AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

BundesvorstandGrüne Gremien beraten Pakt mit der ÖVP, Volkshilfe "schockiert"

Wenn dieser dem Koalitionspakt mit der ÖVP sowie dem grünen Regierungspersonal sein Okay gibt, ist der Weg zur Angelobung des Kabinetts Kurz/Kogler durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen am 7. Jänner frei. Volkshilfe, Frauenring, ÖH enttäuscht vom Programm.

© APA/AFP/ALEX HALADA
 

Nach der Präsentation des türkis-grünen Regierungsprogramms verschiebt sich der Fokus der Koalitionswerdung nun von Wien nach Salzburg. Dort tagen die Parteigremien der Grünen: Zunächst ab Freitagmittag der Erweiterte Bundesvorstand, am Samstag dann ganztägig der letztentscheidende Bundeskongress.

Wenn dieser dem Koalitionspakt mit der ÖVP sowie dem grünen Regierungspersonal sein Okay gibt, ist der Weg zur Angelobung des Kabinetts Kurz/Kogler durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen am 7. Jänner frei. Auch bei der ÖVP gibt es zumindest symbolisch noch eine Gremiensitzung: Freitagvormittag tagt der Bundesparteivorstand in der Politischen Akademie in Wien.

Volkshilfe, Frauenring, ÖH enttäuscht

Ziemlich enttäuscht zeigten sich die Volkshilfe, der Frauenring und die Österreichische Hochschülerschaft von dem am Donnerstag präsentierten türkis-grünen Regierungsprogramm. Volkshilfe-Direktor Erich Fenninger hält die Maßnahmen zur Bekämpfung der Kinderarmut für unzureichend - und ist "besonders schockiert", dass die menschenrechtswidrige "Sicherungshaft" eingeführt werden soll.

Von den geplanten Maßnahmen gegen die Kinderarmut würden vor allem Besserverdienende profitieren, bemängelte Fenninger: Von der Reduktion der Einkommenssteuer hätten viele armutsbetroffene Familien nichts - und die Erhöhung des Familienbonus komme in vollem Ausmaß auch nur Familien mit höheren Einkommen zugute.

Kein eigenständiges Frauenministerium

Der Österreichische Frauenring begrüßte zwar, dass mehr als die Hälfte der Regierungsmitglieder weiblich sein wird. Aber in einer Aussendung wurde kritisiert, dass es kein eigenständiges Frauenministerium gibt - die Frauenagenden werden von Integrationsministerin Susanne Raab wahrgenommen. Klaudia Frieben hat aber immerhin Hoffnung, dass Türkis-Grün die Kürzung der Förderungen für Frauenorganisationen zurücknimmt.

Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) fand nur ein Gutes - nämlich das österreichweite Öffi-Ticket. Aber die Studierendenvertreter kritisierten, dass die Studienbeiträge bleiben, die Zugangsbeschränkungen weiter ausgebaut und das Studienrecht verschärft werden soll. Wenn die Rechte Studierender beschnitten werden - etwa mit Streichung der freien Zeiteinteilung im Studium - müsse die Regierung "mit massivem Gegenwind rechnen", hieß es in einer Aussendung.

Türkis-Grün: Das sind die Mitglieder der neuen Bundesregierung

Sebastian Kurz von der ÖVP (33 Jahre, aus Wien) wird Bundeskanzler und Medienminister. 

Er war jüngster Außenminister, jüngster Bundeskanzler und dann auch jüngster Altkanzler, nachdem die Koalition mit der FPÖ im Vorjahr krachend scheiterte und Sebastian Kurz von einer Mehrheit im Parlament abgewählt wurde. Nun versucht Kurz, der 2017 als neuer ÖVP-Chef die Koalition mit der SPÖ platzen ließ, mit den Grünen sein Glück. Das Regierungsprogramm trägt klar die Handschrift der ÖVP, die unter Kurz türkis wurde – mantraartig spricht er vom „Kampf gegen illegale Migration“. Sein Jus-Studium schloss der Wiener nie ab. Ideologisch gilt er als anpassungsfähig, inhaltlich als „Kontrollfreak“, der nichts dem Zufall überlassen will.

