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Meine FamiliengeschichteWas Schauspielerin Brigitte Karner von ihrem blinden Vater gelernt hat

Die Schauspielerin Brigitte Karner erzählt, was sie von ihrem blinden Vater gelernt hat, warum sie doch nicht ins Kloster ging und wie man es schafft, eine gute Ehe zu führen.

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Brigitte Karner feiert heuer ihren 30. Hochzeitstag mit Peter Simonischek © (c) Sabine Hoffmann
 

Ich bin in Kärnten, in Völkermarkt, aufgewachsen – mit einer 11 Monate jüngeren Schwester und einem acht Jahre jüngeren Bruder. Meine Mutter hatte 12 Geschwister, das heißt, ich hatte ganz viele Onkel und Tanten, Cousinen und Cousins. Meine Großmutter mütterlicherseits ist mir ein Vorbild. Sie hat mit 93 noch immer vor sich hin gelächelt, obwohl sie sicher ein hartes Leben hatte.

Sie war ein lieber Mensch. Es gibt ja viele, die im Alter böse werden, das ist traurig – weil man seinem Schicksal doch etwas entgegensetzen muss.

Karner über ihre Großmutter
Mein Vater wurde mit 17 am Ende des Krieges eingezogen und kam erblindet zurück. Danach hat er 10 Jahre als Musiker sein Geld verdient. Als Kriegsversehrter bekam er schließlich eine Tabaktrafik, in der ihm anfangs noch sein Bruder geholfen hat. Dann hat er meine Mutter kennengelernt, sie haben geheiratet und sehr tüchtig die Trafik betrieben. Wir Kinder haben schon mit 7 oder 8 Jahren mitgeholfen und Zigaretten einsortiert. Von der Schule bin ich immer gleich ins Geschäft.

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