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INTERVIEWMilo Djukanovic: "Wir achten den Wählerwillen"

Montenegros Staatschef Milo Djukanovic über einen möglichen Machtwechsel, seine künftige Rolle und den Einfluss Russlands auf dem Westbalkan.

Milo Djukanovic: "Wir achten den Wählerwillen"
Milo Djukanovic: "Wir achten den Wählerwillen" © AFP
 

In Montenegro liegen drei Oppositionsparteien knapp – um ein Mandat – vor der Regierungskoalition Ihrer Partei DPS. Manche Oppositionspolitiker behaupten, die DPS könnte versuchen, durch Wahlanfechtungen doch noch weiter an der Regierung zu bleiben. Wird die DPS das Wahlergebnis akzeptieren?

MILO DJUKANOVIC: In Montenegro gab es nie einen Mangel an Spekulationen. Dazu zählt auch, dass die DPS ihre Macht mit allen Mitteln verteidigen würde, und zwar unabhängig vom Wählerwillen – was natürlich nicht passieren wird. Wir haben der Opposition noch in der Wahlnacht gratuliert, und für uns ist es keine Option etwa durch einzelne Wahlwiederholungen die demokratische Tatsache in Frage zu stellen, dass die Drei-Parteien-Koalition der Opposition eine hauchdünne Mehrheit erzielt hat. Wir wollen Montenegro als demokratische Gesellschaft entwickeln und akzeptieren daher den Wählerwillen.

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