KommentarWarum an der allgemeinen Impfpflicht kein Weg vorüber führte

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Kommentar von Claudia Gigler © Kleine Zeitung
 

Lange scheute man sie wie der Teufel das Weihwasser: die Impfpflicht, die den Bürgerinnen und Bürgern die Nadel gesetzlich verordnet.

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Danke für Ihr Verständnis.

Jelineck
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Ich kenne 80jährige,

die sich vor Spätfolgen der Impfung fürchten. Absurd!

Mein Graz
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@Jelineck

Dann wurden diese Personen falsch oder schlecht informiert.

Übrigens ist Angst an kein Alter gebunden. Auch 80-jährige sterben nicht sofort, sondern können noch lange leben. Warum sollten die dann keine Angst haben, wenn sie nicht gründlich und umfassend aufgeklärt wurden?

Meine Mutter ist 95 Jahre alt. Ich habe ihr die Pandemie und die Impfung erklärt. Beim 3. Stich war es für sie selbstverständlich, sich impfen zu lassen.

thera
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war

da Mittag nicht mal eine andere Überschrift zu diesem Artikel??
zwangsimpfung??

dude
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Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit...

... wird bis Feber 2022 die Impfzulassung auch für Kinder unter 12 Jahren erfolgt sein. Wird man dann auch die Kindergarten und Volksschulkinder zur Impfung verpflichten und bei Nichteinhaltung die Eltern bestrafen?
Das wird nicht lustig werden, denn viele Mütter wollen nicht, dass ihre Kleinkinder und Kinder mit mRNA geimpft werden. Da bin ich dann gespannt, was passiert!

malsehen
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doch

es gibt einen Weg daran vorbei. Seit 2 Wochen 2G, seit einer Woche Lockdown für Ungeimpfte, und dennoch steigen die Zahlen. 48.000 Impfdurchbrüche, Stand 9. Nov. jetzt schon um einiges mehr. Anscheinend hat man die Falschen weg gesperrt. Die Ungeimpften mussten mit Test immer beweisen dass sie gesnund sind. Die Geimpften sind die Gefahr. Sie glaubten sich in Sicherheit, merkten oft gar nicht dass sie infiziert sind und mussten auch nicht zum Testen. Wahrscheinlich gibt es jetzt schon 60.000 Impfdurchbrüche, es werden täglich mehr und die dürfen sich frei bewegen. Ganz nach dem Motto, Hauptsache geimpft.
Lochdown für alle ja, aber dann Freitesten für alle, also auch für die Geimpften. Sowie danach eine Testpflicht für 2 Monate für alle. Aber das wurde nie erwogen, wahrscheinlich zu zielführend.

KarlZoech
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@ malsehen: Sie irren! Wenn Sie testen gehen, steht im Testbericht

im günstigen Fall, dass Viren zum Zeitpunkt des Testes "nicht nachweisbar" waren. Es steht da nicht darin, das der getestete Mensch gesund ist!
Und im Extemfall kann der/die negativ getestete schon 15 Minuten später infiziert sein.

Hätten wir eine Durchimpfungsrate wie in Italien, Spanien, Portugal, so bräuchten wir mit Sicherheit keinen Lockdown!

Ich selber bin 2 x geimpft, erhalte Anfang Dezember die 3. Impfung.
Inzwischen war ich x Mal testen, die Testergebnisse waren immer negativ.
Allerdings: Natürlich ist es gut, wenn auch Geimpfte vorsichtig(er) und vernünftig mit dem Thema umgehen:
Ich habe zum Beispiel - auch zu Zeiten, wo dies nicht durch die Regeln vorgeschrieben war - in allen Geschäften, nicht nur in Supermärkten, die FFP-2-Maske verwendet. Die Maske ist ein guter Schutz, vor allem, wenn viele Menschen in Innenräumen zusammenkommen.

wollanig
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Kapierst

es noch immer nicht?

malsehen
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du

aber anscheinend auch nicht

DavidgegenGoliath
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Eine Impfnebenwirkung die ich täglich feststelle:

Schneeweiße Haare und ein grau weißes Gesicht! Ich finde das langsam gruslig!

Wuffzack3000
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Super!

Genial!

rehlein
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Bin nachdenklich...

bzgl. Impfpflicht und Verkürzung der Gültigkeitsdauer des greenpass auf 7 Monate.

Vorausschicken möchte ich, dass ich FÜR das Impfen bin und auch bereits 3x geimpft.

Trotzdem sehe ich die Impfpflicht mit Bedenken, denn das würde dann alle betreffen - die, die schon 3 x geimpft wurden, müssen, dann nach spätestens 7 Monaten den nächsten Stich bekommen, um die Gültigkeit nicht zu verlieren, die Genesenen, die nachweislich stabilere Antikörper haben, müssen sich ebenfalls verpflichtend impfen lassen, usw.

