Wenn draußen der Hochnebel die Sonne verdeckt, geht Claudia S. ab dem späten Nachmittag nicht mehr alleine vor die Tür. Denn ist nur wenig Licht vorhanden, kann die 31-Jährige entgegenkommenden Menschen, Straßenlaternen und Ähnlichem oft nicht ausweichen – weil sie diese Dinge schlichtweg nicht sehen kann. Sie leidet an einer Form von Retinitis Pigmentosa, dem Usher-Syndrom. Dabei liegt eine genetische Veränderung vor, die zu einer Höreinschränkung und Sehstörung führt (siehe Lexikon).
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Retinitis Pigmentosa
Betroffene erzählt: Wenn das Augenlicht teilweise erlischt
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Reportage.
Eine Steirerin hat das Usher-Syndrom: Ihr Gesichtsfeld ist stark eingeschränkt. Sie erzählt, was das im Alltag bedeutet und wie sie mit der Diagnose umgeht.