APA/Hans Punz

Werner Kogler von den Grünen (58 Jahre, aus der Steiermark) wird Vizekanzler, Beamten- und Sportminister.

„Es wird eine der größten Aufgaben, aber auch eine der spektakulärsten.“ Das sagte Werner Kogler 2017 zur Kleinen Zeitung, als er quasi als „Masseverwalter“ die Grünen übernahm. Das spektakuläre Comeback glückte. Gut zwei Jahre und viele Wahlerfolge später führt der 58-jährige hemdsärmelige Steirer die Grünen als Vizekanzler (zuständig für Beamte und Sport) erstmals in eine Bundesregierung. Ausdauer zeigte der studierte Volkswirt 2010 bei einer fast 13-stündigen Rede im Parlament, galt aber nicht als Mann für die erste Reihe. Nun setzen die Grünen voll auf Klimaschutz, müssen aber in vielen anderen Bereichen die ÖVP-Positionen mittragen.

APA/Hans Punz

Susanne Raab von der ÖVP (35 Jahre, aus Oberösterreich) wird Integrationsministerin.

Am Islamgesetz und am Burka-Verbot hat sie mitgearbeitet. Nun steigt die Oberösterreicherin von der Sektionschefin im Außenamt zur ersten Integrationsministerin auf und soll gegen den „politischen Islam“ ankämpfen. Auch die Frauenagenden bekommt die studierte Psychologin und Juristin dazu.

APA/Armin Muratovic

Karl Nehammer von der ÖVP (47 Jahre, aus Wien) wird Innenminister.

Als Mann fürs Grobe zeigt sich Nehammer seit 2018 als ÖVP-Generalsekretär. Eine harte Linie soll der Ex-Berufssoldat, der im ÖAAB Karriere machte, nun auch als Innenminister vorgeben. Vor-Vorgänger Herbert Kickl warnt schon vor Umfärbungen im Polizeiapparat.

APA/Herbert Neubauer

Gernot Blümel von der ÖVP (38 Jahre, aus Wien) wird Finanzminister.

Wie Sebastian Kurz wurde auch dessen Vertrauter Blümel von Ex-ÖVP-Chef Michael Spindelegger gefördert. An der Seite von Kurz machte Blümel Karriere, zuletzt als Kanzleramtsminister (zuständig für Kultur und Medien) und Regierungskoordinator. Nun bekommt der studierte Philosoph Blümel noch mehr Macht und wird Chef im Finanzministerium. Ob er als Chef der Wiener ÖVP 2020 in die Landtagswahl zieht, ist unklar.

APA/Georg Hochmuth

Elisabeth Köstinger von der ÖVP (41 Jahre, aus Kärnten) wird Ministerin für Landwirtschaft und Tourismus.

Köstinger ist eine weitere loyale Vertraute von Sebastian Kurz – sie diente als ÖVP-Generalsekretärin, Kurzzeit-Nationalratspräsidentin un als Ministerin. Das wird sie nun wieder – die Umweltpolitik, für die sie oft kritisiert wurde, gibt die Bauernbündlerin ab.

APA/Hans Punz

Heinz Faßmann von der ÖVP (64 Jahre, gebürtiger Deutscher) wird Bildungsminister.

Dass er doch als Minister weitermacht bzw. zurückkehrt, ist überraschend. Der gebürtige Deutsche Heinz Faßmann ist nun das mit Abstand älteste Regierungsmitglied – und mit 2,07 Meter auch das größte. Der frühere Uni-Professor soll die eher konservative Bildungspolitik (Notenpflicht, früheres Sitzenbleiben) fortsetzen.

 

APA/Georg Hochmuth

Karoline Edtstadler von der ÖVP (38 Jahre, aus Salzburg) wird Kanzleramts- und Europaministerin.

2017 machte Sebastian Kurz die als „strenge Richterin“ bezeichnete Karoline Edtstadler zur Staatssekretärin im Innenministerium. Seit der EU-Wahl 2019 ist sie ÖVP-Delegationsleiterin im EU-Parlament. Nun kehrt die Salzburgerin als Europaministerin im Kanzleramt zurück.

