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Franzobels Einwürfe In der EU kann Verwechslung nicht die Ausrede für den Zerfall sein

Europa ist draußen - und es droht nicht nur das Ausscheiden, sondern der Zerfall. Über Verwechslungen von Genk bis Gent, von Ronaldo bis Ronaldo und dem Pflanz, der in der EU vor sich geht.

Viktor Orban © AP
 

Vergangenen Donnerstag gegen 22.30 Uhr war es dann so weit, Europa ist ausgeschieden. Es geschah in Stockholm und coronabedingt hinter verschlossenen Toren. Ganz unerwartet kam es nicht. Zwar steht Europa für hehre Ideale wie Aufklärung, Humanismus, Kultur, aber der Rückschritt in die Nationalstaatlichkeit während der Pandemie mit gegenseitigem Anschwärzen ist zum Fremdschämen.

Kommentare (2)

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Plantago
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Spielberg oder Spielfeld möchte ich noch ergänzen.

In Spielberg gibt's die Rennen, in Spielfeld haben 2015 die sogenannten "Flüchtlinge" unsere Grenzen überrannt. Alles sehr verwirrend, ja. Aber es wird sicher noch besser.

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Ein selten sinnbefreiter Topfen, boboesk wie rosarotes Himalaya-Salz

Vielleicht liegts ja an den Dichtern und Denkern, dass Europa in der Unterliga spielt.

Die europäischen "Werte" gegen alles vernünftige und machbare empört zu wettern, jeden, der Merkel nicht in allem und jedem mit Freudentränen dankbar ist als Na..i zu beschimpfen, alles vom gemütlichen Ohrensessel aus zu "kritisieren" und sich selbst im Spiegel begeistert zuzujubeln hat Europa zum Hinterbänkler gemacht.

Und, naturgemäß, wie unlängst der Herr Obanya vor seinem Fernseher, auch ein Literatur-Diskonter MUSS sich "fremdschämen", wie das Empörungsgebot es befahl.
Da fremdelt der Dichter und der langsamdenker lacht ohne Begeisterung und wünscht einen schönen Sonntag.