Härte gegen FlüchtlingeWie viel Trump steckt in Joe Biden?

Es läuft nicht gut für den US-Präsidenten: Nicht nur in der Migrationspolitik fühlen sich manche an seinen Vorgänger erinnert.

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Berittene US-Grenzschützer gehen in Texas auf haitianische Flüchtlinge los
Berittene US-Grenzschützer gehen in Texas auf haitianische Flüchtlinge los © AFP
 

Es sind Bilder, die so manchen an die düsteren Zeiten der Sklaverei erinnern: US-Grenzbeamte, die bei ihrem Einsatz in der texanischen Grenzstadt Del Rio in eine Menschenmenge reiten und ihre Pferde einsetzen, um die Flüchtlinge zusammenzutreiben; dazu schwingen sie drohend ihre Zügel, als hätten sie Peitschen in der Hand. So, das zeigt sich in den Tagen danach, haben sich die Demokraten und auch Joe Biden selbst seine Flüchtlingspolitik nicht vorgestellt.

Die Bilder seien „schrecklich“, sagt US-Vize-Präsidentin Kamala Harris. „Das ist ein Schandfleck für unser Land“, erklärt die demokratische Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez. Und dann fällt auch schon das T-Wort: „Wir können diese hasserfüllte Trump-Politik, die unsere Flüchtlingsgesetze missachtet, nicht fortsetzen“, schimpft Chuck Schumer, der demokratische Mehrheitsführer im Senat. Tritt der nette ältere Herr im Weißen Haus in die Fußstapfen seines Vorgängers?

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