 

APA/Georg Hochmuth

Alexander Schallenberg (50 Jahre, geboren in Bern in der Schweiz) bleibt Außenminister.

Im Juni 2019 wurde er Außenminister im Kabinett Bierlein, nun macht er weiter. Alexander Schallenberg, Jurist und Vertrauter von Sebastian Kurz, hat eine lange Karriere als Diplomat und in ÖVP-Kabinetten hinter sich. EU- und Kulturagenden gibt er ab. Sein Vater war Generalsekretär im Außenamt.

APA/AFP/Attila Kisbenedek

Margarete Schramböck von der ÖVP (49 Jahre, aus Tirol) wird Wirtschaftsministerin.

Eineinhalb Jahre lang war sie Vorstandschefin der A1 Telekom Austria. In der türkis-blauen Regierung wurde Margarete Schramböck 2017 dann Wirtschaftministerin. Bei der Nationalratswahl 2019 war sie ÖVP-Spitzenkandidatin in Tirol. Nun kehrt sie, wie erwartet, als Ministerin zurück.

APA/Georg Hochmuth

Christine Aschbacher von der ÖVP (36 Jahre, aus der Steiermark) wird Arbeits- und Familienministerin.

2017 wurde Juliane Bogner-Strauß Familienministerin, nun ist wieder eine Steirerin dran. Christine Aschbacher bekommt zusätzlich die Agenden für Arbeit (AMS-Budget) und hat damit ungleich mehr Gewicht in der Regierung. Aschbacher studierte an der FH Wiener Neustadt und war zuletzt als Beraterin tätig und ist in der ÖVP gut vernetzt.

Foto Fischer

Klaudia Tanner von der ÖVP (49 Jahre, aus Niederösterreich) wird Verteidigungsministerin.

Der amtierende Verteidigungsminister Thomas Starlinger hat immer wieder auf den desolaten Zustand des Bundesheers hingewiesen. Ein schweres Erbe für die niederösterreichische Bauernbund-Direktorin und Landtagsabgeordnete Klaudia Tanner, die Verteidigungsministerin wird. Schon 2017 war die Juristin als Ministerin im Gespräch.

 

Kurier/Gerhard Deutsch

Leonore Gewessler von den Grünen (42 Jahre, aus der Steiermark) wird Umwelt- und Infrastrukturministerin.

Es ist das Ressort, in dem die Grünen am stärksten ihre Inhalte umsetzen können. Leonore Gewessler wird als Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie zuständig sein. Die studierte Politikwissenschafterin war fünf Jahre lang Geschäftsführerin von Global2000 und kampagnisierte gegen TTIP oder die dritte Flughafen-Piste in Wien. Werner Kogler holte sie vor der Nationalratswahl 2019 auf die Grüne Liste.

APA/Roland Schlager

Rudolf Anschober von den Grünen (59 Jahre, aus Oberösterreich) wird Minister für Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz.

Zwölf Jahre Erfahrung in einer ÖVP-Grün-Koalition bringt der oberösterreichische Landesrat Rudolf Anschober mit, der an den Koalitionsverhandlungen federführend mitwirkte. Mit der Initiative gegen die Abschiebung von Asylwerbern in der Lehre sorgte er für Aufsehen. Im Sozialministerium, der Bereich Arbeit fiel weg, warten zersplitterte Kompetenzen.

APA/Georg Hochmuth

Alma Zadic (35 Jahre, geboren in Tusla - Bosnien) wird Justizministerin.

Sie hat eine steile Karriere hinter sich. Alma Zadic zog 2017 für die Liste Pilz in den Nationalrat ein, wo sich die Juristin im BVT-Ausschuss profilierte. Vor der Nationalratswahl 2019 holte Werner Kogler die gebürtige Bosnierin, die im Alter von zehn Jahren nach Österreich flüchtete, zu den Grünen, danach auch gleich ins Verhandlungsteam. Nun wartet auf die jüngste Justizministerin viel Arbeit. Budget fehlt und ss gibt Streit zwischen den Staatsanwaltschaften.

