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WahlanlyseIn Montenegro geht eine Ära zu Ende

Montenegro steht vor dem Wechsel. Präsident Milo Djukanovic verliert bei der Wahl am Sonntag die Mehrheit im Parlament.

Unterstützer der Opposition jubeln in Podgorica
Unterstützer der Opposition jubeln in Podgorica © (c) AFP (SAVO PRELEVIC)
 

Endet nach 25 Jahren die Herrschaft der Regierungspartei DPS unter Präsident Milo Djukanovic in Montenegro? Die Möglichkeit besteht seit der Parlamentswahl am Sonntag. Denn die DPS ist mit 30 Mandaten zwar weiter stärkste Kraft, doch mit ihren möglichen Koalitionspartnern – zwei sozialdemokratischen Kleinparteien und den Parteien nationaler Minderheiten – nur auf 40 Sitze kommt. Das ist ein Mandat unter der absoluten Mehrheit. Dazu beigetragen hat auch der Umstand, dass zwei Parteien der kroatischen Minderheit antraten, aber getrennt marschierten. Damit verfehlten sie den niedrigen Zensus, der für diese Minderheit gilt, um ein Mandat zu gewinnen. Bisher waren die Kroaten stets Koalitionspartner von Djukanovic.

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