Es gibt noch keine Studien darüber was über den 3. Stich hinausgeht - nur kleine Studien mit Immunsupprimierten, bei denen die ersten 2 Impfungen keine Immunantwort hervorgerufen haben, und die wiederum 1 Monat später ein 3. Mal geimpft wurden.

Man weiß noch nicht einmal wie stabil die Immunität nach dem 3. Stich ist, und will die Menschen schon verpflichten sich ein 4., 5. usw. mal zu impfen.

Bevor man eine Impfpflicht einführt, und um den Zwang zu verstärken, die Gültigkeit weiter herabsetzt, muß man doch erst mal Erfahrungen auswerten, die wir aber noch gar nicht haben.

Jetzt soll schon nach 4 Monaten geboostert werden (nicht nur bei AZ).

Die 3. Auffrischungsimpfung ist (noch) nicht offiziell zugelassen, findet dzt. also noch off label statt - ist nur von der EMA genehmigt.

Und dann alle paar Monate eine weitere Impfung, ohne dass wir noch wissen, ob es notwendig ist, aber man will dazu verpflichten...
3. Auffrischung ok, aber alle paar Monate noch eine als Pflicht?

mikai
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Danke…

… dass auch du kritisch bleibst. Das gibt mir Hoffnung.

SagServus
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3. Auffrischung ok, aber alle paar Monate noch eine als Pflicht?

Wer sagt das in 7 Monaten die Impfpflicht noch besteht?

So wie man sie eingeführt hat, kann man sie auch wieder aussetzen.

Israel ist mit den 3. Impfungen weit voraus. Ich gehe durchaus davon aus, dass es bis zum Auslaufen des grünen Passes bei uns bereits genügend Daten gibt, wie sich die Immunantwort nach dem 3. Stich entwickelt.

Und auf der anderen Seite finde ich, dass es eventuell besser ist alle 4-5. Monate zu boostern bis es einen weiterentwickelten Impfstoff gibt der eventuell dann nur mehr alle 5 Jahre verimpft werden muss, als gar nichts zu tun und nur ans Impfen zu appelieren und sich von Lockdown zu Lockdown zu hangeln.

kleze8402
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man weiß noch nicht alles …

… aber genug, um die Wichtigkeit der Impfung zu erkennen. Ständig alles bis zur letzten Möglichkeit des Unwägbaren zu untersuchen und darüber zu diskutieren hat uns dahin gebracht, wo wir jetzt sind. Über weitere Maßnahmen und auch die Zurücknahme bisher getroffener zu reden, haben wir noch genügend Zeit. Jetzt ist jedenfalls die Zeit gekommen, zu handeln.

Wuffzack3000
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Wieso das?

Auf einmal so anders? INTERESSANT!

DavidgegenGoliath
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@rehlein

Danke, dass auch sie einmal aufwachen!

rehlein
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Davida,

erstens habe ich nie geschlafen, und zweitens bin ich nicht GEGEN die Impfung, ganz im Gegenteil.

DavidgegenGoliath
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@rehlein

Dass man alle 6 Monate eine Impfung braucht, um den grünen Pass verlängern zu können, weiß ich schon lange!

ego cogito ergo sum
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@rehlein

Vielen Dank für diesen weitsichtigen Kommentar! Absolute Zustimmung zu ihren Bedenken meinerseits!

rehlein
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@ego cogito ergo sum

Wir haben das auch im Kollegium diskutiert - alles Ärzte, und wir sehen das alle genauso.

Wir waren und sind PRO Impfung eingestellt , man sieht, dass es nach den ersten 2 Teilimpfungen anscheinend eine Auffrischung braucht - aber wenn man jetzt die Impfpflicht einführt, und die Gültigkeit des Gr. Passes auf 7 Monate verkürzt, dann heißt das, dass dann der nächste Stich wieder nach maximal 7 Monaten, verpflichtend durchzuführen ist.

Es gab hier in der KLZ sogar einen Artikel von Prof. Dr. Florian Krammer, Prof. der Impfstofffkunde, der in den USA forscht, und der der Meinung ist, dass die meisten Menschen mit 2 Teilimpfungen ausreichend Schutz vor schwerer Erkrankung haben (nicht vor Ansteckung!), dass dieser Schutz nicht nur von AK abhängt, und man nicht mehrheitlich drauf schließen kann, dass alle nach 4-6 Monaten unzureichenden Schutz haben.

Um diese Unsicherheit auszuschließen wird jetzt geboostert - gut..

