Herbert Raffalts TourentippIns Blumenparadies auf der Hohen Veitsch

Herbert Raffalt verrät uns seinen neuesten Wandertipp. Diesmal geht es auf die Hohe Veitsch.

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Vom Gipfelkreuz auf der Hohen Veitsch genießt man uneingeschränkte Aussicht © Herbert Raffalt
 

Die Hohe Veitsch inmitten der Mürzsteger Alpen gilt als Tourenklassiker unter den steirischen Kalkbergen. Eindrucksvoll erhebt sich das weitläufige, fast flache Gipfelplateau über den grünen Wiesen der Brunnalm. Zahlreiche Wanderrouten mit unterschiedlichsten Ansprüchen machen das Gebiet zu einem beliebten Ausflugsziel.

Eine ebenso schöne wie auch anspruchsvolle Runde führt über die Rotsohlalm und dem Teufelssteig zum Gipfel (1981 m). Der Abstieg erfolgt über das schön gelegene Graf-Meran-Haus. Im Sommer ist das Hochplateau ein wahres Blumen- und Kräuterparadies.

Die Route auf die Hohe Veitsch Foto © KLZ/Infografik

Der Startpunkt unserer Rundtour ist das Alpengasthaus Scheikl, wo wir der Beschilderung zur Rotsohlalm folgen. Der Weg führt durch den Wald über eine kleine Brücke zur Schalleralm und weiter zur bewirtschafteten Rotsohlalm. An der Hütte schwenkt der Weg nach rechts hinauf zur Nikolokapelle, wo der bekannte Teufelssteig beginnt. Zunächst geht es durch den Wald, dann zunehmend steiler in engen Serpentinen bergwärts. Der felsige Steilhang erfordert Trittsicherheit und ein festes Schuhwerk.

Vorbei an der Schalleralm Foto © Herbert Raffalt

Nach dem schweißtreibenden Aufstieg kommen wir zu einem Berghang, der von Blumen übersät ist. Hier halten wir uns links und folgen dem Bergkamm in Richtung Gipfel. Nach der Pause am höchsten Punkt geht es in südlicher Richtung hinunter zum nahen Graf-Meran-Haus und ab der Schutzhütte dann steil in Serpentinen zum Lahnboden und weiter über die Skipiste zum Ausgangspunkt.

Die Tour

Ort: Veitsch im Mürztal (664m)
Ausgangspunkt: Brunnalm, Alpengasthaus Scheikl (1154 m)
Gehzeit: Aufstieg über die Rotsohlalm zur Hohen Veitsch und zurück 5 Stunden, 970 Höhenmeter

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