hat,wenn einer das tut der in der dortigen AK sitzt und Impfungen erpressen will,wenn einer das tut der eine Spediteurslehre hat und keinen Tau von biologischen Fragen und Drohgebärden von sich gibt als Chef der Wirtschaftskammer, liegt die Sache anders,das sind keine Privatmeinung mehr.Und wenn alles dort jetzt von der Mutante auf die Inzidenz ablenkt die hier nicht zur Debatte steht ist das eine vorsätzliche Frechheit Tauloser.Und Anschober,lesen sie in der Lachsfarbenen wie lange die mit der Variante schon murksen und jetzt habens neue Mutationen von denen ma gar nix wissen und ich sitz als Gefährdeter nebenan in Kärntnen und will die Ernte der Blödheit nicht einfahren.Anschober,springen sie über ihren Schatten,drehn sie ihnen den Hahn zu und bringen sie das Strafrecht in Stellung,es reicht.

tubaman58
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Bravo Tirol!

Bin kein Coronaleugener, aber mir werden die Tiroler immer sympathischer. Endlich lassen sich nicht mehr alle von der Regierung und ihren Experten auf der Nase herumtanzen. Von dem berechtigt stolzen Auftreten könnten sich so manch andere Bundesländerpolitiker eine Scheibe abschneiden.

Irgendeiner
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Warum wurde das gelöscht,der Vorposter hatte

es inhaltlich selbst formuliert und meine Aussage war forenregelkonform,laß es, sonst redma gleich über meine Psychopathologien,ich bin gefährdet und für meine Verhältnisse enerviert.

ad3e92cf5dd6a2d60747d52be6aa21ed
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Oh ja, Herr Tuba …

mir imponiert auch dieser gediegene Tiroler Widerstandsgeist – sehr beeindruckend! … Besonders wenn ich daran denke, dass da arme Hoteliers offenbar so wenig staatliche Ausfallsentschädigungen bekommen, dass sich nur ein billiger Golf-Urlaub in Südafrika ausgeht – gell! … Aber dafür haben sie ja auch was mitgebracht, wo wir jetzt alle was davon haben – nicht?!

Und Platter scheint wohl auch eine Tuba zu haben? – Offenbar bläst er jetzt dem Basti den Marsch?! … Und der Arme weiß nicht, was er tun soll – oje! … Aber das gefällt nicht nur den Schützen – auch der Blasmusik – gell, tubaman! … Weil´s da heißt: „Bischt a echta Tirola – hoscht maximal an Schnupfn!“

GK6534
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Unser Herr BK

...bei der Abschiebung von bestens integrierten Kindern zieht er seine harte Linie durch und von ein paar Tiroler Brachialpolitikern lässt er sich auf der Nase herumtanzen und gefährdet dadurch die Gesundheit vieler Menschen und setzt die bescheidenen Erfolge vieler Wochen Lockdown leichtfertig aufs Spiel

beobachter2014
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Zahlenspiele

Der eine Poster weiß von 180 Fällen, der (die) andere gar von 300, van Laer findet täglich 30 bis 40 Fälle (obwohl diese nicht von ihr sondern in Wien untersucht werden) usw.!
In Wirklichkeit sind es nach der offiziellen Homepage des Landes Tirol 8 Fälle, von der TT bestätigt!
Also bitte, genau informieren, dann schreiben - und vor allem: zuerst vor der eigenen Haustüre kehren!
PS.: Bin keiner von der "Adlerrunde" (möchte gerne wissen, wie viele Poster wissen, was das wirklich sein soll) und glaubt ihr nicht, dass es für die Liftbetreiber wirtschaftlich besser wäre, die Lifte nicht aufzusperren? Aber für die Volksgesundheit ist es eine sehr wichtige Maßnahme!

Irgendeiner
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Nein,die Tiroler haben jetzt,Überraschung auf 165

aufge´bessert,Lügen haben kurze Beine und der Bund stellt 300 fest und ich stellwieder fest daß das bestenfalls alle die sind diema gefunden haben,nicht die die es gibt.Und die Tiroler Adlerrunde sind die Organisation überheblicher Reicher mit denen Basti schon in Clustern parlierte statt was zu tun,denn Schnösel sind von ihren Spendern abhängig.Und außerdem ist das dieselbe Truppe die den 12 Stunden Tag und die 60 Stunden Woche forderte und wo ich Euch hier vorher sagte, daß ihr die bekommen würdet und ihr mich dafür mit Häme überzogen habt und sie dann hattet,weil ich hinter Kulissen blicken kann und ihr jedem Studienabbrecher glaubt.Und wenn du noch was wissen willst,frag nur.

rehlein
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@beobachter

Univ. Prof. von Laer arbeitet an der virologischen Univ. Innsbruck, und dort werden sehr wohl tägliche Sequenzierungen gemacht, schneller als in Wien, innerhalb von 2-3 Tagen. In Wien dauert es mehr als doppelt so lange.

Ein Teil der Proben wird nach Innsbruck geschickt, ein Teil kommt nach Wien.

rehlein
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@beobachter

Breaking news!

Tirol wurde jetzt offiziell zur Sperrzone erklärt - wegen der besorgniserregenden Zahlen der Südafrika Mutation.

Es wäre also besser, wenn Sie sich genauer informieren, bevor Sie schreiben - bei 8 aktiven Fällen würde man keine so weitreichenden Konsequenzen ziehen.

rehlein
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Dreist ist es im Fernsehen zu lügen!