Er ist der Meinung dass die Schutzwirkung dann eventuell sogar Jahre anhält.

Aber wir haben noch keine Daten für eine 4. oder weitere Impfungen.

Was werden die Sanktionen für Impfverweigerer sein?
Zerrt man sie mit Polizeigewalt aus dem Haus und führt Zwangsimpfungen durch, mit angelegter Pistole?

Impfplicht kann nicht heißen, dass man sich nach der 3. Impfung 2x jährlich impfen lassen muß, ohne vorher die Notwendigkeit und gesundheitsrelevante Studien durchgeführt zu haben.

Zuckerpuppe2000
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Abwarten

Haben wir( Zahnärzte ) auch diskutiert, aber dann eine 4 od. 5 Impfung?! Nein, dass kann zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht gesagt werden.

rehlein
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Liebe Zuckerpuppe!

Ja, ich bin da ganz Ihrer Meinung!

Es geht aber in diese Richtung!

Mit der Impfplicht und gleichzeitigen Verkürzung der Gültigkeit des Grünen Passes auf 7 Monate, müssen alle jetzt schon 3-fach Geimpften, nach Februar VERPFLICHTEND zur zuerst einmal 4. Impfung, da dann ja schon bald die 7 Monate ablaufen. Wenn jemand im Oktober die 3. Impfung bekommen hat, dann MUSS er mit der Impfpflicht spätestens im Mai wieder impfen.

Zu welchem Schluß seid ihr denn gekommen?
Sehr ihr das auch kritisch?

GLG!

dude
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Sehr geehrtes Rehlein!

Vielen Dank für Ihren denkwürdigen Beitrag! Jeder hier im Forum kennt Ihr Insiderwissen (das ich persönlich auch sehr schätze) und jeder weiß um Ihre uneingeschränkte Zustimmung zur Corona-Impfung bescheid. Ihr nachdenklicher Beitrag zu einer geplanten Impfpflicht stimmt mich noch besorgter. Ich habe genau die gleichen Sorgen und stimme Ihren Bedenken mit jedem Wort zu!
Da dies viele Ihrer Kolleginnen und Kollegen auch so sehen läßt mich hoffen!
Danke jedenfalls für Ihren Einsatz!

rehlein
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Werter dude!

Es hilft aber leider nichts, wenn auch Mediziner die Impfpflicht, mit den damit verbundenen gesichert anstehenden weiteren Impfungen, skeptisch sehen, denn es wird an den politischen Entscheidungen nichts ändern.

Das Problem der Impfpflicht ist, dass nicht differenziert wird, ob man Menschen dazu bewegen will, sich die Erst- und Auffrischungsimpfung zu holen, sondern, dass sie in Kraft tritt, wenn wahrscheinlich schon ein Großteil der bisher Geimpften bereits 3x geimpft sind, oder genesen und 1 oder 2x geimpft, und denen die Impfpflicht dann weitere Boosterungen als Pflicht auferlegt, weil bei denen dann die 7 Monate ablaufen werden, und sie damit in dieser Spirale gefangen sind - ohne um die Notwendigkeit zu wissen.

Und wenn im Februar die Impfpflicht kommt, wird sie nicht nach ein paar Monaten wieder zurückgenommen werden - also haben 3x Geimpfte dann im kommenden Jahr noch mit viell. 2 Impfungen zu rechnen.

Das ist es was uns Kopfzerbrechen bereitet.

Israel ist kein gutes Beispiel zur Datenerfassung, weil dort keine Impfpflicht herrscht, sondern die Impfwilligen schnell und effizient die 3. Impfung bekamen, und sie sich so aus der 4. Welle rausgeimpft haben.

Mit der Impfpflicht schafft man aber eine Verordnung bevor gesicherte Daten für Mehrfachimpfungen vorliegen und das betrifft dann aber mehr als 2/3 der Österreicher, die dann schon 2-3 x geimpft sind, und die dann schon zu einem 4. und dann eventuell 5. Stich verpflichtet werden - und darüber weiß man noch nichts.

SagServus
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Was werden die Sanktionen für Impfverweigerer sein? Zerrt man sie mit Polizeigewalt aus dem Haus und führt Zwangsimpfungen durch, mit angelegter Pistole?

Verwaltungsstrafen. Höhe wird noch bekannt gegeben.

Und nein, eine Impfpflicht ist keine Zwangsimpfung.

Im Gegensatz zur Impfpflicht hat der EGMR Zwangsimpfung nicht als mit der EMRK vereinbar gesehen.

Baldur1981
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??

Eine Impfpflicht und ein Impfzwang sind nicht das selbe

 
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