Es gab bei den Regierungsverhandlungen Untergruppen, in denen es knirschte. Vor allem beim Budget und der Frage, wie leistbares Wohnen gewährleistet werden soll, schieden sich die türkisen, roten und pinken Geister. Dass hingegen ausgerechnet in der Untergruppe „Migration und Integration“ weitreichende Einigung zwischen den potenziellen Regierungsparteien herrschte, hat sogar die dort verhandelnden Personen überrascht. Zügig und ohne gröberen Unmut hat man sich dort offenbar auf Verschärfungen für Zuwanderinnen und Zuwanderer geeinigt. Aus einem Einfordern von Integrationsbereitschaft soll ein vorgegebener Pfad werden, wer diesen nicht beschreiten will, verliert Sozialleistungen.