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L.A.-RundfahrtRoyal auf Charme-Tour: Im Bus mit Prinz Harry

Ein Prinz als Komödiant - ob das der Queen gefällt? In der Talkshow von James Corden hat Harry aus dem Palast geplaudert - und bei eine Busfahrt verraten, was die Queen Söhnchen Archie zu Weihnachten geschenkt hat.

Prinz Harry: ganz locker im Touri-Bus © AP
 

Prinz Harry ist vor dem großen Interview, das er und seine Frau Meghan kommendes Wochenende mit US-Supertalkerin Oprah Winfrey bestreiten, offenbar schon auf Charme-Tour: Das jedenfalls lässt ein gut siebzehnminütiges Video vermuten, das der abtrünnige Briten-Prinz jüngst mit dem Showmaster James Corden aufgenommen hat. Der witzige Film zeigt die beiden auf dem Freideck eines großen Sightseeing-Busses - auf einer Rundfahrt durch Los Angeles. Denn es sei höchste Zeit für Harry, seine neue Heimat besser kennen zu lernen, sagt Corden, selbst Exilbrite. Der lässt sich gern darauf ein - schließlich ist es seine erste echte Busfahrt. Also Royal geht so was ja nicht...

Auf der Fahrt durch die Promi-Viertel der kalifornischen Metropole ("Hier wohnt David Schwimmer, das da drüben ist das Haus von Bruce Willis") nehmen die beiden dann in bester englischer englischer Tradition eine Tasse Tee und Kuchen zu sich - bis der ganze Teewagen im Zuge einer Bus-Bremsung dem Prinzen in den Schoß kippt. Doch ziemlich unbeirrt geht der komödiantische Smalltalk weiter. Corden versucht Harry zu überreden: Er solle das Haus kaufen, in dem einst die Will-Smith-Erfolgsserie "Der Prinz von Bel Air" gedreht wurde. Dann sei er nämlich der echte und einzige Prinz von Bel Air...

Im Bus fahren die beiden sogar dort vor. Allerdings legt Harrys Frau Meghan am Telefon ihr Veto ein - und fragt ihren Mann, den sie "Haz" nennt, wie es ihm mit Corden so gehe? Prinz Harry, staubtrocken: "Ich bin mit dem schlechtesten Fremdenführer von L.A. unterwegs."

Dem berichtet er dann aber noch eine ganze Menge an Privatem: Wie er sich in Meghan verliebt hat, dass die Netflixserie "The Crown" die allgemeine Lage in der königlichen Familie ganz gut wiedergibt ("Wahrer als die angeblichen Nachrichten, die auf dem Boulevard über mich und meine Frau verbreitet werden"), und was das erste Wort von Söhnchen Archie war: Krokodil!

Von seiner Uroma, anderen als Queen Elizabeth II. von England bekannt, hat Archie übrigens ein erstaunliches Weihnachtsgeschenk bekommen: ein Waffeleisen. Seither bestehe der Kleine darauf, überhaupt nur noch Waffeln zu frühstücken, so Harry: "Wenn er aufwacht, ist 'Waffel' sein erstes Wort!" Auch überraschend: Elizabeth (95) und ihr Mann Prinz Philip (99) sind beide beim Zoomen hoch versiert.

Trotz der großen Entfernung zwischen London und Los Angeles sind sich die Royals also nahe geblieben, so Harrs unterschwellige Botschaft. Er sei auch nie aus der königlichen Familie ausgetreten, macht der Prinz gute Stimmung: "Ich bin nur zur Seite getreten." Dennoch werde er sein Leben immer in den Dienst der Öffentlichkeit stellen - "wo immer ich auch bin".

Die Geschichte dürfe sich nicht wiederholen

Indes wurden erste Sequenzen des am 8. März vollständig ausgestrahlten Interviews mit Oprah Winfrey ausgestrahlt. Darin drückt Harry spricht in großer Offenheit von der Besorgnis um seine Ehefrau Meghan. "Meine größte Sorge war, dass sich die Geschichte wiederholen könnte", spielt der Prinz auf den tragischen Unfalltot seiner Mutter an.

"Ich bin wirklich erleichtert und glücklich, hier zu sitzen und mit Ihnen zu sprechen, mit meiner Frau an meiner Seite", sagte Harry. Er könne sich nicht einmal ansatzweise vorstellen, wie es für seine Mutter gewesen sein müsse, den Ablösungsprozess vom Königshaus alleine durchzustehen. "Denn es war unglaublich hart für uns beide, aber zumindest hatten wir uns", sagte Harry über seine Erfahrungen zusammen mit Meghan.

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