APA/Hans Punz

Magnus Brunner (47 Jahre), zuletzt stellvertretender Präsident des Bundesrates, wird Staatssekretär für die Türkisen im grünen Klimaschutzministerium.

 

APA/Photo Simonis

Ulrike Lunacek (62 Jahre) übernimmt die Kultur-Agenden. Sie saß im Nationalrat und EU-Parlament, scheiterte als Spitzenkandidatin. Der studierten Dolmetscherin wird Sachpolitik attestiert.

APA/Hans Klaus Techt
1/17

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

dieRealität2019
1
1
Lesenswert?

ein kleiner Nachsatz,

.
es wäre an der Zeit und der Realität entsprechend, wenn ÖVP und Grüne nach jahrzehntelanger Politik des Kurvenfahrens gegenüber ihren Wähler und allen Bürger Österreichs Klartext sprechen, so einfach wäre das aus meiner Sicht.

Antworten
dieRealität2019
0
5
Lesenswert?

einerseits und andererseits sollten wir aus menschlicher vernunftbegabter Logik festhalten,

.
dass wir Österreicher unsere Systeme vom Arbeitslosen bis zum Präsidenten selbt durch Jahrzehnte mit unseren Wahlen geschaffen haben, wie auch die Franzosen usw. es gibt kein Rezept, diese durch Jahrzehnte geschaffenen Strukturen und Vernetzungen der letzten Jahrzehnte über Nacht ohne Einschneidungen in unserer Lebensart zu verändern.
.
Konklusion: Es wird noch einige Jahrzehnte dauern, egal welche Koalition uns regiert. Das beste Beispiel siehe Frankreich. Jeder möchte das Plus aber nicht das Minus. Egal auf welchen gesellschaftspolitischen Ebenen auch immer. Es geht nur step by step.

Antworten
dieRealität2019
1
4
Lesenswert?

wie so oft wird von Grünen aber auch Oppisitionellen die Realität schlicht und einfach verweigert,

.
gemessen an den tatsächlichen Stimmenverhältnissen und der im Koalitsabkommen verhandelten Themen hat Kurz im wesentlichen mehr nachgegeben als Kogler, er hat hier nicht nur ein der Realitä entsprechendes Übereinkommen erzielt, sonderneine Maxime herausgeholt.
.
Selbstverständlich muss eine weitere "Verhandlungsbasis" zu wichtigen Themen in diesem Land gegeben sein und hier wird man dann sehen was die ÖVP un die Grünen bewerkstelligen können.
.
Ich muss jetzt schon lachen, wenn Kogler dem öffentlichen Dienst vorsteht.
.
In Kenntnis der österreichischen Politik seit Mitte der 50iger Jahre befürchte ich, dass sich nichts grundlegendes verändern wird. Unsere Netzwerke und Syteme sind reformresistent.
.
Alle "Forderer" und "Maulaufreißer" gegen die Koalitionsvereinbarung vergessen immer wieder eines, ohne stabilen Wirtschaftsgefüge und Unternehmer die größtenteils das persönliche Risiko tragen, gibt es keine Arbeitnehmerschaft. Ohne Hierachie kein Veränderungsprozess.
.
Zur dümmlichen Aussage der Gewerkschaft, es kann daher keine Gleichstellung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber geben.

Antworten
dieRealität2019
0
5
Lesenswert?

ein vernüftiger Ansatz wenn man sich die tatsächlichen Verhältnisse und Gegebenheiten in Österreich ansieht

"...dass die Studienbeiträge bleiben, die Zugangsbeschränkungen weiter ausgebaut und das Studienrecht verschärft werden soll... "

Antworten
Sam125
1
2
Lesenswert?

Die Realität 2019, danke für ihr Posting!

Mehr braucht man zu der neuen Regierungszusammenarbeit der Türkis-Grünen eigentlich nicht sagen und schreiben!!!

Antworten
Sam125
1
1
Lesenswert?

Die Realität 2019, danke für ihr Posting!

Mehr braucht man zu unserer neuen Regierungszusammenarbeit der Türkis-Grünen eigentlich nicht sagen!

