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Nahost-KonfliktHamas spricht von baldiger Waffenruhe - Doch erneut Raketenalarm in Israel

Ein hochrangiges Mitglied der Hamas hatte zuvor eine baldige Waffenruhe nicht ausgeschlossen. Doch erneut Raketenalarm in Israel.

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Insgesamt rund 4.070 Raketen aus Gazastreifen abgefeuert © AFP
 

Nach einer kurzen Ruhepause ist am Donnerstag in israelischen Orten an der Grenze zum Gazastreifen wieder Raketenalarm ausgelöst worden. Zuvor hatte Israels Luftwaffe in der Nacht erneut Teile des weitläufigen Tunnel-Systems der im Gazastreifen herrschenden Hamas bombardiert. Unterdessen landete der deutsche Außenminister Heiko Maas auf dem Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv. Er will ausloten, was die internationale Gemeinschaft zu einem Waffenstillstand beitragen kann.

Maas will unter anderen den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, Außenminister Gabi Aschkenasi, Verteidigungsminister Benny Gantz und Präsident Reuven Rivlin treffen. In den Palästinensergebieten steht ein Gespräch mit Präsident Mahmoud Abbas auf dem Programm.

Metro in Gaza angegriffen

Vor seinem Abflug hatte Maas gesagt, es gehe ihm vor allem um ein Zeichen der Solidarität mit denjenigen, die Tag und Nacht um ihr Leben fürchten müssten oder um ihre Angehörigen trauerten. "Deutschland steht ohne Wenn und Aber zu unserer Freundschaft mit Israel, das sich gegen den Raketenterror der Hamas verteidigen muss", betonte der SPD-Politiker. "Auch auf unsere humanitäre Unterstützung für die Palästinenser war selbst in schwierigen Zeiten immer Verlass."

Israels Luftwaffe griff binnen 24 Stunden Dutzende Ziele der sogenannten Metro in Gaza an. Zudem seien im Küstengebiet weitere Ziele beschossen worden: das Haus eines Kommandanten in Khan Yunis, eine Hamas-Waffenfabrik sowie mehrere Raketenabschussrampen.

Die Armee veröffentlichte zudem ein Video zu der weitverzweigten unterirdischen Anlage der Hamas. Nach Angaben der Streitkräfte hatten die Islamisten das Tunnelsystem über Jahre aufgebaut. Es habe eine Länge von Hunderten Kilometern und werde unter anderem dafür benutzt, um innerhalb des Gazastreifens Kämpfer, Munition und Lebensmittel zu bewegen, teils auch mit Fahrzeugen. Beschossen wurden demnach Knotenpunkte und andere strategisch wichtige Orte des Netzes. Die "Metro" liegt zu großen Teilen unter der Stadt Gaza im Norden des Gazastreifens.

Mehr als 4000 Raketen Richtung Israel

Militante Palästinenser haben in den vergangenen eineinhalb Wochen aus dem Gazastreifen nach Angaben der israelischen Armee rund 4.070 Raketen in Richtung Israel abgefeuert. Davon seien etwa 610 noch in dem Palästinensergebiet am Mittelmeer niedergegangen, bevor sie israelisches Gebiet erreichten, teilte das Militär am Donnerstag mit. Das israelische Abwehrsystem Eisenkuppel ("Iron Dome") hat demnach eine Abfangquote von etwa 90 Prozent.

Die Angaben galten bis Donnerstag um 7.00 Uhr Ortszeit (6.00 Uhr MESZ). Die Zahl der insgesamt abgefeuerten Raketen hatte die Armee am Vorabend mit rund 4.000 angegeben. Militante Palästinenser feuerten nach Mitternacht Ortszeit zwar erneut Raketen ab. Im weiteren Verlauf der Nacht und am Morgen gab es jedoch zunächst keine Angriffe mehr. Zum Vergleich: Während des 51-tägigen Gaza-Kriegs 2014 waren insgesamt 4.481 Raketen auf Israel abgefeuert worden.

Hamas sprach von Waffenruhe

Die internationalen Bemühungen um eine Waffenruhe in dem jüngst neu entflammten Konflikt zwischen Israel und den militanten Palästinensern im Gazastreifen hatten sich zuletzt verstärkt. Ein hochrangiges Mitglied der islamistischen Hamas, die im Gazastreifen herrscht, schloss eine baldige Waffenruhe nicht aus. In israelischen Medien hieß es, binnen ein bis zwei Tagen könnten die Waffen schweigen.

Bei dem seit 10. Mai andauernden gegenseitigen Beschuss starben im Gazastreifen nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums bisher 219 Menschen, rund 1.530 wurden verletzt. In Israel gab es nach offiziellen Angaben zwölf Tote und Hunderte Verletzte.

Der UNO-Sicherheitsrat hatte sich zuletzt am Dienstag in einer nicht-öffentlichen Sitzung über den Konflikt beraten. Die Generalversammlung will sich am Donnerstag erneut mit dem Thema befassen

Kommentare (11)
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derdrittevonlinks
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Waffenproduktion ...

.... ist sicher CO2 neutral.
:))

iMissionar
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Der Hamas sind wohl die Raketen ausgegangen

und wollen offenbar im Time-Out die Nachlieferung abwarten, bevor sie weiter schießen.

UHBP
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Kann mir jetzt eine/r erklären,

für was Religionen gut sind?

erstdenkendannsprechen
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das ist primär

kein religionskonflikt.

FRED4712
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erklären kann das niemand,

man muss einfach ALLES glauben......wem es etwas bringt, der soll das tun, allerdings ist mir kein fall bekannt, wo z.b. beten etwas genützt hätte...warum auch?

erstdenkendannsprechen
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ich kenne nicht nur einen, den religion über schwere zeiten hinweg gerettet hat.

ich würd mich selber als atheist bezeichnen, aber viele meiner freunde/bekannten sind das nicht. und nicht wenige davon haben krisen durch ihren glauben bestanden.

Lodengrün
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Nun

dann schauen Sie einmal in Lourdes oder Fatima vorbei. Vergessen Sie was dort kommerziell läuft und schauen Sie was der Glaube bewegte. Vielleicht beginnen Sie dann zu glauben das da mehr dahinterstecken muss.

FRED4712
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was genau hat es dort gebracht???

wenn das so einfach wäre, könnte man sich alle ärzte, KH etc. sparen und alle kranken dorthin bringen....jetzt die schlechte nachricht.....KEIN EINZIGER WIRKLICH Kranker würde dort geheilt....eingebildete Kranke heilt auch ein schlauer handleser

e8560e709a6d235474316d52b35b61a5
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Damit

das Fussvolk unter dem Himmel sie tödlich benutzen kann.. Ist ja wohl die einzige Spezies ausser dem Affen, der auf seine eigene Art losgeht

Lodengrün
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Die Religionen

sind gut, sie werden nur von den Menschen nach ihren Gelüsten instrumentalisiert.

hbratschi
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wenn ein mensch...

...wahnvorstellungen hat, nennt man das "krank", wenn viele menschen wahnvorstellungen haben "religion"...😇