Malerisch liegen sie inmitten einer eindrucksvollen Bergkulisse in der Schobergruppe im Nationalpark Hohe Tauern. Der blitzblaue Wangenitzsee ist mit einer Fläche von knapp 22 Hektar der größte Bergsee in Kärnten, gleich daneben liegt der etwas kleinere Kreuzsee. Nur wenige Meter oberhalb der Wasserlinie steht die Wangenitzseehütte, die nicht nur ein beliebtes Ziel von Wanderern, sondern auch ein wichtiger Stützpunkt entlang des Wiener Höhenwegs ist.

Den besten Blick auf die hochalpine Seenlandschaft bekommt man auf dem Weg in Richtung Kreuzseescharte. Je höher man steigt, umso spektakulärer wird der Ausblick. Knapp unter der Scharte stehen zahlreiche Steinmännchen am Wegesrand. Wer Lust hat, legt noch ein paar kleine Blöcke dazu oder baut ein eigenes Kunstwerk.

Die Route zum Wangenitzsee
© KLZ/Infografik

Der Ausgangspunkt für unsere heutige Almtour liegt im Debanttal. Erreichbar ist das lang gestreckte Tal über die Ortschaft Debant nahe Lienz – idealerweise auch mit dem E-Bike.

Vom Parkplatz Seichenbrunn aus geht es rechts über den Debantbach. Wir folgen dem gut markierten Steig zur Gaimberger Schäferhütte und weiter über die Gaimberger Felder bis zur unteren Seescharte (2529 m).

Die Steinmännchen an der Kreuzseescharte
© Herbert Raffalt

Die letzten Höhenmeter zur Scharte sind zwar steil, aber über die Stufen gut begehbar. Von hier wandert man einige Höhenmeter hinunter zu den beiden Seen. Gleich hinter der Uferlinie ist das Ziel der Wanderung – die Wangenitzseehütte – erreicht. Wer noch Energie hat, der folgt dem Höhenweg zu den Steinmännchen an der Kreuzseescharte (2810 m).