Antworten
Schwupdiwup
3
15
Lesenswert?

.

Mir wäre auch lieber gewesen, wenn die Grünen ihre Themen noch mehr in den Verhandlungen durch gebracht hätten.

Nur beim Wahlergebnis von 37,5% Türkis zu 13,9% Grün spielt es das halt leider einfach nicht, so realistisch muss man sein.
In Anbetracht der Ausgangslage bin ich mit dem Ergebnis so einigermaßen zu frieden.

Wäre als Alternative gestern ein Türkis-Blaues Programm vorgestellt worden, dann hätte die Volkshilfe und Co sicher noch mehr Gründe um ihr Unbehagen auszudrücken und mir würd‘s dann wohl auch eher weniger gefallen.

Antworten
dieRealität2019
1
4
Lesenswert?

klar und deutlich festgehalten 37,5% Türkis zu 13,9% Grün

.
wann wurde in den letzten Jahrzehnten ein derartiges Koalitionsabkommen zwischen 2 Parlamentsparteien vereinbart? wann? und mit derartigen Inhalten! Kogler hat hier die Maxime erreicht.
.
Wir werden in den nächsten Jahren sehen was die beiden Koalitionspartner tatsächlich bewegen werden.

Antworten
Irgendeiner
8
2
Lesenswert?

Ich weiß,daß viele die türkis-blaue Variante fürchten,nur

glaubst du daß Kurz sich den jetzigen Sprengsatz zwische Strache und dem Rest einfach reingeholt hätte,da ist ja einiges eskaliert und ein sicheres Ende ist nicht in Sicht.Und das Problem sind jetzt nicht die blauen Kapazunder, auch wenn die mich auf den Baum hängen wollen solange es noch welche gibt und Frau Zadic nameln und verleumden,Idioten behandelt man mit Paragraphen, das ist sehr heilsam,sondern daß das türkise Programm ja blau ist, der Witzbold faselt schon wieder rechtlich taulos von illegaler Migration, ja, wo denn und wir den Schmarrn halt jetzt vom Abkupferer kriegen und die Grünen sich beschädigen. Ich hätte den am ausgestreckten Arm verhungern lassen.

Antworten
Irgendeiner
7
1
Lesenswert?

Für jemanden

Wenn es mir an Mut gebricht,
und am Argument,
und ich seh so gar kein Licht,
doch mein Zorn hell brennt,
wenn ich nicht bestehen kann,
und es ist vertrackt,
bring ad hominems ich ran,
der mich immer packt,
wenn ich hilflos, Schaum vor Mund,
wütend fürchterlich,
bleibt mir auf dem Erdenrund,
nur der rote Strich.

Dann an der Idee mich labe
daß ichs ihm gegeben habe,
das ist leicht und ja, es geht,
wenn er nur nicht lachen tät.

Antworten
Irgendeiner
2
1
Lesenswert?

Addendum:

Strich auf Strich, Strich auf Strich,
schweigend, das bestätigt mich,
der in Rot geronnene Frust,
gibt mir ein Gefühl von Lust,
weil, so ists in meinen Kreisen,
Expertise mußt beweisen,
denn, so ist das hier nunmal,
Argumente sind verbal,
weil des Inhaltes Erotik,
niemals liegt in der Semiotik,
Rot weißt mich nicht in die Schranken,
denn ich habe ja die Gedanken,
man lacht.

Antworten
bauchfleck
11
5
Lesenswert?

Wenn das so weiter gallopiert mit den kolportieten und . . . . . . . .

