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Frostige BegrüßungMay empfängt Trump: Kein Händedruck für den US-Präsidenten

Das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und der scheidenden britischen Premierministerin Theresa May ist am Dienstag frostig ausgefallen. Zugleich lobte May aber die "kostbare und tiefgreifende Freundschaft" zwischen Großbritannien und den USA.

© APA (AFP)
 

Die scheidende britische Premierministerin Theresa May hat in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Präsident Donald Trump die "kostbare und tiefgreifende Freundschaft" zwischen Großbritannien und den USA gelobt. Sie hob aber auch Differenzen zu Trump hervor. So stehe Großbritannien zum Atom-Deal mit dem Iran und zum Pariser Klimaabkommen. Beide Verträge hat Trump einseitig aufgekündigt.

Auch der erwartete Handschlag zwischen den beiden blieb aus, als Trump und First Lady Melania von May und ihrem Ehemann Philip im britischen Regierungssitz Downing Street in London empfangen wurden. Trumps Verhältnis zu May wurde immer wieder erschüttert von dessen öffentlicher Kritik am Brexit-Kurs der Regierungschefin und Sympathiebekundungen für ihren innerparteilichen Widersacher Boris Johnson.

Aufruf zu fairer Lastenteilung

Trump rief am Dienstag nach seinem Treffen mit May bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in London einmal mehr zu einer fairen Lastenteilung in der NATO auf: "Alle Mitglieder des Bündnisses müssen ihre Verpflichtungen erfüllen." Einige Mitglieder täten das nicht. "Das können wir nicht zulassen." Trump erwähnte keine Länder namentlich.

Der US-Präsident lockte auch neuerlich mit einem groß angelegtes Freihandelsabkommen zwischen den USA und Großbritannien in naher Zukunft. "Die USA fühlen sich verpflichtet zu einem phänomenalen Freihandelsabkommen", sagte er, der gemeinsame Handel könne um das zwei- oder dreifache ausgeweitet werden. "Es gibt ein riesiges Potenzial", sagte Trump. "Alles wird auf den Tisch kommen." Trump schloss ausdrücklich das Nationale Gesundheitssystem der Briten, den National Health Service (NHS), mit ein. Eine Privatisierung des Gesundheitswesens gilt in Großbritannien als höchst umstritten.

Experten gehen davon aus, dass vor allem der Finanzsektor beider Länder mit den weltgrößten Finanzzentren in der Londoner City und der New Yorker Wall Street auf einen solchen Deal spekuliert. Offizielle Verhandlungen können allerdings erst beginnen, wenn Großbritannien die EU verlässt. Auch ein Verbleib in der Zollunion wäre für solche Pläne hinderlich.

Empfang mit Queen: Donald Trump auf Staatsbesuch in Großbritannien

US-Präsident Donald Trump ist von 3. bis 5. Juni 2019 auf einem umstrittenen Staatsbesuch in Großbritannien. An seiner Seite Ehefrau Melanie.

(c) APA/AFP/POOL/VICTORIA JONES (VICTORIA JONES)

Am ersten Tag wurden der Präsident und First Lady Melania mit militärischen Ehren und Kanonensalut...

(c) APA/AFP/ISABEL INFANTES (ISABEL INFANTES)

...im Buckingham-Palast in London empfangen.

(c) APA/AFP/ADRIAN DENNIS (ADRIAN DENNIS)

Das Präsidentenpaar landete mit einem Hubschrauber auf dem Gelände des Palasts in London.

(c) APA/AFP/POOL/VICTORIA JONES (VICTORIA JONES)

Thronfolger Prinz Charles und Herzogin Camilla kamen dem US-Präsidenten und seiner Frau im Garten entgegen...

(c) APA/AFP/POOL/VICTORIA JONES (VICTORIA JONES)

...und führten sie zur Veranda des Palasts,...

(c) AP (Toby Melville)

...wo die Königin sie in Empfang nahm.

(c) APA/AFP/POOL/VICTORIA JONES (VICTORIA JONES)

Ein Staatsbesuch wird anders als ein normaler Arbeitsbesuch mit dem ganzen Pomp des Königshauses zelebriert und gilt als besondere Ehre.

