Der Anlass war so tragisch wie blutig: Am 10. Juni stürmte in Graz ein 21-Jähriger seine ehemalige Schule, das BORG Dreierschützengasse. Mit Schusswaffen, die der Täter legal erworben hatte, tötete er neun Schüler und eine Lehrerin, weitere elf Menschen wurden bei dem Amoklauf verletzt. Jetzt, keine drei Monate später, löst die Regierung ihr Versprechen eines schärferen Waffengesetzes ein.
Nach Amoklauf
Schärferes Waffengesetz: Gewehre künftig erst ab 21 und Pistolen ab 25 Jahren
Am Donnerstag startet der Innenausschuss mit den Beratungen über die Verschärfung des Waffengesetzes. Ein Beschluss könnte noch im September erfolgen.
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