immer mehr, zu in Erfahrung bringenden Vorhaben, der noch gar nicht angelobten Truppe, fühlt man sich, wider den Erwartungen, in Zeiten der Herz - jesu - Sporttaschen - Vereinigung wieder. Aus den Grünen, wurden Rechte und die Schwarzen sind Ihrer Tradition, um keine Nuance heller, eher sogar dunkler geworden, treu geblieben. So könnte es, ausgehend des Grundes, einer Ansteckungsgefahr, jeden von uns Usern passieren, dass durch heftiges Klopfen, weil Klingel deaktiviert, Du oder ich im Schlaf gestört wirst, wenn die Heftigkeit der überaus bedrohlich fühlbar ansteigenden Klopfgeräusche, Dich zur Bemühung, sich, noch schlaftrunken zur Haustüre zu bewegen, durch den Spion blickend, eine beträchtliche Anzahl, ausschließlich alle in schwarz gehaltenen mit üppig erscheinendem Outfit, nach öffen der Haustüre, Dir eröffnet wird, nebst vorstellen des Obermonteurs, sie wären Installateure der Firma Peter Gridling, einer Firma in Wien 3, Rennweg 89 -93, sowie einem nahegelegt wird, das Haus zu verlassen und mitzukommen, da akute Ansteckungsgefahr in Sachen Legionärskrankheit, der sich auf Grund des vermuteten, aber dir völlig unbekannten Rohrbruchs im Sanitärbereich, freifliegender Keime, als Begründung eröffnen. Nach grübeln, über den wahren Grund deiner Evakuierung, kommt auf einmal, während des Hubschrauberfluges ins Unbekannte, dass du vor 2 Tagen, einen, in kantiger Form, aber noch im Bereich der Netiquette gehaltenes Posting abgesetzt hast." Gefährder "in Sachen Ansteckung ! ! !

Antworten
dieRealität2019
1
3
Lesenswert?

sorry, selten einen derartigen Nonsens & Kokolores gelesen

.
manchmal wäre es ratsam den Artikel genau zu lesen darüber nachzudenken was Sache ist und dann schreiben

Antworten
Henry44
8
24
Lesenswert?

Beim Familienbonus geht es um mehr Steuergerechtigkeit

und nicht um eine Sozialmaßnahme. Es geht um einen steuerlichen Ausgleich zwischen jenen, die Kinder groß ziehen und jenen, die dies, aus welchen Grünen immer, nicht tun.
Nach der Steuersystematik soll sich die Höhe der Einkommensteuer an der finanziellen Leistungsfähigkeit des Steuerpflichtigen orientieren. Wer Kinder hat, braucht einen beträchtlichen Teil seines Einkommens für diese und ist daher weniger leistungsfähig. Daher sollte seine Steuerlast niedriger sein.

Antworten
Sportmaster
0
7
Lesenswert?

@Henry

Absolut richtig! Vor allem profitieren steuerzahlende Geringverdiener prozentuell am meisten. Eine super Idee der neuen Koalition, diesen auf 1750€ aufzustocken.

Antworten
Irgendeiner
8
1
Lesenswert?

Du solltest mit dem Fahnderl wacheln,

es würde Deiner permanenten Bastibegeisterung ein hübsches optisches Flair geben.Aber es könnte natürlich auch noch besser gehen,man lacht.

Antworten
Irgendeiner
31
10
Lesenswert?

Henry lies es,

die Volkshilfe urgiert zu Recht, daß dort wo Geld am knappsten ist,es den Familien nichts bringt, nur dort wo Eltern ohnehin mehr für ihre Kinder haben,was ist daran so schwer zu verstehen?

Antworten
Henry44
0
10
Lesenswert?

Was ist daran so schwer zu verstehen,

dass die Grundlage der Besteuerung die individuelle finanzielle Leistungsfähigkeit sein soll?

Vergleichen Sie zwei Paare mit dem exakt gleichen Einkommen und ein Paar hat, sagen wir, drei Kinder und das andere kein Kind. Ein Familieneinkommen ist für 5 Personen und ein gleich hohes Familieneinkommen für 2 Personen zu verwenden. Da soll die Steuer gleich hoch sein?

Bisher ist nicht einmal das Existenzminimum der Kinder unversteuert geblieben und das ändert der Kinderbonus.

Antworten
Irgendeiner
9
1
Lesenswert?

