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Franzobel über Alaba: Der beste Fußballer Österreichs verliert viel Sympathie

David Alaba, sein Berater-Duo Papa George und Pini Zahavi und das Spiel um Millionen mit dem FC Bayern: Warum Österreichs bester Fußballer das Geld brauchen kann: Weil er gerade viel an Sympathien verliert.

SOCCER - NL, NIR vs AUT, preview
David Alaba und seine - unverschämten (?) - Forderungen © GEPA pictures
 

David Alaba ist unbestritten einer der besten österreichischen Fußballer aller Zeiten, mit Sicherheit der erfolgreichste: neunfacher deutscher Meister, sechsfacher Pokalsieger, zweimaliger Gewinner der Champions League, dazu Klubweltmeister, x-facher Supercup-Sieger, Fußballer des Jahres, Sportler des Jahres, Österreicher mit den meisten Spielen in der deutschen Bundesliga wie auch in der Champions League. Umso mehr irritiert die Vertragsposse beim aktuell besten Klub der Welt. Angeblich bieten die Bayern dem 28-Jährigen ein Fixum von elf Millionen Euro jährlich plus Bonuszahlungen von bis zu sechs Millionen. Damit hat man bis in die siebte Generation ausgesorgt. Nicht David Alba, der möchte, heißt es, zwanzig Mille, weil er die Wertschätzung auch am Lohnzettel sehen möchte, sich auf derselben Stufe wähnt wie Lewandowski, Neuer, Müller.

Kommentare (3)
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Lodengrün
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5
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Wie man

so ausführlich darüber schreiben kann was jeder in 2 Sätzen auch so erfasst. Franznobel delektiert sich wohl am meisten über sein Geschreibsel.

onyx
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Mich wundert ja

wie es möglich war, dass der Herren Profi-Fußball derart „wachsen“ konnte. Nicht nur das Agieren des Herrn Alaba, sondern das ganze System ist zu hinterfragen.

zweigerl
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Showbuseness as usual

Franzobel hat natürlich Recht. Aber so ist einmal das Showgeschäft. Das Argument zieht übrigens nicht, ein Spitzensportler könne sich jederzeit in die vorzeitige Pension verletzen und er habe nur wenige Jahre, um Kapital anzuhäufen. Die Summen weniger Jahre reichen für drei Leben, und es winken lukrative Werbeverträge. Der "Herminator" braucht gar kein Schihotel, Raiffeisen zahlt's.