(c) APA/AFP/TOBY MELVILLE (TOBY MELVILLE)

Kaum ein Land kann es mit Großbritannien aufnehmen, wenn es um staatstragende Zeremonien geht.

(c) APA/AFP/POOL/TOBY MELVILLE (TOBY MELVILLE TOBY MELVILLE TOBY MELVILLE TOBY MELVILLE)

Die traditionelle Kutschfahrt über die Prachtstraße "The Mall" wurde jedoch, vermutlich aus Furcht vor Protesten, gestrichen.

(c) AP (Tim Ireland)

Britischen Medienberichten zufolge ...

(c) AP (Tim Ireland)

... wurden bis zu 250.000 Demonstranten erwartet.

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Bei einem Staatsbankett zu Ehren Trumps im Buckingham-Palast am Abend...

(c) AP (Doug Mills)

... mahnte Trump zugleich ungewöhnlich deutlich zur Wahrung internationaler Institutionen, nachdem die beiden zuvor die engen Beziehungen ihrer beiden Länder seit dem Zweiten Weltkrieg hervorgehoben hatten. 

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Klicken Sie sich durch weitere Impressionen vom ersten Tag des Staatsbesuchs von US-Präsident Trump in Großbritannien...

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Treffen mit Corbyn abgelehnt

Ein Treffen mit dem Chef der britischen Labour-Partei, Jeremy Corbyn, hat Trump nach eigenen Angaben abgelehnt. Er nannte den Oppositionsführer am Dienstag in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Premierministerin Theresa May eine "negative Kraft". Trump ist auf einem dreitägigen Staatsbesuch in London. Corbyn hatte eine Einladung zu einem Staatsbankett am Montag im Buckingham-Palast aus Protest gegen Trump ausgeschlagen.

Corbyn legte am Dienstag in einer Rede vor Anti-Trump-Demonstranten seine politischen Positionen dar - bei vielen Themen wie Einwanderung und Klimaschutz nahm er eine gegenteilige Position zu Trump ein. Vor allem warnte er vor einer Privatisierung des nationalen britischen Gesundheitsdienstes im Zuge eines Handelsabkommens mit den USA. "Wir werden bis zum letzten Atemzug für das Prinzip eines Gesundheitssystems kämpfen, das als Menschenrecht für jedermann offen steht, der es benötigt", rief Corbyn der jubelnden Menge zu.

Tausende Demonstranten

Zahlreiche Demonstranten bereiteten am Dienstag einen Ballon in Form eines riesigen Trump-Babys in Windeln vor, um ihn am Parlament aufsteigen zu lassen. Am Trafalgar Square bauten sie eine knapp fünf Meter große Trump-Figur auf, die mit heruntergelassener Hose auf einer Goldtoilette sitzt. Dort wurden Tausende Demonstranten erwartet, einige Medienberichte gingen sogar von bis zu 250.000 Menschen aus. Die Organisatoren werfen Trump Sexismus und Rassismus vor.

 

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Danke für Ihr Verständnis.

georgXV
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???

Liebe Engländer,
warum läßt Ihr Euch das alles gefallen ???
Schickt ihn doch bitte schnellstmöglich wieder nach Hause !!!

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gerbur
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Strache und Gudenus

werden sich wurmen! Auf das Gesundheitssystem haben sie ja ganz vergessen, das hätte man der Oligarchennichte anbieten müssen!

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mapem
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15
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Läuft wie ein entlaufener T-Rex durch die Weltgeschichte und zerlegt alles zu Klump und Asche – unglaublich.

Und die ach so „stolzen“ Briten kriechen dann so einer Qualle auch noch in den A … .
„The Great Empire“ war mal ... Shakespeare hätte jetzt Stoff für die ultimative britische Tragödie … das „Globe Theatre“ ist eh überall, wo dieses Eichhörnchen-Toupet in der Welt auftaucht …

Das ist ein veritabler kultureller Abgesang, der da grad mit diesem Ko…. abläuft …

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voit60
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23
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Absolute Handschlagsqualität

dafür ist der Wahnsinnige ja bekannt.

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