Erstens einmal ist unser Steuersystem

nur theoretisch progessiv, die Konzerne bleiben weit unterm Soll,zweitens habe ich dagegen überhaupt nichts gesagt,drittens redest Du in die Seite weil eine Maßnahme gegen Kinderarmut sich nicht zwische Familien mit und Paaren ohne Kinder abspielt sondern zwischen besserverdienenden und schlechterverdienenenden Familien mit Kindern und wenn dann die mit weniger Geld und somit von vorne herein mit Kindern mit geringeren Chancen schlechter aussteigen hats ein Basti gemacht.Vergleich das richtige.

Antworten
Balrog206
2
6
Lesenswert?

Es

So müßig und einfach sinnlos zu schreiben über solche Themen mit dir ! Las dich wählen u stopf jedem dem du glaubst es einfach rein !

Antworten
Irgendeiner
2
1
Lesenswert?

Roggi,genau, wenn Du keine Argumente hast ist Widerspruch sinnlos,

das ist korrekt.Und der Neid,Roggi, der Neid ist völlig fehlplaziert,frühkindliche Benachteiligungen haben schwerste Folgekosten und die Reparatur zahlma alle.Weißt Roggi,tu einmal was ich sage, setz Dich jetzt in der Kälte zu einem Obdachlosen und hör ihm nur ausführlich zu,dann wirst endlich Deine Probleme in größerer Perspektive sehen lernen,Deine Ich-Bezogenheit macht Dich blind für die Realien,tu es einfach einmal.

Antworten
Miraculix11
1
2
Lesenswert?

Lass Dich wählen ...

Irgendeiner würde es schaffen mit Minusstimmen aus einer Wahl zu kommen :-)

Antworten
Irgendeiner
2
1
Lesenswert?

Ja,mein Tränkebrauer,das würde er wohl, weil er lieber tot

über den Zaun hängt als von der Wahrheit abzuweichen und ihm die Wahl zwischen Charakter und billigem Erfolg immer für den Charakter ausgeht, er Euch eisern nicht nach dem Munde faselt wo ihr keine Ahnung habt und Euch für Dummheit auch nicht streichelt sondern abstraft.Lieber Minusstimmen haben als ein Minusmensch zu sein,weißt, er braucht so gar nichts von Euch,auch nicht Zustimmung.Und er bedauert jene armseligen Kreaturen die wider besseres Wissen und trivialste Sachverhalte für was eintreten müssen was ihnen ohne Schultern einer sagenhaften kognivitiven Dissonanz, wenn sie nur halbwegs bei Verstand sind, gar nicht möglich wäre,hölzerne Eisen verteidigen zu müssen ist ein Tort und er verstärkt diesen Schmerz noch vorsätzlich,er ist so fies.Du hast so recht, er käme wohl mit Minustimmen raus aber der Prozeß selbst würde trotzdem ein paar kleine verquere Egos geraderücken,und er wärs zufrieden und dann, naja,lacht er immer.

Antworten
JK1976
13
26
Lesenswert?

Gut das sich die Grünen von ihrem refugee welcome gestammel verabschieden..

Willkommen in der Realo Politik

Antworten
halelale
26
9
Lesenswert?

@JK1976 hat der Troll auch was mit Inhalt beizutragen?

kT

Antworten
bauchfleck
26
11
Lesenswert?

Noch 2 kleine Schritte, und die sind, so wie es aussieht. . . . . .

. . . . . . mit dem Bild, über die Grünbewegung, das ich bis zum letzten Tag des vorigen Jahres inne hatte, und dem, was die Grünen jetzt abgeben, ein Leichtes, uns Österreicher in einem System finden zu lassen, dass im vorigen Jahrhundert, als die dunkelste Zeit bezeichnet wird ! Man hat vor, einen verhaltensauffälligen, sogenannten "G e f ä h r d e r,"wer das zu beurteilen im Stande ist, ist mir schlichtweg nicht nur rätsel- und schleierhaft, denn so ein Experte, Kenner über das funktionieren der Psyche, müsste, nebst seiner Kenntnisse, auch noch mit der Fähigkeit des Hellsehens ausgestattet sein, um ein kristallklares Gutachten, über den sogenannten "Gefährder" erstellen zu können ! Hände weg ! Sehr heikel, sehr, sehr heikel, weil, Mensch, Betroffener ist !

Antworten
 
Kommentare 1-26 von 85