Der Tiroler WK-Chef sprach von dzt. 8 aktiven Südafrika-Fällen.

In Wirklichkeit sind es um die 130.

Ca. 300 befinden sich als Verdachtsfälle vor der Sequenzierung, wobei bis jetzt alle Verdachtsfälle bestätigt wurden, da die neuen PCR Tests die Mutationen erkennen.

Univ. Prof. von Laer findet täglich 30-40 neue Südafrikafälle - man kann sich also ausrechnen wie sich das auf das Infektionsgeschehen auswirkt.

Ich kann ihr nur recht geben - handeln ist angesagt und zwar rasch!

Ganz Europa schielt auf Österreich, weil wir bei viel zu hohen Inzidenzzahlen gelockert haben, und zusätzlich noch einen Mutanten-Hotspot haben, aber wie immer lange beobachten und vertagen und damit nicht die Gesundheit der Bevölkerung schützen.

UHBP
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Wenn Umfragen keine Zusperren hergeben

dann werden halt wieder viele weitere am Virus sterben.
Aber was zählen schon Menschenleben, wenn es um Wählerstimmen geht.
PS: Schuld sind am Ende des Tages sowieso wieder die anderen - Autofahrer, Partygänger, Opposition, etc.

Fuerstenfelder
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Vertuschung

Habe soeben berichtetet bekommen ,in Virol sind bereits neue 180 aktive Südafrikafälle.
Auf was will man warten.Bis wir alle vor die Hunde gehen.Kurz und seine Schwachmatiker sollen sich nicht von dieser präpotenten Adlertruppe dirigieren lassen.Jeder normal denkender Mensch hätte schon eine Entscheidung getroffen, nähmlich sich von diesen Tirolern abgrenzen!!!!
Da wird vollmundig die ganze vorige Woche hinausposaunten am Sonntag wird die Entscheidung bekanntgegeben , heute ist Montag, nichts wurde entschieden. Platter soll wieder zur Polizei zurück und auf Streife gehen ,als Landeshauptmann ist er ungeeignet

UHBP
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@fürst...

Da gibt es auf der einen Seite die Adlersrunde und auf der anderen Seite das Volk. Wer für Kurz die entscheidende Instanz ist, sieht man ja.

Bodensee
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was heißt "die Regierung kann Tirol nicht überzeugen?"

.......Tirol braucht nicht gefragt zu werden! Wenn Spezialisten/Fachleute sagen, dass Tirol von Restösterreich abgeschottet werden muss, dann ist das ganz einfach so. Mir gehen diese überheblichen und geldgierigen Corona-Verharmloser im Westen schon derartig auf die Nerven, dass ich sofort auf ein anderes TV-Programm wechsle, wenn wieder einmal einer dieser Witzfiguren eine Ausrede daherstammelt.

makronomic
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Erst Ischgl, jetzt Südafrika

Waren es nicht Tiroler Hoteliers die nach Südafrika Golfen fliegen mussten und dann die Mutante mitgebracht hatten?

Waren es nicht die Hoteliers in Ischgl die den Coronavirus über ganz Europa - bis nach Island - verteilt hatten? Unter Mithilfe der schnellen Reaktionen der Landesregierung?

Tirol wird zum europäischen Synonym für Seuche. Einmal Dummheit kann ja passieren, aber zweimal Dummheit ist schon sehr bedenklich - und unverantwortlich.

Tragisch, es fehlt einfach an echten politischen Persönlichkeiten ala Kreisky.

klaus59
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Kreisky...

...würde Kurz nicht einmal ignorieren.

LuisGolf
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Rücktrittsreif

Der Tiroler WK Präsident ist mehr als rücktrittsreif nach seiner Drohung ....dann werts ihr unsch kennenlernen...

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„Du Günther,

ist ganz schön scheibe, was ihr da in Tirol aufführt!“ …

„Davon bin ich aber *nicht überzeugt*, Basti.“

Österreich ist eben in guten Händen.

Mein Graz
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"Regierung kann Land nicht überzeugen: Tirol bleibt vorerst offen"

Wer hat die Verantwortung für Gesamt-Österreich? Die Tiroler Landesregierung oder die Österreichische Bundesregierung?

Liegt die Ergebnislosigkeit in der Unfähigkeit der Handelnden oder im Lobbyismus der starken Tiroler Mächte?

Ist Kurz mit seiner Crew und seinen Medienberatern fähig, ALLE Österreicher zu vertreten?

Viele Fragen. Antworten werde ich keine bekommen.

WASGIBTSNEUES
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Tirol

Wenn Kurz sagt das die Bevölkerung das alles nicht mehr mitträgt und er deshalb aufsperren muss, dann soll er einmal überlegen warum? Nämlich genau wegen dem Verhalten von Ländern wie Tirol, oder Politikern wie Platter. Vor der Wien Wahl verging kein Tag am dem die Regierung nicht Drohungen gegen wie ausgestoßen hat, bei Tirol zieht man den Sch.... ein.

UHBP
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Eines muss einmal klar gesagt werden.

Tirol macht immer alles richtig. Sollte sich das Südafr.. Virus doch in ganz Österreich und noch weiter ausbreiten, waren sicher nicht die Tiroler oder gar die Politik daran schuld.
Parteifreunde gehen halt doch vor dem Gemeinwohl oder gar der Gesundheit der Österreicher.

 
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