Zum dritten Mal seit dem denkwürdigen Jahr 1986 – damals putschten Jörg Haider und seine jungen Prätorianer auf dem Innsbrucker Parteitag der FPÖ die Führung der Honoratioren- und Altnazipartei weg, was zum vorzeitigen Ende der SPÖ-FPÖ-Koalition unter Fred Sinowatz führte – ist die FPÖ drauf und dran, stärkste Partei im Land zu werden. 1999 führte Jörg Haider die freiheitlichen Sturmtruppen an, 2017 war es Heinz-Christian Strache, 2023 steht Herbert Kickl an der Spitze der FPÖ. Er will, wenn die FPÖ diese Welle bis zum regulären Wahltermin im Herbst 2024 reiten kann, der "Volkskanzler" werden, der die lange Reihe der Herrschaft der "Systemkanzler" in Österreich beendet.
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Herbert Kickl
Der Rächer auf dem Sprung zum "Volkskanzler"
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Herbert Kickl hat immer nur das getan, was nötig war. Die Kränkung, als Minister seines Amtes enthoben worden zu sein, hat ihn auf die große Bühne getrieben. Nun ist der FPÖ-Chef drauf und dran, sie ganz zu erobern.