Wie tickt Philippa Strache?Frau des Ex-FPÖ-Chefs: „Ich hatte und habe relativ viel Ahnung“

Straches Frau Philippa wollte auf ihr Mandat zuerst verzichten, nun will sie es aber doch annehmen.

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++ ARCHIVBILD ++ FPOe: PHILIPPA STRACHE
Philippa Strache, die dritte Frau Heinz-Christian Straches © APA/ERWIN SCHERIAU
 

Die FPÖ ringt mit der Frage, wie sie sich abnabeln soll von ihrem ehemaligen Obmann Heinz-Christian Strache. Unklar ist auch, wie es mit Straches Ehefrau Philippa weitergeht. Ihr steht nach aktuellem Stand ein blaues Mandat zu. Dieses wollte sie aufgrund der „immer stärkeren innerparteilichen Anfeindungen gegen meinen Mann“ zuerst nicht annehmen, nun verkündete sie gegenüber Oe24, dass sie das Mandat doch annehmen möchte.

Philippa Strache dürfte schon bessere Tage erlebt haben. Innerhalb eines halben Jahres war ihr Mann Heinz-Christian Strache im Zentrum des Ibiza-Skandals und in eine Spesenaffäre verwickelt. Und seit Sonntag wird ihm die Schuld am Absturz der FPÖ gegeben. Trotz allem steht die 32-Jährige laut eigenen Angaben hinter ihm.
Als Strache ihre Karriere beim Fellner-Sender Oe24.TV startet, hätte das wohl niemand vorhersehen können. Dort moderiert sie unter anderem Society-Themen, das Wetter und die Nachrichten. Bis zu jener Nacht im Wiener Hyatt-Hotel, als sie bei der Geburtstagsfeier von Wolfgang Fellner den damaligen FPÖ-Parteichef Heinz-Christian Strache kennenlernt.

Im Oktober 2016 heiratet sie in der Wachau den um 18 Jahre älteren Politiker, mit dem sie heute einen gemeinsamen Sohn hat. Ein Schritt, mit dem viele in ihrem Freundeskreis wenig anfangen konnten. So mancher habe sich abgewandt. „Ich denke, für mein Alter hatte und habe ich relativ viel Ahnung“, wird sie im Magazin „News“ zitiert.

Politisch bezeichnet sich Strache als „neutral“, Anfängerin ist sie aber keine. Mit 19 Jahren beginnt sie im SPÖ-Parlamentsklub und unterstützt Klubsekretäre bei Ausschüssen. Als das „Team Stronach“ gegründet wird, kümmert sie sich dort um Presseanfragen. Bis sie die Social-Media-Agenden der FPÖ übernimmt und später Tierschutzbeauftragte wird.

Doch darüber, dass sie bei der Nationalratswahl auf einem aussichtsreichen dritten Platz gereiht wird, rümpfen einige Parteifreunde die Nase, die sie abschätzig als „Prinzessin“ bezeichnen. Ihr blaues Mandat will sie nun aber nicht annehmen – aus Solidarität zu ihrem Mann.

Kommentare (6)
3770000
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Auf die Straches ist Verlass

Philippa Strache soll unbedingt das Mandat nehmen!. Das ist super. Diese Strache-Partie wird der FPÖ noch viele Monate schaden.

alberewrm
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Ihr blaues Mandat will sie nun aber nicht annehmen ...

Und wer soll nun Haus und Wohnung finanzieren. Gar der Herr Gemahl? Naja, gibt ja die AKtion 20000 oder war da etwas?

Ich weiß schon: Schadenfreude ist pfui!
Allein ...

alberewrm
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Die Reihenfolge der Wichtigkeit bei Fellner?

"Society-Themen, das Wetter und die Nachrichten."

UVermutung
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Frau Strache, Sie sollten das Mandat annehmen, ...

Sie sind sicher besser qualifiziert als jede/r die/der sonst diesen Sitz bekommt.

alberewrm
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Aha!i

Man kennt also alle? Naja, gleichwertig oder besser als jede(r) andere Blaue mag schon stimmen ...

Man braucht ja dann nur "Asylant", "Chemtrails" oder "stichhaltige Gerüchte" schreien. Dann vertritt man schon sein Wählerschaft.

Ist wirklich nicht allzu schwer, könnt' ich auch. Bietet mir aber leider niemand um € 8k+/mtl. an.

Schade.

Muss aber auch keinen Unvermittelbaren miterhalten.
Zum Glück!

Michaelk2020
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wirklich?

Die Betonung liegt wahrscheinlich auf „relativ“!